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Spendenaktion Treppenlift – Stand 1260,-€
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20.07.2026 Confessions
Aus der beliebten Reihe „Bekenntnisse des …“ hier nun die Fortsetzung.
Ich, Bernte, darf hier nun zugeben, dass mich das 6:4 der Engländer gegen die Franzosen ein wenig getröstet hat. In vorbedachtem Leichtsinn hatte ich die Briten das zweite Mal nach 1966 auf dem Weltthron sitzend getippt. Eigentlich wusste ich aber von vorneherein, dass sie nicht die Superdominanz haben, die anscheinend nötig ist, um im modernen Weltfußball „top, top, top“ zu sein, um Guardiola zu zitieren.
Gratulation aber an die Spanier, deren Fußball herausragend ist und dass Rodri zum Mann des Turniers ernannt wurde, finde ich absolut plausibel. In Physis, Haltung und Bewegungablauf erinnert er mich ständig an einen Gladiatoren, der schon hunderte siegreiche Kämpfe in der Arena hinter sich hat, gedanklich immer schneller und besser als alle anderen, eben durch nichts zu erschüttern. Aber eines Tages werden auch ihn die Löwen fressen. Siehe Messi, dem Begnadetsten aller Zeiten, Gigant der ist, er war gestern schon soweit…
Nun doch noch Bekenntnisse von Justus und Elmar zum Abschied der 40er. Die beiden Gründer sollen zu Worte kommen.
Justus nimmt das Ende der 40er eher lakonisch und mit einem Augenzwinkern. Als Mann der Allerersten Stunde, der ab der kongenialen Gründung beim Bier mit Elmar vom Thekenteam bis zur 50er alle Zwischenstufen gespielt hat, weiß wovon er redet. Justus hat nach den ersten reichlich provisorischen Auftritten schon früh in den 80er Unionliga und Pokal gespielt, parallel dann auch Verbandsfußball als 1. Männer auf Großfeld bis hin zur KSV 32er und 40er, die er vom ersten Spiel bis weit in die zweitausendzehner Jahre geprägt hat.
Das Ende der 40er hätte aus seiner Sicht auch später kommen dürfen, es hat aber auch etwas folgerichtiges für ihn, bedenkt man, wie der KSV mit Elmar und ihm in die Tage gekommen ist. Und etwas verschmitzt freut sich Justus, dass das Ende für die 40er, sowie das Wackeln der 50er zugleich der Anfang für das Walking Football Team bedeutet. Dem aktuell fußballinvaliden Justus zuliebe geht es also ohne Umweg über „Los“ in den Orthopädischen Fußball und somit bleibt ihm die langjährige Mühe mit einer KSV 60er erspart.
Elmar wiederum hat wenig deutliche Erinnerungen an die 40er in ihren frühen Jahren, weil es da schon um seine Fußballkarriere geschehen war. Das letzte Spiel der 32er auf dem Eichwalder Großfeldrasen ist ihm dafür um so lebendiger in Erinnerung. Es ging für den KSV damals um nichts mehr, aber das hochfavorisierte Gästeteam brauchte im letzten Saisonspiel unbedingt noch einen Sieg für den Aufstieg. Entsprechend ambitioniert machte sich die Truppe vor dem Spiel warm und gegenseitig heiß, während die KSV Jungs sich in bewährter Art mit dreimal Ball hochhalten und fünf Meter hoch und runter warmlaufen begnügten.
Dem programmgemäß schnellen 0:1 für die Gäste folgte eine Abwehrschlacht bis tief in die zweite Hälfte und, wie es halt so sein musste, bis zu einem eher zufälligen Freistoßpfiff pro KSV. Elmar -wer sonst?- legt sich den Ball 20 Meter halbrechts vor des Gegners Kasten zurecht und schweißt die Kugel anschließend mit Schmackes in den Winkel. Danach wird der Bus vorm KSV Tor geparkt und das 1:1 hat Bestand bis zum Abpfiff. Riesiger Frust bei den einen und beim KSV rollten hernach Fässer. KSV halt …
Und wo wir bei Elmar sind. Der möchte die Gelegenheit nutzen und Tino korrigieren. Nein, nicht die junge Frau aus der Sauerlandmischpoke, die neulich beim Walking Football für den KSV reüssierte, war die erste KSV-Frau im regulären Spielbetrieb. In den frühen 2000er Jahren spielten gar zwei Frauen für den KSV. Steffi Rosendahl und Sabrina Ohst sind zu nennen. Steffi war sogar eine richtig Gute, stammte sie doch aus der Turbine Schule und hat so manchem Mann das Nachsehen gegeben. Tja, der KSV. Immer seiner Zeit voraus…
Und hergehört ihr Hollywoodista. Gerald ergänzt: „Wir haben in der Saison 2004/2005 parallel Union-Liga in Spielgemeinschaft mit Haudraufwienix gespielt. War sehr herausfordernd!“ Kommt mir irgendwie bekannt vor … 😉
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15.07.2026 Adieu mon amour 40er!
