Archive Januar 2021

KSV Aktuell

21 Januar, 17:26, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

„Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


21.01.2021. #1 Es begab sich aber zu der Zeit, …

dass der KSV mit Heimrecht in Schmöckwitz-Eichwalde in der Unionliga mitmischte und Spielergebnisse dort anscheinend mit dem Würfel ermittelt wurden. Oder es muss Stürmer gegeben haben, die wie heißes Messer in warmer Butter gegnerische Abwehrreihen zerteilten.

Zu Beginn der 1990er Jahre reihten sich jedenfalls zweistellige Ergebnisse, wie Perlen an der Schnur. Der KSV mal auf der weinenden, mal auf der lachenden Seite. Von „Schluckauf“ gab es z.B. eine 4:10 Abreibung, dafür wurde einige Tage später Gelb Schwarz Schöneberg mit 10:3 abgefertigt,  Sehr speziell und von besonderer Hassliebe geprägt, waren jedoch die Spiele gegen die VSG Wuhlheide. Im April 91 hatte der KSV auf  eigenem Geläuf bei einer Unionligabegegnung gegen Wuhlheide kein Bein auf den Boden bekommen und schmachvoll Dresche bezogen. Endstand: 3 zu 11!!!

Als es im November, nun im Pokal, erneut auf heimischen Platz am „Hirtenfließ“ gegen die VSG ging, waren die Befürchtungen groß, zumal der KSV ersatzgeschwächt antreten musste. Doch warum diese Befürchtungen? Rainer Krauß, genannt „Bomber“ hatte auf Seiten des KSV einen jener „Heißes Messer durch Butter-Tage“ und klinkte den Wuhlheidern 6 Dinger ein. Uwe Schmidt, Frank Matuszewski und Justus erhöhten auf 9 Buden für KSV. Gerald, der damals das Tor hütete, ist zu danken, dass es im Gegenzug ’nur‘ 7 mal im eigenen Kasten klingelte. Dass er einmal den Ball kläglich unter der Sohle durchrutschen ließ, war angesichts zahlreicher Glanztaten verzeihlich.

Zu Glanztaten schwangen sich dann in der dritten Halbzeit auch die siegestrunkenen Männer um den höchst befriedigten Käpt’n Elmar auf. Im Platzcasino brummte es  jedenfalls bis früh in den Morgen und im Überschwang schmiss Sponsor „Getränke Friesicke“ noch ’nen Hunni von der guten alten D-Mark in die Runde, welcher sich schleunigst in Flüssiges umwandelte….

Hach waren das Zeiten!

Hier der ‚Orginalbeleg‘. Niedlich der Vermerk des HAT Tricks, bedenkt man, dass „Bomber“ sogar vier Dinger in der zweiten Halbzeit schoss. Aber vermutlich zeigte sich der Chronist damals als echter Kenner und unterschied zwischen echtem von unechtem Hattrick.

VSG

 

Und noch angehängt eine bemerkenswerte Parallele zu unserer letzten Saison. Im Herbst 1992 grüßte der KSV mit herausragendem Torverhältnis von der Tabellenspitze:

Tabelle 92

Euer Stadtschreiber Bernte

P.S.

Und wo wie wir schon mal bei der Geschichtsstunde sind. Hier einige Infos über die bewegte Geschichte des Sportplatzes am Hirtenfließ als Spielstätte für den einst so starken SC Ajax Eichwalde, dann Chemie bzw. Pneumant Schmöckwitz inklusive FDGB Pokal, Platzsauna und Brandkatastrophe.

Sportplatz am Hirtenfließ

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Wir schreiben den 15. Jänner, Anno Domini 2021

Dass ich das erleben darf: Der KSV Johannisthal 1980 e.V. hält die erste Online Vorstandssitzung seiner ruhmreichen aber an Titeln armen Vereinsgeschichte ab.

In die Veranstaltung mogelten sich Thomas, der mit Laszlo gerade in der zugigen Durchfahrt zur Techball-Arena frieren musste (zum Glück umgeben von Hektoliter Bier) und Alexa, die am Vorabend ihres runden Geburtstages beim Bierholen für Justus ganz außer Atem kam. Björni bewerkstelligte immerhin das Zuhören und Mitchatten. Eine Leistung, bedenkt man, dass ihm zuvor entfallen war, dass sein Rechner weder über Mikro noch über Kamera verfügt 😉

Seht selbst:

Alex

Und weiter geht’s, immer weiter!!! Einen herzlichsten Gruß auf diesem Wege vom Vorstand an alle Vereinsmitglieder: Freut euch schon mal auf eine Historienserie, die auf besonderen Wunsch von Justus demnächst hier an den Start geht. Sagen wir es mit Laszlo: „Haben uns lieeeb!“

Ein Hoch und speziellen Dank an Admin Johnny Jahn, ohne den sich mal wieder kein Rad gedreht hätte!

