KSV aktuell


Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


 

19.06.2018. Zugriff!

Die Redaktion bittet um Entschuldigung.

Aus Gründen der inneren Sicherheit war eine frühere Veröffentlichung des Berichtes zum Saisonabschluss nicht möglich. Nun pfeifen es aber schon die Spatzen vom Dach und die geneigte Leserschaft  soll vollends in Kenntnis gesetzt werden.

Was sich schon den ganze Saison abgezeichnet hatte, wurde am vergangenen Samstag nach der Ü40 Niederlage gegen Friedrichshagen offenbar. Die Maskerade fiel und es hieß Zugriff!! Schluss mit 50 plus 1 beim KSV. Der Nahe und Ganz Nahe Osten setzen sich beim Johannisthaler von 1980 in den Sattel. Wird es uns die ersehnten Millionen und den unbesiegbaren Kader bringen???

Hier der Beleg. Die Protagonisten feiern ihren Coup. Deutsche Sicherheitskräfte sehen es mit großer Sorge……

Scheich and son

Apropos Zugriff. Den hatte die müde 40er gegen Friedrichshagen zu keiner Zeit. Bis auf das Premierentor von Kirmses Rene, welches er nach ‚unwiderstehlichem‘ Solo erzielt, hatte der KSV wenig zu melden. Vielleicht hätte es was werden können, wenn Ronen seine Riesenchance zum 1:0 genutzt hätte. Aber wie wir nun wissen, war er in Gedanken schon woanders. Das 1:4 war in der Endabrechnung also völlig korrekt.

Sehr viel mehr Zugriff gab es dann abends an Grill und Zapfhahn. Aus gegebenem Anlass nächtigte man wohl auch vor der Haustür….

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13.06.2018. Mächtig Salz in der Suppe!

Der gestrige 3:1 Heimsieg gegen die Sportfreunde hatte reichlich Würze. Wir schließen daraus: Der Koch ist verliebt und wir alle mit ihm.

KSV, wir lieben dir!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was ist passiert? Ein frenetisch feierndes Publikum ist Zeuge eines äußerst gelungenen Saisonabschluss mit der ganz großen Kapelle und es erlebt einen Derby-Revanchesieg, der den anderen Johannisthalern in plötzliche Aufstiegsträume grätscht. Eine ohnehin fette  Rivalität hat also neue Nahrung.

Der jubelnde KSV hingegen klettert noch im letzten Saisonspiel in der Tabelle und festigt Rückrundenplatz 4! Richten durfte es ausgerechnet der Käpt’n persönlich, dem im kongenialen Zusammenspiel mit seinen tollen Männern zwei Buden gelingen und der auch vor Rene’s wunderbaren Treffer zum 2:0 assistieren darf.

Und um unser Glück perfekt zu machen, kehrten, just zum letzten Spieltag und quasi mit Helikopter und per Präsidialbeschluss eingeflogen, zwei verlorene Söhne wieder. Pit hatte schon seit gefühlt Jahren nicht mehr in der heimischen Kampfarena gegen den Ball getreten, was er gestern mehr als passabel tat. Zwar ohne Glück beim Torabschluss, aber prima als Ballverteiler und schulbuchmäßig seine Ecke zum  wichtigen 1:0. Über Heimkehrer Pierre wiederum könnten wir an dieser Stelle Oden verfassen. Seine unauslöschlichen Verdienste für den KSV seit Gründertagen sind legendär und wer ihn gestern den Ball hat streicheln sehen, der weiß, warum Elmar alles daran gesetzt hat, ihn gestern in seine Arme schließen zu dürfen.

Zum gestrigen Spiel. Bei besten Wetterbedingungen diktiert der KSV von Beginn an die Partie. Der Ball läuft über weite Strecken der Begegnung super durch die Reihen und die Sportfreunde, ohne ihren Topsturm, haben alle Hände voll zu tun ihren Laden beisammen zu halten und entwickeln nur sporadisch Torgefahr. Die strahlt der KSV jedoch reichlich aus, bringt das Sch…ding aber bis kurz vorm Halbzeitpfiff nicht im fremden Gehäuse unter. Also muss der Käpt’n selber die Flagge ergreifen und zur Kaperung ansetzen.