Oder auch „BEKENTNISSE DES HOCHSTAPLERS BERND V.“
Just in diesem Moment, da ich dieses ‚Schuldbekenntnis‘ bzw. diese Traueranzeige verfasse, machen Justus und Marco die letzten Meter in den Sportgerichtskeller im Berliner Westend um die letzten Ü40 Punkte der KSV Historie zu erkämpfen.
Geht es sinnbildlicher?
Die Saison ist schon so lange beendet aber die 40er ringt noch immer um die letzten Atemzüge. Unsere geliebte „Jugendvertretung“ legt sich in der schon dritten Verlängerung, sprich in der dritten Verhandlung „KSV versus Club Italia“ aufs Sterbebett und spricht wie einst Goethe „Mehr Licht!“. Mehr Licht soll ins Schiedsgerichtdunkel des Verbandsgebäudekellers. Endlich soll aufgeklärt sein, ob noch letzte drei Punkte bei uns bleiben, damit die 40er ehrenvoll abtreten kann. Ausgerechnet Justus als Gründer und Mann der ersten Stunde sowie Marco, Wasser- und Leistungsträger der letzten Generation halten der 40er dabei die welkende Hand … (hier fließen Tränen)
Meine Tränen? Mein Bekenntnis?
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Ich, Bernd V. erlaube mir, mich an dieser Stelle für die KSV 40er ins Abendrot zu stellen. Von den 24 Jahren, welche die KSV 40er existiert hat (davon 11 immerhin in der Bezirksliga und zu schade, dass die Jubiläumssaison ein Traum bleibt), darf ich 18 Jahre lang ihren Windschatten für meine Hochstapelei nutzen. 18 Jahre, in denen ich der Welt und schlussendlich auch mir vorgaukeln kann, dass ich ein Fußballer wäre. Ich, Bernte, Dauerläufer und Rumpelfuß vor dem Herrn, werde wider allen Erwartens Dauerspieler, Kapitän, Teamverantwortlicher/Trainer, NATIONALSPIELER… Wie konnte das passieren?
Es ist ein schöner Herbsttag 2008 als ausgerechnet Björn zum Sprint ansetzt, um mich nach einer höchst zufälligen Begegnung (gibt es eigentlich Zufälle?) auf Friedrichshainer Trottoir einzuholen, atemlos fragend: „Bist du eigentlich schon 40 und bist du Fußballer?“. Ersteres wahrheitsgetreu, zweites frech behauptend, nicke ich und gebe damit spontan dem KSV und ‚meiner‘ 40er das Jawort, bis dass der Tod uns scheidet.
