Archive März 2019

KSV aktuell

10 März, 06:12, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!

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17.03.2019. Schön verloren!

Heute früh um Achte in Friedenau sehen sich 9 unverwüstliche KSV Recken an und wissen, dass sie ihre Farben ohne weitere Verstärkungen vertreten müssen. Das gelingt höchst achtbar, leider ohne zählbaren Erfolg.

Einer der 9 ist Chicago, der wie immer die Kurve gibt.  Ein weiterer ist Justus, der in Ermangelung einer Schiriansetzung zur Pfeife greift, gewohnt souverän und charmant nätürlich.

Ohne Wechseloption dann die sieben Furiosen bestehend aus Andy im Tor, davor Mike, Tino sowie Rene, im Lauf dann Bernte, Heiko und  Willy.

Nehmen wir es vorweg. Bis auf das Ergebnis hat man nicht erkennen können, dass uns Friedenau in der Tabelle weit voraus ist und gen Aufstieg strebt. In der zweiten Hälfte fragen die Westberliner mehrfach wie lange noch zu gehen sei, denn trotz großer Wechselbank haben wir sie müde gespielt und mittels etlicher sehr guter Torchancen eigentlich an den Eie… aber zukneifen, will dann doch keiner.

Heiko, Bernd, Rene und Willy haben im Spielverlauf Minimum 7 Riesenchancen auf dem Fuß aber wir kriegen die Kugel nur einmal ins Netz. Besondere Highlights waren Willys Gestocherter fast zum 2:2, der quasi auf der Torlinie liegen bleibt und Renes Kopfballhammer, der nach scharfer Ecke von Bernd mit solcher Wucht am rechten Toreck vorbeisaust, dass er dahinter fast noch das Fanggitter durchschlägt.

Die Friedenauer wiederum machen das, was sie am Besten können, gnadenlos effektiv sein. Hinten hilft ihnen heute der liebe Gott und vorne machen sie aus vier halben Chancen 3 Tore. Das1:0 in der ersten Minute ist ein Sonntagsschuss aus 30 Metern, beim 2:0 nutzen sie einen Fehlpass vom ansonsten prima agierenden Andy eiskalt und beim 3:1 bekommt der Stürmer noch eben eine Fußspitze an den Ball. Tja, passiert!

Justus meinte die bisher beste Saisonleistung gesehen zu haben. Der Expresszug der letzten Woche kam allerdings nicht ins richtige Rollen. Doch das falsche Schmiermittel gewählt?

Justus! Beim nächsten mal gibt es Pilsner Urquell oder wir versuchen mal ein gutes Pinkus oder Störtebecker!!!

Bernte

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13.03.2019. Ü50 verliert knapp. Fußballpuzzle!

Das 2:3 gestern Abend an der alten Försterei verleitet zu grundsätzlichen Überlegungen.

Dass ausgerechnet der knappengeschmiedete Leroy Sane seine 70 Millionen mit der Vernichtung seiner Herkunftsfamilie zurückzahlen würde und das Ronaldo gegen Atlético  exakt und allein die drei Buden macht, für die man ihn u.a. gekauft hat, hätte man in Verehrung für ihr Können ahnen können, aber als gesicherte Wette galt das bestimmt nicht.

Fußball hat einfach zuviele unbekannte Faktoren: Wind und Sonne, Verletztenmiseren oder hindernde Familienschicksale, nur  bedingt  prognostizierbare Fehler und schlichtweg Spielglück.

Gestern gegen Union waren wir personell nicht vom Schicksal geküsst, während Union den Sieg in Form ihrer Landesligisten von der Bank einwechseln konnte. Wir mussten also auf gute Taktik, Cleverness und Fehler der anderen vertrauen. Das klappte jedoch nur sehr bedingt, denn die Cleverness fehlte in den entscheidenden Momenten und wir machten noch mehr Fehler als Union.

So z.B. beim Siegtreffer von Unions besten Mann. Noch reklamiert der KSV ein Foul, da schlägt der rechte Außenläufer sträflichst unbehelligt eine Flanke, die Bernd und Glen nicht gut verteidigt kriegen, zudem der Wind die Kugel Richtung rechtes Kreuzeck dreht, wo der 1,90 Unioner ihn mit den Haarspitzen ins Tor lenkt…

In der Gesamtbilanz fehlte uns gestern von allen üblichen Erfolgszutaten   zuviel, um siegen zu können.   Möglich war es natürlich, denn wir haben unsere Waffen.