Pit hatte zuvor zwei Riesendinger liegen gelassen und sich beim zweiten Versuch dilletantisch an seines Anführers traumhaften Zuspiels vergangen. Er ist also in der Pflicht und erfüllt sie. Bei einer Ecke von links ergeben sein herrlich aufs lange Eck gezogener Ball und Bernds luftig in die Höhe gewuchtete Stirn die auf Millisekunden genau übereinstimmenden Koordinaten und es klingelt zum 1:0. Haben sich also doch die nächtelangen Videostudien von Miro Kloses schönsten Kopfballtoren gelohnt. Wie er in der Luft steht, wie der ganze Oberkörper aus voller Spannung den Schädel in die Schussbahn wirft. Oh und Ah…………………….

Nach dem Pausenpfiff schlampert der KSV defensiv und bekommt seine reichlich vorgenommenen Einwechslungen nicht gut in den Griff. Kurz riecht es nach Ausgleich. Doch nicht mit Rene. Glücklicherweise hält ihn nicht seine unsinnige Postierung in der Abwehr und er lässt sich just in time am linken Strafraumrand blicken. Eine riberyische Körpertäuschung, Ball auf den guten Fuß gelegt und mit Vollspann in den Winkel gehämmert. Ohlala Monsieur Kotsch! So zeigt man es allen Kritikern….

Beim 3:0 erinnert sich Bernte an den tolle ‚Autohaus‘ von letzter Woche. Heiko macht zur Vorbereitung den Ludger, findet mittels punktgenauem Abschlag den durchstartenden Bernd, der eiskalt einschiebt.

Der 3:1 Anschlusstreffer ist pure Schlamperei, aber geschenkt, kann passieren!

Ein stolzer Käpt’n blickt mit seiner Mannschaft vom Deck aus auf den festlich geschmückten Heimathafen. Menschenmassen winken ausgelassen. Zu Saisonbeginn noch als wackliges Boot in die wilden Wellen einer unbekannten Ü50 Liga gestartet, kehren wir siegreich ob aller Stürme unter vollem Dampf zurück. Unsere Schiffsirene tönt ehern weit übers Land und der Bug ist mit einem mächtigen Ehrenband umflochten:

„KSV Johannisthal 1980 e.V. – Best Newcomer Ü50 In 2017/2018“

 

P.S. Kompliment aber an die Sportfreunde, die gestern sehr fair aufgetreten sind und klaglos zum Sieg gratuliert haben. Und Danke an Eichkamp, das bei unserem Tabellennachbarn aus Gropiusstadt nach 0:2 Pausenrückstand noch ein Remis rausholt.


10.06.2019. Verkehrte Welt!

Keine 35 Stunden nach der Hitzeschlacht in Altglienicke stellten sich heute Vormittag  einige der siegreichen 50er mit ihren 40er Kollegen dem Grün-Weiß am Baumschulenweg.

Bei noch extremeren Temperaturen mussten die alten Herren leider feststellen, dass ein paar Körner, vor allem aber das Schlachtenglück in Altglienicke verblieben waren.

Gegen die VSG machte der KSV aus fünf Chancen drei Buden und bemühte einige Male Ludger und höhere Mächte um kein Gegentor zu kassieren. Heute ganz das Gegenteil. Bernds Kopfball am Kreuzeck vorbei, sein Schuss auf Ar… von Verteidiger, Willis Wumme ans Außennetz und sein Vorbeischlenzer nach Sololauf oder Thomas‘ Strichvorbei nach elegantem doppelten Doppelpass mit Ronen, um nur ein paar Gelegenheiten zu nennen, nüscht, nix, null wollte klappen.

