KSV aktuell

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


01.10.2019 Chancenloser KSV 

Gegen Prosineckis Zöglinge und Bobans Eleven hatte unsere 50er zwar viele nicht vollendete 100%ige, kam aber fast immer einen Schritt zu spät.

Letztendlich ist das 0:9 Ausdruck der drückenden Überlegenheit der Sportfreunde vom S.D. Croatia. Wichtig ist anzumerken: Alle haben gekämpft, keiner hat sich aufgegeben und es wurde nicht zweistellig wie bei vielen unserer Staffelkonkurrenten.

Euer Gerald, als Aushilfe für den im Urlaub befindlichen Bernte

28.09.2019/b. Kaulsdorf kommt unter die Räder!

Die 40er des KSV ist Tabellenzweiter und will sich gegen den Letzten aus Kaulsdorf  auf keinen Fall blamieren.

Also kurz vorm Anpfiff die Launch-Control Taste gedrückt, Motoren auf 8000 U/min hochgefahren, um Kaulsdorf vom Start weg gnadenlos zu überfahren.

Das gelingt wunderbar. Nach Renes sehr frühem 1:0 bleibt der KSV auf dem Gas. Nach 12 Minuten macht Willy das 2:0 und es hätte auch schon 4:0 stehen können.

Aber dann…. Der Hochleistungsmotor des  KSV 40er stottert wohl, oder warum schalten wir gleich drei Gänge runter???

Tempo weg, Schlendrian und schon: Peng, Peng! Kaulsdorf macht zwei Buden und weiß selber kaum wie und warum, denn in den Minuten zuvor und auch in der Folge haben sie defensiv wie offensiv null Mittel gegen einen turmhoch überlegenen KSV.

Den Rest des Spiels läuft unser Motor zum Glück wieder hochtourig und wir zeigen ein tolles Offensivspektakel. Manko jedoch die hahnebüchne Effizienz. Gegen die noch geschossenen vier Tore listet uns Schiedsrichter Sergej fünf vergebene 100 Prozenter auf, ganz zu schweigen von etlichen weiteren Halbchancen… Eijeijeijeijei…

Apropos Sergej. Nach dem Spiel ist er in seiner Begeisterung über Bernds heutigen Vortrag kaum zu bremsen. Bernd hätte eine perfekte Performance ohne jeglichen Fehler abgeliefert..

Man sieht: Sergej ist ein ganz großer Fußballexperte!!!!!!!!‘

Bernte 😉

P.S.                                                                      Als alter Physiker habe ich Heikos freitagabendlichen Sprint nochmal nach der Formel Masse mal Geschwindigkeit durchgerechnet. Laut Impulserhaltungsgesetz hätte Heiko mit handelsüblichem Bremsfallschirm sogar erst in Treptow zum Stehen kommen können. Ein Wunder also, dass er auf dem Platz blieb. Und fragt mal den Platzwart.  Hat der wegen des verbrannten Kunstrasens getobt…


28.09.2019/a. Allein in Wilmersdorf

Sechs einsame Herzen des KSV plus Justus und Jeremy  als Seelenwärmer und Equipmentmanager stellten sich gestern Nacht den Wilmersdorfer Altherren.

Szene des Spiels war Heikos Solosprint über den ganzen Platz mitsamt Anschlusstreffer zum 2:1. Alle dachten, dass er bei dem Speed entweder den Zaun durchschlägt und erst in Tempelhof zum Stoppen kommt oder/und sich ausgepumpt niederlegt, um nicht wieder aufzustehen.

Aber es ging mit ihm weiter und wir kamen mit 5:1 nicht allzu heftig unter die Räder…

All ihr Ü50 Helden vergangener Tage, wo seid ihr?

Haaaallloooo????

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22.09.2019. Kling, klang, klong, ding und dong!!!

Das heimische Grün Weiß mit voller Kapelle und abgezählte 7 Helden des KSV beharken sich 30 Minuten auf Augenhöhe, ohne Zählbares vorweisen zu können. Vor allem der KSV muss erneut mit mieser Chancenverwertung hadern, hatten doch Bernd und René vor allem aber Willy tolle Chancen auf dem Fuß, bzw. dem Kopf.

