ROM DIE SPIELE
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Die Sportwelt ist um zwei äußerst ereignisreiche Spiele reicher. Der internationale Fußball wurde vielleicht nicht gänzlich neu definiert, aber die taktischen Kniffe mit denen sich die KSV Männer behelfen mussten und die Superdominanz der Askania Damen müssen hier erwähnt werden. Die Frauen gewinnen 10 oder 11 oder 12 zu 1, keine/r weiß es so genau. Wir Männer kämpfen uns gegen ein bärenstarkes und sehr junges Vatikanteam immer mehr ins Spiel. Nach einem frühen 1:4, kassieren wir in Halbzeit Zwo nur noch eine Bude. Highlight unseres Teams: Schmidtes Bude per ganz langem Hafer direkt vom Anstoßpunkt nach dem 0:2. Mein Highlight auf ever, dass mich Pierre zweimal a 20 Minuten für die Lok Leipzig Legende Rene Schmidt bringt und der mir sogar die Kapitänsbinde überstreift. Mehr geht nicht, sagt euer Bernd.
Leider ergab es sich nicht, dass beide Spiele hintereinander angepfiffen wurden, aber immerhin konnten die Männer nach ihrem Spiel mit humpelnden Schritt vom oberen Platz der Campo PIO XI Anlage zum Platz der Damenbegegnung eilen, um deren torfreudige Darbietung final zu folgen.
Gerne erscheint hier noch ein ausführliche Schilderung, die liegt aber noch nicht vor.
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Was das Männerspiel angeht, sind die Rollen vorab klar verteilt. Die Vatikanische Vertretung lässt kein Zweifel aufkommen, dass sie uns ihre 3:2 Niederlage vom Oktober 2024 heimzahlen wollen.
Wir KSVer dürfen beim Aufwärmen jedenfalls einigen sehr ballgewandten jungen Kickern zuschauen, und uns unseren Teil denken. Bei der Mannschaftsbesprechung gibt Pierre eine entsprechend grundsolide Taktik aus.
Um eine recht defensive Achse, gestellt von den Lok Leipzig Jungs, darf sich Radatz Thomas ganz altdeutsch als tiefer Innerverteidiger einreihen, und alles was bei uns einigermaßen jung ist, also Lennart, Joshua, Jayden, Abdu und Micha soll auf den Außenbahnen Dampf machen, solange die Füße tragen.
Die Oldies, also die Herren Dühring, von Schwedler, Strehmel und Vogelsang setzen sich vorerst brav auf die Bank, getröstet von Pierre, der „habt Spaß“ als Devise ausgegeben hat und verspricht,, dass jeder zum Knödeln kommen wird. Und so kommt es auch.
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Vom Anpfiff weg, legen die Vatikanjungs ein höllisches Tempo vor, maßgeblich getragen von den brandgefährlichen Außenbahnoffensiven und einem äußerst versierten 10er, neben den aber auch alle anderen Vatikanis inklusive des Torhüters kaum abfallen.
Kaum sind 10 Minuten rum, da steht es schon 0:2 aus unserer Sicht und aufgrund unser anfänglichen Hilflosigkeit droht die Sache auf ein Fiasko zuzusteuern. Aber wie schon 2022 müssen die Vatikaner anerkennen, dass die KSV Vertretungen, egal, wie sie sich jeweils aufstellen, erstaunlich resistent sind.
Rene Schmidts 2:1 Treffer per superlangem Schlag vom Mittelkreis setzt schon mal ein Ausrufezeichen und danach stehen wir je länger desto besser defensiv gut.
Das ändert sich auch nichts als Kube verletzt aus dem Tor muss und Thomas ins Tor rutscht, dafür nun Bernte sich in die Doppelsechs neben dem Agressiv Leader Marcel einreiht und Sommers‘ Robert einige Sturmläufe inszeniert, die wir gemeinschaftlich leider nicht in Torerfolge ummünzen können.
Immerhin gelingt auch dem Vatikan in den zweiten 40 Minuten nur noch ein Tor, so dass die sehr kurzweilige Geschichte mit 1:5 endet. Ein wenig nölen, darf hier hoffentlich noch erlaubt sein. Das 0:1 fiel nach klarem Foul des Vatikanaußenbahners und bei einem späteren Treffer hätte der Linienrichter mit der Abseitsfahne wackeln dürfen, nein müssen.
Dass die Vatikanischen Vertretung hochverdient siegt, ist unbestritten. Unstrittig auch, dass die ganze Sache riesig Spaß gemacht hst.
Das deftige Feiern danach, sowohl auf der Platzanlage zusammen mit der großen Vatikangruppe als auch später im Hotelgarten, sprach sicherlich Bände. Es war ein wunderbares Fußballfest und es wurde einhellig eine gewachsene Freundschaft beteuert, die nach einem „Weiter so!“ schreit. Wir werden sehen.
Worte des Dankes an unsere mitreisende Fangemeinde angeht, dürfen hier nicht fehlen. Euer Support hat uns Flügel verliehen, bzw. Beine gemacht, ihr als zwölfte Frau und zwölfter Mann ward sensationell.
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Funfact nebenbei. Beim abschließenden per Hände- und Füßeplausch mit einigen Vatikanis, die in Berlin dabei war, zückten die ihre Handys und zeigten Videos von unserem wilden Berliner Tanzabend im Oktober 2024, damals in unserem Festzelt auf unserem Sportplatz. „Allora!“
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Vor den Spielen
‚Länderspiele‘ wollen wohl vorbereitet sein. Direkt nach dem Mittagessen bat Pierre zur ausführlichen Mannschaftsbesprechung und die Damen zogen etwas später nach. Die Herren der Schöpfung gönnten sich dann noch eine Platzbesichtigung und gruseln sich nun schon ein bisschen vor der Granulatwüste auf dem Campo PIO XI. Die Aussicht auf ein legendäres Spiel und auf den Petersdom entschädigt allerdings schon jetzt.
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