Bei Tinos Pfostenkracher aus dem Halbfeld fehlten nur Zentimeter zum 1:0, denn der war wie an der Schnur gezogen und unhaltbar. Klug auch unsere Rochade mit Rene in den Sturm, wodurch wir uns Tore nach vorne wechselten. Eiskalt Renes Führungstreffer nach Vorlage von Balldieb Bernd und Renes Vollspannvolleyabnahme nach Lazis tollem Freisstoß war eine Wucht.

Allein, es reichte nicht, Zuviele Puzzleteile fehlten…,

Bernd

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10.03.2019. Sauerlandexpress.

Beim gestrigen  Ü40 Spiel gegen NFC Rot Weiss war der Verfasser leider nicht zugegen, muss sich also auf Zweite Hand Informationen stützen. Mangel an Detailtreue möge die Leserschaft verzeihen. Vorweg aber ein Riesenkompliment: Dass der KSV mit einer besseren Ü50 ohne fünf Stammspieler ein sehr junges NFS Team besiegt, ist aller Ehren wert. Wir sind stolz auf euch.

Man kolportiert, dass zu Beginn einer durchaus unterhaltsamen Begegnung der KSV mal wieder hübsch mit Blümchen dekorierte Gastgeschenke verteilt hat.  László beteiligte sich in gewohnt südländischer Freigiebigkeit mit einem Eigentor und schon nach 10 Minuten steht es 0:2 gegen NFC aus Kreuzberg.

Irgendjemand muss sich aber wohl doch erinnert haben, dass Fußball als Ergebnissport deutlich lustvoller ist, wenn man selber mindestens ein Tor mehr schießt als der Gegner. Aber wie soll das gelingen, wenn der Zug zum Tor selbst dem arriviertesten Torjäger im KSV Dress abgewöhnt wurde?

Unter vollem Dampf und vor Frust schnaubend, hatte unser sonst so sicher das gegnerische Tor ansteuernde Sauerlandexpress schon länger auf halber Saisonstrecke festgesteckt und war nicht flott zu kriegen. Gestern war aber glücklicherweise der Bruderzug „Sauerland 2“ zugegen und deren Bordmechaniker konnten mit geübt derbem Handgriff die nötigen Hebel umlegen.

Und siehe da. Es geht doch. Der Sauerlandexpress nimmt Fahrt auf und erzielt noch vor der Pause die Tore  zum Ausgleich. Nach Wiederanpfiff justiert „Sauerland 2“ noch die letzten Schrauben, erledigt nebenbei den Führungstreffer und sieht dann voller Freude, wie sein Expressbrüderchen endlich wieder Höchsttempo fährt. Zwei weitere Tore sind die Folge.

Es wurde anschliessend schön gefeiert. Seht ihr? Siegen ist doch ne feine Sache.

Jetzt nur nicht das falsche Schmierfett wählen, der Express soll weiter rollen. Justus! Gib dem Jungen doch mal nen Bierchen aus, oder auch zwei!

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09.03.2019. Israelabend

Gestern Abend lud Elmar einige gut gelaunte Gäste zum Israelabend, um sich über die fürs nächste Jahr geplante Reise zu unterhalten. Darunter auch Dieter Usemann als Vertreter der interessierten Ratsherren nebst Frauen, so auch Helmut Sterns Witwe, die sich aufrichtig freut, ihre Reiseerfahrung, die sie damals noch mit Helmut machen konnte, aufzufrischen.

Wie auch die letzten Male mit im Boot, Moseh Yaron, der mit seinem Reiseunternehmen die Planungen und Reise begleiten wird.

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Moseh, rechts neben Elmar, mitsamt seiner Schwiezer Mitstreiter und dem Rabbinischen Buddybärchen, den sie zum 35ten Jubiläum dem KSV verehrt hatten.

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06.03.2019. Qualität und Quantität.

Der KSV Kicker an sich muss derzeit tapfer sein. Nach dem heftigen 0:11 der 40er in Gropiusstadt gab es gestern eine schmerzliche Niederlage der Ü50 gegen die ganz alten Herren von BVB. Alle aktuellen Baustellen lagen schonungslos offen. Fehlende Abstimmung und Kompaktheit, Mangel an Athletik und obendrauf  vermeidbare Zwistigkeiten. Miese Stimmung also inklusive.

Woran lag es gestern? Pit nahm gleich nach dem Abpfiff den spitzen Stift und rechnete vor, dass Bernds verletzungsbedingtes Fehlen rein quantitativ 50% des Gesamtlaufaufkommens im Kader gekostet hat. Diese Zahl scheint zwar nicht recht belastbar aber wir halten fest, dass ein paar vielleicht entscheidende Prozentpunkte fehlten, die unserem Spiel mehr Vertikalität und zudem Kompaktheit im Mittelfeld verliehen hätten.