Entsprechend scharf fällt die Halbzeitabsprache von Justus aus, der auch ohne Videoanalyse gesehen hat, wo es gewaltig hakt. „Defensiv alles gut, Marco im Tor sogar sehr gut, also bitte meine Herren vorne muss es klingeln!“

Und siehe da, es geht doch. Mitte der zweiten Hälfte ziehen Bernd, Ronen und Willy mächtig das Tempo an und machen in fünf Minuten 3 Tore. Willy  raus auf Ronen, Ablage zentral auf Bernd, der das Ding mit dem ersten Kontakt in den Winkel schmettert, 1:0. Nur eine Zeigerumdrehung weiter, Ecke von Ronen wie verabredet (hört, hört!) auf den kurzen Pfosten, den Bernd anläuft. Vorbei läuft an Bernd, am verdatterten Verteidiger, dem Pfosten und Keeper die Kugel: 2:0. Ecke direkt verwandelt. Ein toller Kunstschuss von Ronen! Baumschulenweg geschockt, verliert kurz darauf zentral den Ball. Steilpass auf  Willy, der endlich mit Erfolg zum Tanz auffordert, zwei Verteidiger zum Fehltritt animiert und dem Keeper beim Pas de deux durch die Beine kegelt: 3:0. Kling, klang, klong, hah, hah, hah, Schenkel geklopft und man kann plötzlich auf Wasser laufen…

Aber von wegen. Urplötzlich das ganz große Schwitzen beim mittlerweile müden KSV als GW gegen Ende ebenfalls das flotte Toreschießen entdeckt und binnen zwei Minuten auf 3:2 verkürzt. Ding, dong! Hallo KSV, aufgewacht, nicht schon wieder ein 3:3! Aber der KSV behält diesmal die Nerven, bietet die Stirn und herausragend Andy sowie Marco werfen sich wagemutigst wie gekonnt in jeden Schuss.

Abpfiff, Sieg! Endlich Effizienz bewiesen und den Remisfluch besiegt. KSV noch unbesiegt, klettert vorläufig auf Platz 2.

Weiter, immer weiter!

Dank an die Kurve mit Chicago, Justus und Andreas, die voll mitgegangen  sind und gegen Ende dem nahen Herztod ins Auge schauten.

P.S.

Das ich das noch erleben darf. Abgesprochene Ecken beim KSV, die zum Erfolg führen… Überhaupt Ecken als Waffe und nicht als Einladung zum Konter mit Torerfolg gegen uns. Schon gegen Südkreuz hatte vor kurzem eine Ecke einen Penalty erbracht, den Willy verwandelte. Heute hatten wir drei Ecken, bei denen es lichterloh in Baumschulenwegs Abwehr brannte. Einmal immerhin mit Torerfolg dank Ronens Ballstreichelkünsten. Is ja irre…

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15.09.2019. Remiskönige!

Der KSV glänzt gerade nur in einer Hinsicht. Als Meister des Unentschiedens:

Dem 3:3, dass die 50er Freitag bei Flutlicht in Weißensee erzielten, schlossen sich die 40er gestern kurzerhand an.  Auch sein strahlend sonniger Nachmittag sowie die Aussicht aufs heimische Bierchen konnte die Jugendvertretung des KSV nicht motivieren mehr als das Nötigste zu tun. Also 3:3 gegen Südring und dann doch lange Gesichter, denn nun bilanzieren die 40er einen Sieg und drei Unentschieden in vier Spielen. Ungeschlagen, schön und gut, aber so kommt man tabellarisch nicht vom Fleck.

Was ist also los mit den Jungs vom KSV? Die Diagnose ergibt drei Hauptgründe:

  1.  Defensiv werden Gegentore mit einer  Fahrlässigkeit akzeptiert, die hier und da an Arbeitsverweigerung grenzt und wohl sagen will:  „Hey, regt euch nicht auf, wir schießen einfach noch ’nen Tor mehr und alles ist gut. Aber nö! Nix ist gut und da wären wir bei Punkt Zwei ….
  2. ….der Chancenverwertung. Herrjemine, Kruzi und Schei… die Wand an!!! Was wir in den letzten Spielen an Chancen die Spree runtergespült bzw. in den Weissenseer Nachthimmel gejagt haben, geht auf keine Kuhhaut (einer ganz großen Kuh zumal).  Im Dreiminutentakt  danebenzielen, ist da noch die lässlichste Sünde. Mehrfach vergeblich allein auf den Keeper zumarschieren oder 9er verballern, ist da schon sträflicher aber momentan unser Standardrepertoir.  Gegen Weißensee musste denn auch ein last, last, last minute Tor nach zwanzigminütigem Powerplay her, um das eine beschi…, lächerliche Ausgleichstor zu erzielen, wofür Weißensee streng  genommen sogar selbst sorgte. Und um gegen Südring schlussendlich auszugleichen, brauchte es eines heftig umstrittenen 9ers. Als hätten wir vorher nicht genug Chancen gehabt. Immerhin war hinterher in der Kabine selbstkritisch zu hören, dass es schlichtweg an der nötigen Fitness und folglich Lauffähigkeit/-bereitschaft fehle, um in den entscheidenden Momenten noch Kraft und Konzentration zu haben. Also….
  3. Fitness. Ausgerechnet die 40er traben aktuell mit einer Mattigkeit und Antriebsschwäche über den Platz, dass man besorgt nach dem Arzt rufen möchte. Jungs, von Nix kommt Nix! Wir betreiben einen Bewegungssport. Vielleicht hülfe ja auch mal ein Bierchen weniger oder mal geradelt anstatt nur in der PS-Karre zu sitzen und Gretas Welt zu verpesten.

P.S. Ach, erwähnte ich, dass ich gestern vom Prenzlberg zum Spiel hingeradelt bin und nach vollbrachter Thekenarbeit auch abends zurück???? Männers! Auch Laufwunder fallen nicht vom Himmel, schreibt es euch hinter die Ohren!

Euer Bernte, mit Vorfreude auf baldigst elf gertenschlanke Mitspieler….

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02.09.2019. „Bimm, bimm, bimm…!“

…Samstag den 31.08. 2019  gegen 14 Uhr geht die Schranke hoch und lässt die KSV Werksbahn zur letzten Augustschicht durch. An Bord eine ordentliche Arbeitstruppe, vermindert allerdings um einige 50er Akteure, die den Akkordstress der letzten Wochen nicht unbeschadet überstanden haben oder doch mal pausieren dürfen.

Zum Glück geht es nur aufs Werksgelände am Bruno-Bürgel-Weg. Wäre ja auch ein Wahnsinn die Arbeitsbrigade bei der Affenhitze schon wieder durch die Gegend zu jagen.

Auf dem Werksgelände liegt zwar auch eine Mittagssonne, als wolle sie den Werktätigen die Haut vom Leib brennen aber immerhin sind die heimischen Tröge und Näpfe nahe. Da schuftet es sich doch schöner als fern der Heimat.

Gegen die guten Gatower entwickelt sich jedenfalls ein energisches Hin und Her, dass leistungsgerecht mit einem Unentschieden endet. Das 1:1 spricht sicher nicht für ein Offensivfeuerwerk, aber Möglichkeiten gibt es durchaus reichlich. Der KSV lässt leider etliche Riesenchancen liegen und selbst bei Thomas‘ 9er zum 1:0 bedurfte es Ronnys‘ Nachschuss um den Abpraller zu versenken. Ruhmreich agiert in der Folge der gute Ludger, weil er gegen unermüdlich anrennende Gatower eine Parade nach der anderen zeigen muss. Den Ausgleich kann er zwar auch nicht verhindern, aber in der Summe war es wohl ok so. Gut gemacht Männers und Kompliment an alle, die das Programm der letzten Wochen voll durchgezogen haben! Vielleicht findet sich in eurem Napf mal ’nen Schlag mehr Kohlsuppe als sonst!!!

So! Nun verschnauft aber mal, lauft euch trotzdem ordentlich aus, dehnt tüchtig und schlaft viel.

Dienstag wird jedoch wieder fleißigst trainiert. Ohne Pardon. Einen Stammplatz hat keiner sicher….

Bernd

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31.08.2019. Brigade Strich50. Soll übererfüllt!

Aktuell müssen vor allem die Ü50 Brigadiere des KSV gar Unmenschliches leisten. Bis zu viermal die Woche rücken sie bei erbarmungsloser Hitze aus, um ihre Knochen für die 40er und 50er hinzuhalten. Die Dauersonne der letzten Wochen beschert Überplatztemperaturen von mehr als 50 Grad Celsius und von Schatten darf nur geträumt werden.

Sieht man nun die tapferen Kerle zur jeweils nächsten Schicht losziehen, möchte man mit dem Schlimmsten rechnen. Rücken gebeugt, lahm in der Hüfte, die Kniee schwellen schon seit langem nicht mehr ab und im Rest aller Gelenke knirscht es bedenklich. Doch bis zum heutigen Samstag haben sie gefälligst durchzuhalten. Danach gewährt der strenge Verband ein kurzes Verschnaufen.

