Diplomatencup
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11.04.2026 Oh, wie schön ist KSV
Janoschs Klassiker „Oh, wie schön ist Panama“ erzählt die Geschichte von Bär und Tiger und ihrer phantasievollen ‚Reise‘ in die weite Welt, die sie aber eigentlich nur nur um die nächste Flussbiegung bringt. Elmar und Justus, Bär und Tiger, haben es mit ihrem kleinen KSV seit 1980 mit sehr viel Phantasie und Geschick bis nach Jerusalem und Rom geschafft, haben aber von ihrem Garagenhofbolzplatz in Johannisthal eigentlich nie weiter weggewollt als maximal nach Eichwalde oder Köpenick. Dafür haben sie es immer wieder verstanden, die Welt zu sich nach Hause einzuladen und die unwahrscheinlichsten Gäste um sich zu versammeln.
Sinnbildlicher als gestern ging es denn wohl auch kaum. Eine Gästeliste, die von einer Nationalmannschaft sowie einer Traditionself über ein Kölner Frauenteam bis hin zu internationalen Ländervertretungen reicht, kann man wohl exquisit nennen. So schreiben Elmar und Justus mit ihren zahlreichen KSV Mitstreitern ihre „ewige“ Vereinsgeschichte fort, von der sie als junge Bengel bei Vereinsgründung nur träumen konnten. Geschichte wird gemacht und Geschichten werden gemacht. Ohne Ende. Siehe unten….
Die Jungs von der Traditionself von Lok Leipzig wissen, was sie sich schuldig sind und rocken schlussendlich den Diplomatencup. Aber nachdem sie das starke Team France im Finale niedergerungen haben, sind sie ebenfalls ausgelaugt, voller Blessuren und geben ununwunden zu, dass es ein riccccchhhtig hartes Stück Arbeit war, das Turnier zu bestehen.
Verdiente Sieger in einem Mammutturnier mit 9 Teams, die sich nichts schenken wollten, waren also die Favoriten aus Leipzig. Aber Sieger waren auch alle anderen, denn mehr und intensiver und einzigartiger denn je durfte der wunderschöne Kleine Sportverein Johannisthal ein Sportevent ausrichten, in dessen Erinnerung uns eines Tages Tränen der Rührung in den Augen stehen werden, denn neben dem reinen Fußballereignis wurden wieder hunderte kleine und größere Geschichten geschrieben, die unvergesslich bleiben werden.
Und so verdiente der KSV Diplomatencup in Zeiten allgegenwärtiger Social Media eine Unzahl an Hashtags und Bildern. Vollständige Bilder öffnen sich per Klick aufs Foto.






Der Diplomatencup erzählte die Geschichten von kleinen wie großen Auftritten: ‚Antritt“ der Morgencrew um Organisationschef des Tages Gerald im Morgengrauen. — Großer Auftritt der Komiker Nationalmannschaft mit Gigareisebus und dem tollen Frauenteam aus Köln im ‚Gepäck‘ und größter Auftritt: Elmar reitet mit seinem Papamobil ein, wie einst der Papst. Dass Elmar später viel früher als geplant nach Hause musste und Bernd mit seinen E Scooter quer durch die Köpenicker Altstadt nach Grünau heizen durfte … na ja. Eine eher bittere als lustige Geschichte.
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Ganz großer Auftritt: „Tino“! Der Ehrenamtler des Tages. Gefühlt hat er alles gemacht, Vom Aufbau bis Abbau, Schiedsgericht, Soundmaster, Fotograf, Schiedser und Wirt… mehr geht nicht. Ein dreifach donnerndes „Tino, er lebe hoch, hoch, hoch. — Auftritt Rainer! Unser Lieblingsbäckermeister, wie wir ihn kennen. Erst packt er das Füllhorn seiner Brot- und Gebäckwaren aus und dann feiert er kräftigst mit. Das tat auch Peter, Lebensfroh und Unverwüstlich tragen seinen Namen. Aber auch Auftritt von Oliver Igel, der uns keineswegs nur als Amtsträger sondern auch als Fan beehrte.—- Auftritt auch einiger toller Fans aus der Kurve, die über den ganzen Tag lautstarken Support von den Rängen lieferten. „Allez les bleus“ hieß das Motto und gerne hätten wir nochmal die Marseillaise gehört. — Viel zu früher Abtritt der Kölner Damen, die ihre Ehrung wegen ihrer langen Rückreise vorgezogen erhielten, leider ohne den großen ihnen gebührenden Applaus, den sie zuvor jedoch bei jeder gelungenen Aktion am Ball reichlich gespendet bekamen.
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Kabinenruhe vor dem Sturm. — Anreise aller Teams und deren erstes Antreten, später dann gegen den Ball treten und bei Bedarf den auch ins Tor (hier der brandgefährliche Stürmer der Französischen Botschaft, der den „Bäcker Jungs“, welche kurzfristig für das ausgefallene Askania Team einsprangen, vorzeitig den Traum vom Turniersieg raubt.) —Souveräner Auftritt von Schiri Peter, der gestern einen Marathontag hingelegt hat.