Eingefangen, sozusagen mit Lasso, bin ich somit auch für ein Spiel gegen ein hochfavorisiertes Team in Lankwitz, dass nur wenige Tage später stattfindet (Ein Zeugnis davon hängt noch heute als Bild im Casino) und erlebe dort eigentlich alles, was die 40er immer war:
Großer Kampf gegen die Großen, mit einer Truppe von nicht selten Zufallsbekanntschaften und im besten Fall dann Freunden für immer. 200, 300 oder noch mehr meist ehrenwerte Herren, keineswegs aber immer, bildeten über die Jahre die Gesellschaft der KSV 40er, die manchmal auch ein geheime war, denken wir an Spieler, die von ihrem 30. Lebensjahr unauffällig für uns durchspielten, um dann pünktlich mit 40 zu einem anderen Verein zu wechseln oder an Yossi, deren nähere Identität wir bis heute nicht nennen dürfen, wollen wir den KSV von diplomatischen Verwicklung internationalen Ausmaßes fernhalten…
Viel Feind, viel Ehr hieß es oft, auch wenn es nie für mehr als die Bezirksliga reicht und Pokalrunden in der Regel spätestens in Durchgang Zwei enden. Gegen Lankwitz endete es damals 1:2, aber nur deshalb so denkbar knapp, weil der als Welttorhüter verhinderte Andreas Schröder auch die „Unmöglichen“ von der Linie kratzte. Große Spieler gab es also auch schon immer und eine „Straße der Besten“ würde ein Bildstrecke mit Minimum zwanzig oder auch dreißig ganz famosen Kickern abbilden, deren imaginärer Zusammenschluss in einem 40er Dreamteam, dieses zu einem natürlichen Anwärter auf alle Titel gemacht hätte…
Hätte… Damals in Lankwitz hielt Riese „Andreas“ alles, aber es gab eben auch immer schon überwiegend Holzbeine in der Ü40, welche sich nach vorne allerseltenst genial hervortaten, im Strafraum aber allzu oft plump das Bein stehen ließen. Gegen den Genickschlag zum 1:2 per 9er war auch Andreas machtlos. Und so ging es eigentlich 24 Jahre immer lang hin. Fragt die 40er der letzten Saison. Genial war da selten etwas, plump dafür um so öfter…
Die 40er deshalb in Schutt und Asche schreiben? Never! Das täte ihr sowas von unrecht. Denn so heroisch wie die fünfzig überragenden Minuten in Lankwitz bis zum tödlichen 9er, ging es oft zu.
Exemplarisch und legendär sind etliche siegreiche Schlachten gegen andere Tabellenführer. Ein glorreiches 3:2 gegen den TSV Rudow auf der Schlacke nebenan, lange bevor Union dort alles auf edel krempelte und mit einer Matchwinnerversion meiner selbst, die damals wirklich wie Fußballer spielte. Ebenso das überragende 3:2 gegen Tabellenführer NFC aus Neukölln mit umjubelten Lastminute Treffer von Legende Stefan vor großer Kurve. Viel später dann ebenso umjubelt der Aufstieg, ungeschlagen und mit bestem Torverhältnis irgendwo im nirgendwo zwischen diversen Coronalockdowns, ein legendäres 8:1 in 30 Minuten inklusive, (Wieder gegen einen Tabellenführer, der zwar dezimiert war aber auch vollkommen überrollt von unser Spielwucht). Und unvergessen, wie wir den BFC, designierter Aufsteiger, in Grund und Boden spielen, worauf sie ihre ehr’besudelten Meistersaisonshirts gleich wieder in den Müll kloppen können.
Ach es gäbe so viel zu erzählen, es gäbe Bücher zu füllen. Finde sich doch bitte ein Nick Hornby, ein Roland Reng oder auch ein Peter Handke um der 40er ein angemessenes literarisches Denkmal zu setzen!
Ruhe in Frieden mon amour 40er, unvergessen …
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P.S. Wollen wir Marco die letzten Worte gönnen? Wollen wir!

Endergebnis also 1:1 und alle Karten zurückgenommen. 1 letztes Pünktchen also für den KSV, keine Kerkerhaft, weder für die Italia Jungs, noch für Marco und Kosten trägt das Gericht.
Mehr Licht? Na ja, nicht wirklich. Die 40er geht wie sie gekommen ist, unschuldig, ein wenig ahnungslos, nicht immer ganz wahrheitsgetreu aber letztlich doch eine ehrliche Seele, ewig jung geblieben.
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07.07.2026 Nur aus Spaß …
…stellen wir uns einen gewöhnlichen Juliabend vor. Einen Dienstagabend, konkret um 17:50 und Mike erwartet am KSV Casino schon sehnsüchtig einen Haufen bis in die Haarspitzen motivierte KSV Altherrenkicker zum Training.
Und nur mal so zum Spaß denken wir, die kämen wirklich ab 18:00 eingetrudelt, darunter drei Kicker, die hier noch nie oder schon seit über zehn Jahren nicht mehr trainiert haben und um die Phantasmorgie komplett zu machen, stehen beide Sauerlandbrüder 18:20, also 10 Minuten vor der Zeit in der schon festlich mit Trainingsbällen, Leibchen, Kegelchen und guter Laune geschmückten Kabine…. Kneif mich mal! Träume ich?