Erstaunliches ist trotz aller Lasten und Härten je zu bewundern, wenn die Strich50er ihren Dienst antreten. Kaum ist der Anpfiff erfolgt, strecken sich die Rücken und nach den ersten noch schmerzhaften Schritten bewegt sich jeder Brigadist so behende über den Rasen, als hinge an jedem Schritt Leib und Leben.

Fußball als ginge es um leben und Tod? Nein, es ist viel ernster. Als Brigadist weißt du, es geht um die Ehre und darum die Kameraden niemals im Stich zu lassen. Solltest du aber mal erschlaffen und in bequemen Trott verfallen, so heißt es: „Lauf du Hund“ und der nächststehende Brigadist verpasst dir flugs ’nen Tritt in den Allerwertesten, dass du Purzelbäume schlägst. Spurst du nicht, so bist du nachher der letzte unter der Dusche, wenn es nur noch braun und lau aus der Brause tröpfelt und, viel schlimmer, deine Bierration wird in der Runde vergeben. Dafür darfst du das lauwarme Alkoholfreie aus Laszlos Tasche saufen….

So kommst es, dass die Brigade niemals unter der Norm arbeitet, sind die eigenen Ansprüchen des Kollektivs viel höher als die des unbarmherzigen Dienstherrn.

So zu betrachten auch gestern Abend bei der bärenstarken Truppe aus Mariendorf, welche ihre Saison locker mit zwei Siegen und 19:0 Toren startete. Über dem frischgewässerten Mariendorfer Rasen lässt die tiefstehende Sonne Dampfschaden aufsteigen. Noch immer 40 Grad und Luftfeuchtigkeit satt. Die Mariendorfer machen sich dennoch sehr früh warm. In ihren Augen blitzt es mordlüstern. Der angekündigten Notelf  des KSV, die noch bis kurz vorm Anpfiff auf ihre Gulagklamotten warten muss, wollen sie tüchtig einen einschenken und sie gedemütigt nach Hause jagen.

Doch nichts da. Die erste Szene hat nach 2 Minuten der KSV. Mario ist auf rechts frei gespielt und bringt eine wunderbare Flanke an den langen Pfosten, die Rene nur um Zentimeter verpasst. Mariendorf ist gewarnt und zu Recht. Sie müssen 60 Minuten alles in die Waagschale werfen, um diese seltsame Truppe aus dem tiefsten Osten der Stadt in die Knie zu zwingen.

Zu guter Letzt gewinnt Mariendorf zwar doch mit 3:2, aber nichts mit Demütigung. Auf das 1:0 spät in der ersten Hälfte, kann, nein muss Bernd prompt antworten. Einen schönen Distanzschuss von Andi kann der Keeper nur abklatschen aber Bernd schiebt freistehend vorbei.  Nach Wiederanpfiff macht Bernte diesen Fauxpas jedoch wett. Schön von Micha in Position gebracht, hebt er den Ball über die Abwehr und Keeper in den rechten Winkel. Der war etwa 6000 Mal schwerer und hinterher hat er auch nicht gewusst, wie er den gemacht hat. Egal. Mariendorf bleibt im Zugzwang.

Super auch der späte Ausgleich nach dem 2:1 der fleißig rotierenden Mariendorfer, die im exzellent verschiebenden KSV Kollektiv leider doch eine Lücke gefunden hatten. Micha hält den Ball nervenstark in dichten Abwehrgewimmel der Gastgeber, bedient dann im richtigen Augenblick Rene am langen Pfosten, der eiseskalt Verteidiger und Keeper aussteigen lässt. Sehr bitter dann der sehr späte Siegtreffer der Mariendorfer aus eigentlich unmöglichem Winkel.

Dennoch: Die Brigade hat zusammen gestanden wie ein Mann. Die Schichtleitung genehmigt denn auch ein Extraschluck vom kühlen Gerstensaft. Die denkbar knappe Niederlage war erheblich mehr als das geforderte Soll. „Nicht zweistellig“ hieß es vorher!

Im Licht des Neuen Mondes sieht man die müde Strich50 Richtung Lager ziehen, leise singen sie Lieder von Freiheit und Liebe, gegen alle Anziehungskräfte des Alters und der Erschöpfung tragen sie ihr Rückrat nun stolz und grade…

 

 


 

 

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