Dafür zappelte bei uns dreimal das Netz. Das 1:0 ist Baumschulenwegs erste und einzige gute Chance im ersten Durchgang. In der zweiten Hälfte gehen dann unsere Kräfte und damit die Diziplin dahin. Zack und Zack gibt es zwei weitere Treffer aus dreieinhalb Chancen.

Tja, so kann es gehen. Der Ü40 sind  in der Rückrunde nicht nur ein paar wichtige Spieler sondern auch die Fortune verloren gegangen. So bilanzieren wir aktuell 5 Niederlagen in Folge und den letzten Platz in der Rückrundentabelle. Umgekehrtes Bild bei der Ü50. Die Hinrunde beendeten die Oldies als müder Vorletzter um sich in der Rückrundenbilanz auf Platz 4 hoch zu arbeiten.

Verstehe einer die Welt!!!

Aber Danke Willy, für dein heutiges Kabinenresümee. Du hast recht. Diese Saison geht auch für die 40er als eine gute in die Geschichtsbücher ein. Nach einigen sehr guten Spielen blieb trotz anschließender Pleitenserie Teamspirit und Spielfreude immer erhalten. Und es ist ein tolles Gefühl mit einem so großen Tross toller Sportsmänner durch die Altligen zu pflügen. Ergebnisse hin oder her…

Weiter so KSV!!!


09.06.2018. „Gib mich die Kirsche!“

Der Sturm eiseskalt und unser Keeper ein Killer. Ergebnis: Gestern ein 3:0 gegen VSG Altglienicke, damit einen direkten Konkurrenten distanziert und erster Ü50 Auswärtssieg der KSV Geschichte.

Die Helden in der Einzelkritik:

Autohaus‘ Micha (Note 1): „Gib mich die Kirsche!“. Als wäre er nie weg gewesen, fordert er die Bälle in der Spitze und verwandelt traumwandlerisch. Knochentrocken beim 1:0. Erkämpft den schon verloren geglaubten Ball und drischt ihn quasi von der Torauslinie ins lange Eck. Beim 2:0 spekuliert er auf den langen Flugball von Ludger, nimmt ihn flüssig mit und tunnelt den Keeper as cold as ice. Eigentlich sicherer Hattrick vor der Pause, wenn Bernd ihm den Ball nicht in den Rücken spielt. In dieser Form unersetzlich!!!

Ludger (Note 1): „Not in my house!“ Als die VSG Ludgers einzigen Flutschball am langen Pfosten kläglichst verstolpert, wird seine Magie offenbar. In der zweiten Halbzeit macht er vollends den Gandalf und donnert ein „IHR KÖNNT NICHT VORBEI!!!“ über den Platz. Danach hätte Altglienicke mit drei Bällen gleichzeitig schießen können, an ihm wären sie alle gescheitert. Zudem 100% Packingrate beim 2:0. Nimmt die komplette VSG per Abschlag aus dem Spiel. Ludger du Teufelskerl!!!

Tino (Note 1,5): Hinten ein Fels und Vorbereiter zweier Tore. Sein langer Ball assistiert zum 1:0, weil der Keeper den Ball nicht kontrolliert bekommt. Beim 3:0 flippert sein Freistoß solange durch die Abwehr bis er Andy und das Tor trifft. Einen weiteren Freistoß zimmert er mit Außenrist derart aufs Tor, dass dem Verteidiger auf der Torlinie bald die Rübe wegfliegt. Der Keeper war schon geschlagen. Bam!!!

Heiko (Note 2): Hat seine Mitspieler glänzen sehen und deshalb die Arschruhe behalten. Überquert folglich nur einmal die Mittellinie. Reicht doch!

Bernd (Note 2): Sein Miles and More Konto hat nun genügend Punkte für ’nen Gratisflug nach Sydney. Unermüdlicher Arbeiter mit und gegen den Ball. Setzt Justus zweimal exzellent in Szene und erzwingt ebenfalls mit Justus den Freistoß vorm 3:0.