Drehe ich jetzt schon durch, wenn ich ab 18:30 erst zwei, dann weitere drei und schlussendlich zusätzlich fünf sowohl alte als auch blutjunge Askania Gehfußballerinnen und Gehfußballer erscheinen sehe, die sich mit uns KSV Oldies bei erst strömenden Regen und später im schönsten Abendlicht auf ZWEI Plätzen im Walking Football messen wollen?
Irre, aber es ist wahr. KSV kann Gehfußball, KSV kann Training!
Bernte, live vom ersten Walking Football Trainingsabend der KSV Vereinsgeschichte.
DER ZUG HAT KEINE BREMSEN …
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04.07.2026 Higher and higher!
Es ist vollbracht. Der neue ‚Cargo Lifter‘ ins Casino ist installiert und funktioniert. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei Finanzierung und Durchführung beteiligt haben. Gerne kann aber über die Spendenaktion nachgelegt werden, denn Gesamtbudget plus happige Wartungs- und Versicherungstaxe übersteigen noch immer die bisherigen Eingänge. Dennoch „Danke“ euch Sponsoren! Ihr seid eine Wucht.

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01.07.2026 Bernd allein zu Haus
Dienstag Abend. Tolles Sommerwetter, wohl eine Spur zu schwül aber dennoch wie gemacht zum Schwitzen beim Trainingskick. Doch es herrscht absolute Ruhe am Bruno-Bürgel-Weg. Im Besonderen das KSV Casino beherbergt außer heißer Luft niemand. Niemand? Nicht ganz.
Allein Bernd, der den Glauben an das Gute im Menschen nicht aufgeben will, ist vorsorglich zur Stelle. Da keine Sabine in Sicht, lässt er sich gemütlich selber ein Bierchen ein, muss dabei einen leckenden Gasflaschenhahn zur Kenntnis nehmen und bemerkt höchsterstaunt eine Umsatzliste des Grauens.
Bernte selbst liegt nach exakt der Hälfte des Jahres auf Platz 1 der 2026er Umsatzliste. Mit ACHTZIGEUROUNDNEUNZIGCENT. Was ist das? In guten schlimmen alten Zeiten hätte er damit Ende Januar schon auf Rang drei oder vier gelegen, deutlich hinter Björn und Elmar jedenfalls, die Ende Juni locker bei 600, 700 oder 800 Euros angekommen wären.
Zeit, dass sich was dreht…
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27.06.2026 Vatican News …
… legt nach. Hier eine schöne Compilation mit deutschen Untertiteln. Tolle Erinnerungen!
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26.06.2026 KSV 4.0
Qou Vadis KSV? So hieß es gestern bei Bier und Bratwurst sowie herrlicher Spätbendsonne am Casino.
Es beteiligten sich munter Elmar, Justus, Gerald, Sabine, Stradts‘ umd Weinkaufs‘ Mario, Matthies, Marco, Willy, Heiko und Bernd sowie Tino und Maxe aus der Ferne. Nach langem Hü und Hott, Wohl und Wehe, Für und Wieder sowie etlicher begleitender Telefonate und eine Nacht drüber Schlafen hat unser Fußballgott wohl Walking Football, eine sich nachschminkende 50er und hoffentlich auch Hollywood als schwer genug fürs Überleben befunden.
Begleittext zu diesen Entscheidungen erhält, wer sich an den Hörer schwingt. Schmückenden Begleittext wiederum gibt es unter der Rubrik KSV 4.0.
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15.06.2026 Jetzt erhältlich!
Das Buch zum VATIKAN CUP in seiner dritten Auflage ist ab jetzt erhältlich gegen feuchten Händedruck, warme Dankesworte oder/und fröhliches Spenden, gerne auch für den Treppenlift ins KSV Himmelreich. Wer anklickt wird schlauer.
Ein besonderes Schmankerl für Fußballfreunde: Als Epilog hängt dem Buch nun ein Video-Tete a‘ tete von Robert mit Marco Rose an. Viel Vergnügen….
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