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14.01.2021. Auf alle…

Holzbeine Kiels, vor allem wenn sie Fin Bartels gehören,  dem Prototypen eines echten Herzblutkickers. Weder die Abstiege und verpassten Aufstiege seiner Karriere, noch die etlichen Relegationsspiele zum Zerreißen jedes Nervens, was dann 2017 seiner Achillessehne geschah, konnten ihm gestern die Ruhe nehmen, unserem Bundes-Manu den entscheidenden Elfer gemütlich ins rechte Eck zu schieben.

Jaaaaaaaaaaaaaaaa, die Gerechtigkeit ist zurück im Fußballsport, der Weltuntergang ist vertagt!

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13.01.2021. Humor…

ist wenn wir dennoch lachen.

Wem es gerade wegen Klimawandel, Artenstreben, dem Aufleben von Virusmutanten und dafür dem weltweiten Aussterben demokratischer Kulturen nachts den Schlaf raubt, befindet sich mit mir in ‚guter‘ Gesellschaft. Ich erlaube mir dennoch zu lachen. Macht doch mit und staunt über folgendes Dokument der Filmgeschichte zum Thema Elektromobilität aus dem Jahre 1977. Haltet durch bis Minute 5: „Kinderschutz?“

IAA 1977 – Ford Granada | Opel Rekord | BMW 633 CSi | Renault R4 (2/3) – YouTube

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12.01.2021. Grußwort des Verbandspräsidenten

Hallo ihr Besten, hier als Download ein paar durchaus ermutigende Worte von Bernd Schultz.

Neujahrsbotschaft

Gruß und bis auf BALD

Bernd

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03.01.2021. Aufsteiger. Vol.1

Das Saisondrehbuch meint es gut: Die letzte Szene im Kasten zeigt den KSV Ende Oktober, kurz vorm Start des aktuellen Lockdowns. Im Wedding laufen die letzten Minuten. Noch steht es 2:2. Dann Ballgewinn, überlegter Pass, gefühlvoller Stups mit der Pieke, wunderbarer Steilpass und perfekte Vollendung nach intuitivem Laufweg. Die 50er des KSV, in weiten Teilen identisch mit den Jungs, die auch für die 40er des KSV auflaufen,  siegen 3:2 und feiern sich noch spät in der Kabine.

Hier friert das Bild ein und hält seitdem wie unter einem Lupenglas fest, was den KSV in den letzten drei Jahren immer mehr ausgezeichnet hat: Spielverständnis- und stärke, Technik, Torgefahr, Erfahrung, Siegeswille, Geduld, Freundschaft und Zusammenhalt.

Beim Siegtreffer im Wedding jubeln Andy, Mike, Laszlo, Justus, Bernd, Willy, Ronen, Gerald und Chicago. Aus der Ferne werden sie mit heißem Herzen von Elmar, Björni, Glenn, Rene und Rene, Ronny, Tino, Micha, Mike, Heiko und Pierre begleitet. Es bedurfte wohl mehr als nur ein paar Winkelzüge des Schicksals, um ausgerechnet diese Persönlichkeiten zu einer erfolgreichen Lebensabschnittsgemeinschaft zusammen zu bringen.