Lazi (Note 2): Die verordnete Regenerationspause und ein Plausch mit „Tusche“ haben ihm Flügel verliehen. Macht richtig Meter im Mittelfeld und mit gutem Augen für die Mietspieler. Die von ihm gewohnten Flügelläufe lässt er jedoch angesichts der Gluthitze aus. Geschenkt, der Mann könnte unser Vater sein! Passes completed 85%, also fast so gut wie sein großes Vorbild Toni Kroos.

Andi (Note 2): „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“ Beim 3:0 postiert er sich goldrichtig am langen Pfosten. Der Flipperball von Tino trullert mit 3,7 km/h von seinem Schienbein über die Torlinie. Der verzweifelt zuschauende Keeper macht ein Geräusch wie eine Quietscheentchen, dem man in der Wanne das Wasser aus dem Bauch drückt… VSG ist danach der Stecker gezogen.

Justus (Note 2): Kommt für die letzten zehn Minuten und macht Ballett wie ein doppelter Messi (Gewicht…). Zieht mehrfach mit Höchsttempo in den gefährlichen Raum vorm Tor. Nach tollem Doppelpass mit Bernd verzieht er nur knapp mit Pieke, so auch ein zweites Mal, erzwingt aber wiederum mit Bernd das Handspiel vor dem 3:0. In einer weiterem Sololauf kann er an der rechten Strafraumkante nur mittels Foul gestoppt werden. Beim Aufschlag lösen die Seismographen am Teilchenbeschleuniger in Adlershof einen Alarm aus. Das wird teuer…

Gerald (Note 2): Die Bank von der Oberspree. 100 % einsatzbereit, null Fehlpässe!!!

Elmar (Note 2): Die Bank von Grünau. Zieht sich das Spiel genüsslich aus der Hintertorperspektive rein und gewährt den Feiernden eine Runde aus der Privatschatulle.

P.S. Dass wir Tusche vis a vis hatten und Union jüngst am Vorabend des 50. Jübiläums ihres Pokaltriumphs Carl Zeiss zugelost wurde, hat die Sache gestern rund gemacht. Wir gedenken an dieser Stelle an unseren Jimmy, der dereinst den langen Ball vorm 1:1 geschlagen und Jena damit die Moral genommen hat. Sein Humor und Zug zum Tor lebt in uns allen. Apropos Zug zum Tor. Die Ü50 weist in dieser Saison 11 verschiedene Torschützen auf! Respekt!!!

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06.06.2018. Go for gold!!!!!!!!!!!!!

Wie sang Elke Heidenreich als ‚Metzger-Moderatorin‘ für Olympia Los Angeles anno 1984 so schön schief?

„Richard, Richard und das Mädel!“ Welch‘ schrullige Verdrehung des damaligen Olympiasongs „Reach out for the medal!“

Kaum schrullig dafür 100% vollaktiv kämpft der KSV pünktlich zur WM beim  „Busiest club award summer 18“ um die Goldmedaille. Der Saisonabschlussfeier am 16.06. folgt Ende Juni die Plöwen Fahrt, dann am ersten Juliwochenende eine Neuauflage der traditionellen Botschafterturniere  „KSV mit dem Rest der Welt“ und am Horizont ist schon der Mauerfallcup zum 11. August zu sehen. 

Und so nebenbei erheben wir das Casino zur Fanweile für alle WM Fiebernden und zur ‚offiziellen‘ Partylocation Islands in Berlin……………

Juhhhh gib Fünfe Alter!!! Mal sehen wohin uns dieser Sternengriff führt.

Und hier die ‚Ansetzungen‘

WM Übertragungen

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04.06.2018. Meisterfeier im Casino

Unsere 40er Vertretung  fährt zur Zeit nur auf den 135er Runderneuerten und hatte folglich am Samstag gegen die Seriensieger von DJW Neukölln nicht genügend Grip, um sich gegen deren nächsten Sieg zu stemmen. Das 0:4 war für unsere Männer dennoch ganz achtbar und den Neuköllnern reichte es, um die Kreisligameisterschaft in unserer Staffel klar zu machen.