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Ehre, wem sie gebührt. Onkel Willi, oder sollen wir lieber sagen „Opa Willi“. Gegen die Kölner Damen, deren Opa er schon fast sein konnte, macht er gnadenlos 5 Buden. Zu seiner Ehrenrettung macht er ausgerechnet gegen die Leipziger Tor Nr. 6, was ihn knapp am Torjägerthron vorbeischrammen lässt, welcher verdientermaßen vom exzellenten Torjäger von Boris BMI Truppe bestiegen wird. — Einzelehrungen, so z.B. für die sonst einzigen Damen, welche für Team France aufliefen und für alle anderen. Zieleinlauf: Lok Leipzig gewinnt im spannenden Finale gegen Frankreich und auf den folgenden Plätzen reihen sich das Bundesministerium des Inneren und die Bäckerjungs ein. Auf den Plätzen 5 – 9 folgen die Deutsche Komiker Nationalmannschaft, die Briten, KSV Allstar, die Nordischen Botschaften und last but not least die jungen Frauen von Köln Kalk. — Immer mitten im Ehrungsgetümmel: Gerald und Justus aber vor allem auch Schwadtkes Rainer und Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der offensichtlich großen Spaß hatte.
Nebenbei war der Diplomatencup auch ein erster Aufgalopp einiger Akteure, die im Juni nach Rom reisen, um dort gegen die Vatikanische Nationalmannschaften anzutreten. In etlichen Gesprächen am Rande des Geschehens wurde deutlich, wie groß die Vorfreude von z.B. Thomas, von Ingo, von den beiden Askania Jungs, von Trikotsponsor Sascha, von Romauskenner Micha und den Lok Leipzigern ist. Noch mussten wir gegeneinander antreten. In Rom tragen wir alle das gleiche Trikot. Welches? Na des ruhmreichen KSV Johannisthal natürlich!
Euer Bernd, der auch ein bisschen gegen den Ball getreten hat, ansonsten aber, wie von euch erwartet, zusammen mit allen anderen „all in“ gegangen ist.
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P.S. Ach. Und erwähnten wir, dass Oliver Igel unter #ksvjohannisthal auf instagram eine kleine aber feine Bildersammlung über den KSV führt und dass der Diplomatencup sich auch immer in Cooperation und Freundschaft mit der British Embassy empfindet?
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O7.04.2026 Cup kann kommen!
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Am Samstag geht der KSV in den 8. Diplomatencup seit seiner Wiederauflage im Jahre 2018, mit nur einem Jahr Pause. 2021 mussten wir leider wegen Corona passen.
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In diesem Jahr warten wir mit einem sehr illustren Teilnehmendenfeld auf und erstmals werden zwei Frauenteams teilnehmen. Während die Teams des BMI, sowie der Britischen, Französischen und Nordischen Botschaften quasi ‚Stammkunden‘ sind, wissen wir von den anderen Gastteams bezüglich ihrer Spielstärke kaum mehr als nichts. Für Spannung ist also gesorgt.
Um das Turnier zeitlich beherrschbar zu machen, gibt es in unsymmetrischer Aufteilung zwei Staffeln, eine mit 4, die andere mit 5 Teams. Der Cupsieg und die Platzierungen werden über Semifinale, Finale und Platzierungsspiele ermittelt. Lediglich das letztplatzierte Team der 5er Staffel wird voraussichtlich nach der Staffelrunde schon zum Duschen ‚dürfen‘. Gespielt wird im über viele Jahre bewährten 5:1, heißt einem Keeper stehen 5 Feldspielende zur Seite.
Wie immer werden wir im Gastrobereich der Halle für Getränke und Speisen sorgen und zur Siegerehrung dürfen sich die Teams auf hübsche Präsente und einen warmen Händedruck des Bezirksbürgermeisters freuen.
Abgesehen vom KSV Allstar Team, welches sich in bunter Mischung als Pre-Team für die kommende Reise versteht, gibt es nur vom Team der Comedians eine uns schon vorab bekannte Aufstellung.
Wir freuen uns auf folgende Akteure im Dress des Deutschen Nationalteams der Komiker: Sertac Mutlu, Abdelkarim, Bernd Blömer, Serhat Dogan, Matin Sediqi, Kadir Zeyrek, Fatih Cevikkollu, Dan o’Clock, Niklas Siepen, Tahsin Mirza, Lukas Wandler und Profi-Trainer Joti Stamatopoulos
Und so bleibt nur frei nach dem Kaiser zu wünschen: Kommt’s rein und spielt’s Fußball…
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Und FYI. Der Diplomatencup ist fast so alt wie der KSV, pausierte jedoch immer mal wieder. Der Cup in der Neuzeit wurde 2018 wieder aufgelegt. Hier die illustre Liste der Gewinner:
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