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Stand 1010,-€ 
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30.05.2026 Stammgast Elmar
In Sachen Vatikan-Cup ist Elmar Stammgast beim DOMRADIO, insbesondere bei Moderatorin Heike Sicconi. Und auf Elmars Wunsch hat Heike anschließend auch Udos „Cello“ über den Äther gehen lassen, was auf Elmars Etage in der Charite dann laut über den Flur schallen durfte.
Hört selbst, also das Interview, nicht Cello:

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29.05.2026 Freundliches Spektakel am Askanierring
Was passiert, wenn 6 Mann der KSV 40er im gepflegten Altherrendurchschnitt von 52 Jahren Freitagsabend zum designierten Aufsteiger Srbija im Großfeldaufgebot ins fernste Spandau reisen? Spektakel natürlich!
Einem historischen erste Halbzeit Debakel lassen wir die beste zweite Halbzeit seit Langem folgen und danach gibt es Verbrüderungsszenen, ganz anders als nach den Schlachten mit den polnischen Olympiajungs auf dem identischen Platz. Aber der Reihe nach.
Beim Anschwitzen vor dem Spiel heizen sich die KSV Jungs mit „möglichst lange die Null halten!“ hoch und vereinbaren taktische Variationen von 4-1, über 2-2-1, 3-2 bis hin zu einem 2-3. Von mutwilligem Überlasssen der Außen, Verdichtung der Mitte, und unbedingtem Verhindern von freien Füßen ist die Rede. Wir fühlen uns gut gewappnet. Na ja. Zum Glück ahnen wir noch nicht, was kommt und zum Glück kommt es dann doch genauso wie geplant, wenn auch mit 30 Minuten Delay.
„Lange die Null halten, lass sie außen machen, lass sie nicht schießen ….!“ Pustekuchen, Srbija hält sich nicht an unseren Fahrplan. Überladene Flügel legen von Minute 3′ bis Minute 30′ „Zack Bumm, Zack Bumm, Zack Bumm, Zack Bumm“ – na ja, elfmal „Zack Bumm“, von der Grundlinie in den äußerst variablen Rückraum von dem selbst eben erst eingewechselte Srbija Kicker mit Schmackes in den Winkel verwandeln oder wahlweise aus spitzestem Winkel mit 120 km/h Schüssen lange Innenpfosten demolieren.
Glückselige unter uns erinnern sich noch an unser 8:0 in 30 Minuten damals in unser Aufstiegssaison gegen den damaligen Tabellenführer, der auch nur mit 6 Mann erschienen war und in Halbzeit Zwo abbrach. Aber 11 Dinger in einer Halbzeit sind eine Ansage. Srbija zeigt lehrbuchmäßig, wie Überzahl ausspielen aussehen muss, während der KSV immer den Schritt zu spät ist, die eigenen wenigen Chancen verdaddelt und sogar einen 9er kläglichst vergibt. Wer den schoss (oder sagen wir besser „schob“), habe ich Willy versprochen nicht zu verraten:-P.
Zur Pausenverschnaufung findet Mario denn gerade noch Kraft mit Gegner und Schiri den baldigen Abbruch wegen völliger Unterlegenheit zu bekaspern: 25 Dinger wollen wir hier nicht kassieren. Doch wofür der Aufriss? Matthies und Bernte, die sich zuvor von den selbsternannten Taktikgurus des KSV allerhand vorsorgliche Ermahnungen für ihren Sklavenjob auf den Außenbahnen anhören müssen, selbstermächtigen sich und wechseln die Seiten. Was für ein genialer Kniff!!! Srbija ist völlig irritiert und phasenweise überfordert. Plötzlich haben wir doppelten Zugriff, immer den Fuß dazwischen oder Glenn im Verhinderungsflug und viel mehr eigene freie Füße.
Srbija, die vorher alles richtig macht und alles trifft, wird hektisch, trifft reihenweise falsche Entscheidungen, verballert kläglich und kriegt die eigenen Reihen nicht mehr dicht, so dass Kane Mario und Lewandowski Willy angeschoben von Neuer Glenn, Xhaka Daniel, Lahm Bernte und Frimpong Matthies glänzen können. Die zweite Halbzeit führt der KSV folgerichtig mit 2:1, kassiert erst kurz vor Abpfiff das 2:2 und danach reichlich Lob von den sehr freundlichen, fairen Gastgebern. Spät am Abend kommt es noch zum langen Plausch mit denen und sogar ein paar geschenkte Biere wandern vom Platzwart und der Srbija Kapelle an uns.
Es gibt Erstaunliches zu hören. Srbija in der jetzigen XXL Kleinfeldversion ist geboren aus einer arg in Schieflage geratenen Truppe aquiriert aus der Berliner Serben Community, und einer Freizeitknödeltruppe, die nun zum Gros aus Rudow und Hohenschönhausen und Sonstewo anreisen, um in Spandau zu kicken. Nun können sie sich zeitgleich zwei Kleinfeldtruppen leisten, die in ihren Staffeln jeweils den Aufstieg klar machen, teils mit spektakulären Fights gegen die Lokalmatadoren von SW Spandau, die vom benachbarten Platz 250 Zaungäste mitbringen. Mitgefühl haben sie für unsere Misere und wünschen uns für unsere Wege alles Gute. Und wen es interessiert. Misere habe nicht nur wir. In der Parallelstaffel 2 haben selbst so arrivierte Teams wie Viktoria Mitte und BSV 1892 mitten in der Saison den Laden schließen müssen. Doch wir bleiben unbeugsam, die KSVer aus dem kleinen gallisch-köpenickschen Dorf an der Spreeküste.
Stolz, ihr hört es, ist euer Bernte.
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27.05.2026 Es wird wieder historisch!
Wann haben wir schon mal die Ehre einer Einladung der Deutschen Botschaft am Heiligen Stuhl? Für manche ist es die zweite Ihres Lebens und nun wächst die Vorfreude immer mehr, denn die Erinnerung an den wunderbaren Empfang im Botschaftsgarten im Juni 2023 sind noch sehr lebendig. Und wen es interessiert: Die neuen Wimpel sind frisch aus der Presse und von Bernte gestern händisch abgeholt worden. Kaufwillige melden sich bei Justus.