Gratulation!

Zum Glück fehlten Elmar und Thomas‘ großem Tochterherz anschließend nicht die Bodenhaftung um sich in den engen Casinogängen in die Kurven zu schmeißen. Die feiernden Südberliner orderten jedenfalls die Biere im Akkord und machten mit den verbliebenen KSV Kickern gut gefüllte Deckel.

Mit der Einladung zum Mauerfallcup im Gepäck wurde sie dann von Elmar vorausschauend gut bedacht. Sollen Sie gerne wiederkommen. Vielleicht leeren Sie uns ja das Siegen!

Bernd

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30.05.2018. Mächtig gewaltig, Hollywood

Wer in diesen Tagen den Jungs von Hollywood zuschaut, sieht eine Truppe, die über weite Strecken einen richtig guten Ball spielt und in Person von Neuge einen Spielmacher gefunden hat, der es aus der Tiefe des Raumes kann. Letzte Woche hatten sie gegen die eigentlich Erstligisten von Schluckauf 1 unglücklich mit 2:3 verloren, weil Inge den 9er zur möglichen 3:2 Führung vergibt, Matthies dann beim dritten Gegentreffer nicht Ball mitsamt Gegner wegdrischt und Inge den Hochkaräter in der letzten Sekunde volles Risiko nimmt und leider übers Tor haut. Kann passieren.

Gestern war Schluckauf 2 zu Gast und musste sich trotz zweifacher Führung Hollywood fügen, welches unter Führung des brillianten Mighty Neuge in der zweiten Hälfte richtig aufgedreht hat. Neuge war bei beiden Gegentreffern ohne Schuld, räumte als nominell letzter Mann alles andere weg, gab den unermüdlichen Spielmacher, legte den Ausgleich zum 2:2 auf und besorgte die beiden Siegtreffer selbst. Dem zuschauenden Kenner bot er Fußball in der extremely powerful Variante. Jeder erster Kontakt zum Zungeschnalzen, Ballmitnahme und -kontrolle im Höchsttempo, Körpertäuschungen bei denen die Zuschauermege unwillkürlich mitwogen musste, Kopfbälle wie gemalt und als es drauf ankam, traf er auch ins Eckige.

Sensationell!!

Aber ein zweiter Klassekicker sei nicht unerwähnt. Unser Mike hat gestern einen überragend coolen Ersatzkeeper gegeben. Mit Auge die Winkel verkürzt, alle haltbaren Bälle gehalten und seine wuchtige Spieleröffnung mit Vollspann zum wichtigen Ausgleich vor dem Pausenpfiff war eine Augenweide. Torschütze zum 1:1 übrigens Inge, der sich damit wieder rehabilitierte.

Bernte, schwer angetan und mit Sorge um Running. Wohin jetzt mit dem Exkeeper?

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29.05.2018. Ein Ludger und fünf blaue Augen!

Am Montag Abend stellten sich 8 ausschließlich humpelnde oder anders versehrte KSV Oldies einem auf Revanche sinnenden FC Treptow. Wir, wie gesagt versehrt, mit lediglich Rekonvaleszent Gerald als Einwechsler,  Treptow jedoch in Großfeldstärke, bei gefühlten 47 Grad Außentemperatur und Andy als Behelfskeeper gegen den Toptorjäger der Liga (26Buden!!). Ein nächstes 2:12? Nein! Dank Ludger und guter Teamleistung kommen wir mit ein paar blauen Augen, also 1:5 davon.
Bis zur Halbzeit sah es sogar richtig gut aus. Mitte der ersten Hälfte variieren René, Ludger und Pit (Ja! Er ist wieder da!) unser Verteidigungskonzept und pressen tief in des Gegners Hälfte. Prompt verdaddelt der FC  den Ball und Lulu überlupft den verblüfften Keeper aus gut 25 Metern. Coole Aktion!! Leider kassieren wir kurz darauf einen lässlichen 9 Meter, als Treptow schon anfing untereinander zu mosern. Bitter auch, das wir die prima Ausgangslage kurz nach Wiederanpfiff mit drei schnellen Gegentoren wegschenken. Bernte hatte frei vorm Keeper noch zweifach die Chance um für Anschluss zu sorgen, aber noch immer fehlt der Torjägerchip, der ihm längst implantiert werden sollte. Kommt vielleicht noch.
Gruß vom Bernte an die Helden Andi, Lazi, Pit, Ludger, Justus, Gerald, Rene sowie Bernd und Dank an Mike für den Support!