Vertikalität gelang dem KSV nach einer gruselig uninspirierten ersten Hälfte in Runde zwei besser. Dabei sprangen immerhin zwei Tore heraus und eine Druckphase. die kurz vom Ausgleich träumen ließ. In Puncto Kompaktheit im Mitteldfeld blieb der KSV leider fast alles schuldig und da sind wir beim Punkt Qualität angekommen. Der gegnerische 7er und alles überragend die Nr. 10 brachten ein entscheidendes Mehr an Qualität auf den Platz, der wir uns ergebenst beugen mussten. Nach dem so trügerischen ganz frühen 1:0 durch Micha antworteten die beiden binnen Minuten gnadenlos, nutzten die sich anbietenden Räume im Mittelfeld und konterten den Rückstand ohne erkennbare Mühe. Rumms steht es 1:3. Trotz dieser Warnung, war der 10er auch in der Folge nie in den Griff zu kriegen und wohlgemerkt, der Mann ist Jahrgang 59.

Tja, Qualität kennt kein Alter. Wir ziehen den Hut!

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01.03.2019. Waterloo!

Ronny und Ronen fehlen gänzlich, Thomas und Rene Junior humpeln schon zum Anpfiff und ein ebenfalls angeschlagener Bernd, der mit der Note 6 noch glimpflich bewertet würde, leistet sich zwei absichtliche Handspiele, womit er eigentlich vom Platz hätte fliegen müssen, ansonsten katastrophale Fehlpässe. Alle anderen mühen sich nach Kräften…

Es waren ja Stürme angekündigt. Und so kommt es auch. Schon am Montag vor der Küste Capris haben uns Sturmausläufer mächtig durchgeschüttelt, wir aber männlich die Stirn geboten. Gestern gibt es aber kein Halten mehr. In gänzlich fremden Gewässern im südlichen Mare Neuköllniensis, rettende Ufer nicht in Sicht, wird der KSV von der Sturmfront „Dennis“ (wieder der beste Mann auf dem Platz) mit voller Wucht gepackt und gerüttelt, bis kein Knochen mehr da ist, wo wir ihn üblicherweise antreffen.

Die jämmerlichste Figur gibt Bernd ab, der in panischem Entsetzen auf dem Oberdeck herumirrt, wie am Spieße schreit und derweilen versucht alle Wanten zu kappen. Noch bevor ihm Käptn Tino so richtig eine scheuern und ihn in Ketten Richtung Bilge schicken kann, wirft sich Bernte feige über Bord. Keiner weint ihm eine Träne nach….

Das 0:11 gegen einen bärenstarken Tabellenführer auf einem riesigen Kleinfeldterrain bezeichnen wir unter diesen Umständen noch als äußerst glücklich.

Euer reumütiger Bernte. Die Kameradschaft habe ich schimpflichst beschmutzt und unsere Farben nicht verdient…

Jedem sein Waterloo?

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27.02.2019. Remis gegen Capri

In einer durchweg packenden Begegnung investiert Capri sehr viel und hat mehr vom Spiel. Die Mehrzahl an guten Chancen verbucht jedoch der KSV, der auch defensiv gut zupackt. Dann leisten wir uns aber doch zwei Unkonzentriertheiten, die uns nach 2:0 und 3:2 Führung den Sieg kosten. Aber es gab auch Chancenwucher zu beklagen. Wir hätten eigentlich alles in trockene Tücher wickeln können. Hätten …

In der ersten Halbzeit scheitern Micha, Bernd, Heiko und László mit links, rechts und per Kopfball am glänzenden Keeper, Außennetz und Pfosten bevor zwei erstklassige Konter doch das 1:0 und 2:0 bescheren. Beim 1:0 steht Capri völlig blank. Micha marschiert mit René, der Bernd zum Einschieben serviert und dahinter stand noch Backup Mario, der es hätte besorgen können. Beim 2:0 geht Heiko auf weite Reisen und bedient letztlich Micha, der sich vom Keeper kein zweites mal bluffen lässt.

Nach den schnellen Gegentoren zum 2:2 in der zweiten Hälfte wackelt der KSV bedenklich, vergibt aber auch weitere gute Chancen. Kurios dann die erneute Führung. Capris Bester bleibt auf Höhe des Anstoßpunktes ausgerechnet am Schiri hängen. Bernd bedankt sich, nimmt mit Micha Fahrt auf, der dann cool am Keeper vorbeilegt.

Bitter dann die Tiefschlafszene beim finalen 3:3. Passiert und eine Punkteteilung war durchaus gerecht.