40 Jahre musste sehr viel zusammenpassen und eine erkleckliche Anzahl an Kickern den Weg des KSV kreuzen. Seit 1980 windet sich in einem fortwährenden Evolutionsprozess eine Doppelhelix der Vereinsgeschichte zusammen. In jahrzehntelangen Versuchen von Versuch und Irrtum entwickelte sich dabei eine Vereins-DNA, welche die ‚biologogische‘ Voraussetzung für die Geburt des 40er Aufstiegsteams schuf.  Den ältesten Strang bilden Elmar, Justus, Langhaar, Gerald und Pierre. Früh schon gab es ‚Paarungsversuche‘ mit Marco und Laszlo, die aber erst Jahrzehnte später vollzogen werden.  Als es soweit ist, bringt Laszlo dann aber gleich einen Sack voll seiner  Treptower Kinderlein mit, welche einen echten Evolutionsschub an Spielstärke und Torgefahr bewirken. Gute zehn Jahre zuvor hatte Langhaar den Bernd auf offener Straße mit dem Schmetterlingsnetz eingefangen und erhofft, dass dessen Laufstärke genetische Spuren im Kader hinterlässt. Ronen wiederum ist Kind der heißen Liebe des KSV mit Israel während Thomas sowie Rene Kirmse wohl ein äußerst glücklicher Beifang eines alten Techtelmechtel mit Bosics sind. Ronny zu guter Letzt ist dem Uli zu verdanken, der einige Zeit lange versucht hatte, mit Elmar und dem Bernd den KSV zum theologischen Debattierstübchen verkommen zu lassen. Dazu ist es dem Fußballgott sei Dank nie gekommen, dafür aber zu einer Halbserie ungeschlagen, mit top Torverhältnis und Kantersiegen a la bonne heure.

Wer hätte gedacht, dass die 1980er aus Johannisthal auf ihre alten Tagen zwei Teams zum laufen bringen und dass ausgerechnet die 50er den 40ern den Steigbügel zum Aufstieg  halten werden? Gute zehn Jahre lang hatte sich der KSV im Kreisligadickicht verlaufen und dennoch nie aufgegeben. Dem Fleiß folgte das Glück und unverhofft fand sich die Leiter zum Erklimmen des Abhanges hinauf  in den schönen Garten der Bezirksliga.

Tja nun stehen wir da, staunen wie schön es dort ist und müssen noch an der Gartenpforte verharren. Möge uns das Schicksal wohlgesonnen sein, damit wir eines nicht zu fernen Tages wieder zur Entdeckung aufbrechen können.

Frohes neues Jahr, liebe KSV Familie. Behaltet Geduld, Hoffnung und Zuversicht. Ich schließe mit dem frommen Wunsch  „Dieses Jahr am Bruno-Bürgel-Weg!“

Euer Bernd

 

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31.12.2020. Farewell 2020

Was braucht der Mensch mehr als Gesundheit, Friede und kreative Freund*innen?

Letztere beglückten meine Familie mit folgenden Grüßen ans verflossene und an das kommende Jahr. Viel Vergnügen:

 

 

 

 


25.12.2020. Wie soll ich dich empfangen…

…und wie begegn‘ ich dir? Oh aller Welt Verlangen, oh meiner Seele Zier!

Wunderschöne Worte aus einem Kirchenlied von Paul Gerhardt, das auch in Bachs Weihnachtsoratorium einen prominenten Platz hat. Aus Ihnen spricht neben tiefer Gläubigkeit ein großes Verlangen nach Erlösung und Heilung. Mit letzterem können auch die unreligiösen unter uns gerade jetzt besonders viel anfangen. Klimawandel, Artensterben, Corona, Diktaturen überall, Kriege ohne Zahl.

Friedliche, frohe Weihnachten?

Wie soll ich dich empfangen? Das heißt wohl, dass unsere Aktivität von Nöten ist. Also den Frieden herzlich empfangen, wo immer wir ihm begegnen und dann eine warme Stube bereiten, damit er auch bleiben mag.

Na dann mal los!

P1160045

Frohe Weihnachten liebe KSV Familie!

Bernd, hoffentlich im Namen aller.

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23.12.2020 Ehre, wem sie gebührt…

Gestern, auf der S-Bahnfahrt in Richtung Grünau schrecke ich im Halbschlaf hoch, als ich  aus den Zuglautsprechern „… Johannisthal“ höre.

Halt? Was? Lasst mich aussteigen! Das ist ja eine Strecke, die ich überhaupt nicht kenne!

Doch weit gefehlt und welch freudige Überraschung. Ich bin durchaus auf der richtigen Strecke. Spät im Jubiläumsjahr unseres rumreichen KSV Johannisthal hat man den ehemaligen „Betriebsbahnhof Schöneweide“ endlich passend umbenannt.  Da der Haltepunkt auf halber Strecke und auf gerader Linie zwischen dem Geburtsort und der jetzigen Heimat des KSV liegt, konnte es natürlich nur einen Namen geben. Wir danken der Deutschen Bahn, aber es war auch längst überfällig… 😉

1.1

 

… wünsche allerbeste, vor allem aber entspannte Vorbereitung aufs Weihnachtsfest,

Bernd