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16.05.2018 Süssenbach?

Who the f… is C. Süssenbach?

Die Ausfälle der Ü40 sind Myriaden und prominent. Ohne Stammtorhüter Andreas, der teuer durch Ronny ersetzt werden muss, ohne Mario, Thomas, Andy und Bernd als Garanten eines stabilen Mittelfeldes und ohne die Offensiven  Micha, Heiko und Lazi mutiert die 40er des KSV derzeit zum Selbstbedienungsladen. Hatten sich schon Hertha und Cimbria über Gebühr bei uns das Mütchen gekühlt, so hat Internationale, die zuvor vier Spiele ohne Sieg waren,  gestern wohl gleich ein Vollbad genommen. Allein Herr Süssenbach, der mit bislang einem Saisontörchen noch nicht als Torjäger auffällig geworden ist, durfte unseren Jungs gestern 6!!! Dinger einkegeln, im Übrigen als nur einer von fünf Torschützen!!!!!!!!!!!!

Woher kommt uns Hoffnung, woher kommt uns Trost? Allein von der Wiederentdeckung des SH7 wohl nicht…

Bernte ist traurig und wünscht seinen tapferen Fahrensmännern gute Genesung.

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08.05.2018. Dieser Weg…

…wird kein leichter sein, dieser Weg geht durchs Gras und wird sehr schwer!

Der gestrige Maiabend macht schon mal einen auf Juli. Auf dem Naturrasen am Bruno-Bürgel-Weg liegt die Abendhitze wie im Hochsommer. Deshalb lagert sich eine erkleckliche Anzahl verletzter Mannschaftskollegen und nichtzahlender Gäste bei bester Laune am Spielfeldrand und machen einen auf Beachparty. Kühle Biere und Chardonnay machen die Runde.

Auf der Wiese wiederum geht es existentieller zu. Ein reichliches Dutzend Männer reifen Alters biegen auf die Zielgerade einer langen Saison, welche mit Doppel- und Dreifachbelastungen allen Beteiligten schon alles abverlangt hat. Der Schweiß rinnt in Strömen, Atemstöße rasseln und in der Halbzeitpause werden puterrote Köpfe unterm kalten Wasserhahn stecken.

Früh hatte sich Andy zu einen waghalsigen Spurt ermannt, um zu zeigen dass ihn ihm noch das Feuer vergangener Tage brennt. Mit einem furiosen Flügellauf und tollem Abschluss erzielt er das unerwartete 1:0 für den KSV. Eiche muss sich schütteln und findet nur schweren Schrittes ins Spiel. Aber Peng, Peng, Peng, ihre individuelle Klasse erzwingt kurz vor dem Halbzeitpfiff drei schnelle Tore zum 3:1.

Die zweite Halbzeit ist dann purer Existenzkampf. Jeder weitere Schritt auf dem hohen Rasen wird schwerer als der Vorhergehende,  hier und da fallen Körper dumpf, die sich nur schwer wieder berappeln und das Trommeln der Schritte ist nicht mehr das Staccato einer jungen Saison, sondern eher das Stampfen einer Horde massiver Tiere.

Doch der KSV trotzt. Allen voran Micha findet noch die allerletzten Körner und reiht Chance an Chance. Sein Anschlusstreffer zum 2:3 schenkt dem KSV Hoffnung. Aber mehr will nicht gelingen, die Kräfte versiegen und der letzte Schritt fehlt. Auch Eiche müht sich und nichts ist zu sehen von Spielwitz und Tempo eines mehr als souveränen Tabellenführers. Für den entscheidenen Knock Out zum 2:4 reicht es dann aber doch.

Der Schlusspfiff sieht Altherrenkicker am Ende ihrer Kräfte und einen KSV mit  hängenden Köpfen. Ein Remis war in Reichweite und wäre durchaus ok gewesen.

Danke Jungs, dass ihr diesen schweren Weg gegangen seid, für die Ehre und den KSV.

Bernd

Die Sonne steht tief am Bruno-Bürgel-Weg!

Die Sonne steht tief am Bruno-Bürgel-Weg!

P.S. Im Casino war jedoch nix mit müde sondern richtig Ballett u.a. mit seltenen Gästen wie Metti, Jonny und Susi. Bernds Salatangebot mit feinem Feta aus dem Ofen ist zwar abschließend an Lazi, Elmar  und die Kaninchen zum Verfuttern gegangen aber immerhin konnte gratis Bruchetta mal für ’nen Augenblick die Bockie und Knacker ausstechen. Jungs! Nie was davon gehört, dass die weltweite Fleischproduktion ein Klimakiller erster Güte ist?  Macht ruhig weiter so und wir werden schon bald im März wie ehemals im Juli schwitzen!!!


06.05.2018. „Kann man so machen…“

„….muss man aber nicht!“ Würde Mike sagen.

Also sich gestern und vorgestern für den KSV die Beine blau laufen, dann heute, an Gottes heiligem Ruhetag um 8:30 in Neukölln auf der Matte stehen, zusehen wie Justus, unsere nominell letzte Einwechseloption, als Schiri abgetreten wird, um in der 5ten Minute gegen Cimbria das Bein hochzuschmeißen wie die Ballerinen im Hofballet. „Ratsch!“ macht es da, Zerrung oder schlimmer. Dann als letzte Option ins Tor wechseln, nach gefühlt 30 Sekunden durch die Beine das 0:1 kassieren, in Folge eindreiviertel Eigentore von Andy, garniert mit einer handvoll Kontertoren………………..

„Kann man so machen…!“

Tja!!! Sorry ihr Jungs von der 40er. Mit meinem kilometerfressenden Doppeleinsatz der Vortage habe ich euch einen Bärendienst erwiesen und der gestrige Jubel hat nun einen mächtigen Kater. Bin wohl doch nicht mehr 25. Es knirscht überall.

Bernte, (zer)knirscht!

P.S. Für die nicht in Kryptologie geschulten: Kaum auf dem Platz darf Bernd verletzt ins Tor wechseln. Loofen jeht nich mehr. Stehen zur Not schon. Es gibt keinen Ersatzmann, also rinn in den Kasten derweilen Justus den Ersatzschiri gibt. In seinem Premiereneinsatz als Keeper lässt sich Bernd sich mitsamt seiner wenig disponierten Truppe 7 Dinger einklinken. Willys 4er-Pack ist schön und gut, aber 7:4 ist nun mal eine Niederlage in einem Spiel, dass wir gewinnen wollten. Und nun kommen noch drei hammerharte Partien gegen Neukölln, Grün-Weiss und Friedrichshagen, ganz zu schweigen vom Ü50 Kick am Dienstag gegen die Giganten von Eiche.

Himmel hilf!

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05.05.2018.2. Yes, we can!

Katers Tatze, Dennis‘ Klebe, die feinen Füßchen von Ronny und dem doppelten Rene und ein absolut stimmiges Zusammenwirken mit Karsten, Uwe, Bernd und Justus sichern dem ruhmreichen KSV den Sieg beim 2. internationalen Helmut Stern Gedenkturnier.

Ein hart umkämpftes 1:0 gegen die BSG und lockere 4:0 gegen die Oldies aus Bergen in Norwegen bahnen den Weg zum Pott.  Seht her……………………..

Rene mit Tochterherz und Trophäe

Rene mit Tochterherz und Trophäe

 

Justus, schon ganz scharf!

Justus, schon ganz scharf!

 

Da schmecken Bierchen und Coke gleich doppelt so gut. Pott zwischen Pötten!

Da schmecken Röschter, Bierchen und Coke gleich doppelt so gut! Drei Helden im Glanze ihres Ruhmes.

 

Mit Schmerzen erkauft. Da ist das Schei...ding!

Mit Schmerzen erkauft. Da ist das Schei…ding!

 

Ein Bombenteam. Vielen, vielen Dank an Kater, Uwe und Karsten. Super Typen mit denen wir prächtig harmoniert haben. Und Küss die Hand gnä Frau. Renes Tochterherz hat uns Glück gebracht.

Ein Bombenteam. Vielen, vielen Dank an Kater, Uwe und Karsten. Super Typen mit denen wir prächtig harmoniert haben. Und Küss die Hand gnä’s Fräulein. Renes Tochterherz hat uns Glück gebracht.

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05.05.2018. Wer hat Angst vor TB 13?

Niemand….

Der SSV greift in unserer Liga nach den Sternen. Zu diesem Zwecke bemüht er seine Stars, derentwegen auch schon mal fünf Minuten extra auf den Anpfiff gewartet wird, selbst gegen Gegner wie wir gestern: Kader von der Resterampe mit humpelndem Gerald als einzige Wechseloption. Zudem schickt der SSV neuerdings einen als Wunderstürmer umfunktionierten Toto Becker ins Rennen. Dem KSV wollen wir immerhin als Leistung anrechnen, dass wenigstens jener gestern ohne Torerfolg nach Hause gehen musste.

Das Habacht gegen TB 13 kostet aber offensichtlich sehr viel Konzentration. Folglich gibt es Phasen, in denen dem KSV defensiv alles durcheinander gerät und schlimmer noch sind die Gastgeschenke mittels haarsträubender Ballverluste im Mittelfeld. So gesehen bei vier der acht Gegentreffer! Oha!!!

Die Niederlage gegen den bestens sortierten SSV geht natürlich vollkommen in Ordnung. Deren Variantenreichtum, individuelle Klasse und ihrer Kondition von der Auswechselbank waren wir schlicht nicht gewachsen und wir wünschen gute Reise gen Bezirksliga. So wollen wir uns aber daran freuen, dass wir einem defensiv gewohnt sattelfesten Gegner immerhin zwei Dinger mitgegeben haben. Unsere beiden Tore sowie weitere sehr gute Chancen ergeben sich samt und sonders mittels mutigem Spiel über Flügel, die es laut Aussage von Koryphäen des Sports im Kleinfeld nicht gibt, welche aber dennoch ganz munter geflattert haben. Na ja, was versteht ein Salamivertilger schon von Geflügel…….???

Den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielt Rene über rechts nach einfachem Doppelpass mit Bernte, schönem Laufweg und schlüssiger Justuspieke. Seeehr, sehr schön.  Beim zweiten Treffer betätigen sich dann Bernte und Tino als Flankengott und Kopfballungeheuer. Banane, Rübe, Kaltz und Hrubesch quasi! Das war schon sensationell, wie Andy den Bernte wohlweislich auf Seiten der tiefstehenden Sonne in Position bringt, von dort aus jener den Ball mit Schmackes und millimetermetergenau vors Tor bringt. Dort fliegt Tino „Air“ Meister auf 2 Meter 80 heran, um die Kugel absolut unhaltbar in die Maschen zu wuchten. Oh und Ah!!!

So, Mund abputzen und weiter immer weiter. Heute geht eine Minidelegation beim Helmut Stern Gedächtnisturnier des Bezirksamtes an den Start, morgen dann der Frühevogel Ausflug der 49,5er zu Cimbria und schon Dienstag erwarten wir das Topteam aus Eiche. Englische Wochen werden von nun an KSV Wochen heißen.

Es grüßt ein müder Bernte von der Massagebank

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

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