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19.05.2026 Out know
Wen es interessiert, hier brandaktuell die Ansetzung für die Walking Football Liga.
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16.05.2026 Angst im Vatikan?
Der Respekt vor dem KSV scheint gewaltig zu sein. Um sich angemessen auf uns vorzubereiten greift die Vatikanauswahl bei den Testspielgegnern mittlerweile ins höchste Regal.
In Augsburg spielten sie jüngst gegen die „Charity World Squad“ mit Größen wie Tim Wiese, dem Kugelblitz Ailton, Sascha Mölders, Hamit Altintop etc. pipo, gepfiffen von Felix Brych. Neuer und Kompany waren wohl auch zugegen.


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14.05.2026 „Erstmal hinten dicht!“
Als wenn wir das könnten! Die Maxime oder wohl eher der fromme Wunsch, den sich die 50er gestern Abend vor dem Anpfiff auf dem pittoresken Waldacker von Treptow 46 zurufen, ist nach gerade einmal 3 Zeigerumdrehungen obsolet. 2:0 für Treptow und zwar ohne jede erkennbare Mühe. Schon wieder droht also ein Debakel und Spielzeit 60 minus x Minuten, wegen technischem KO.
Gemessen daran ist der weitere Spielverlauf aus KSV Sicht recht passabel. Nach 4:0 Pausenstand pro Treptow zeigen die KSV Oldies Nehmerqualitäten und erlauben den Gastgebern kaum noch klare Chancen, während vorn Willy immerhin einmal nur am Pfosten scheitert, Bernte einen guten Abschluss verbucht und bei genauerer Strafraumbemessung ein Foul gegen Willy zum 9er hätte führen müssen.
Treptow braucht derweilen etwas Flipperglück für die nächsten zwei Tore und das dritte wäre wohl nicht gefallen, wenn der Schiri das Spiel angehalten hätte, während Bernte minutenlang um Luft ringend im gegnerischen Strafraum lag. Symptomatisch jedoch: Der Knock Out ist Ergebnis von Heikos friendly fire auf Berntes Solar Plexus. Das eröffnet den Treptowern ein tolle Konterchance, welche von der wohl einzigen Frau im Berliner Ü50 Kosmos zum 7:0 veredelt wird.
Trotz des doch recht ernüchternden Endergebnis lassen sich die KSVer nach dem Spiel nicht die gute Laune nehmen. Und dazu gibt es ja auch Grund genug: Herbert ist nach gut bestandener Knie-OP nun wieder mit geradem rechten Bein unterwegs, Justus hat seine OP gut überstanden, Rico darf wieder zuhause schlafen, die Kameradschaft stimmt, das Bier mundet, die Walking Football Pläne schießen ins Kraut und alle Alttreptower dürfen im Dämmerlicht der obskuren Waldlichtung nochmal von Guten Alten Zeiten schwärmen.
Schlussendlich gibt es Einladungen in beide Richtungen. Vielleicht kommen die 46er zum Mauerfallcup und sind wir am 04.07. bei 80 Jahre 46′ als Sparringspartner aufs Großfeld geladen. Wir werden sehen.
Es grüßt euer Bernd
P.S. Tabellenführer Dersim hat sogar auf eigenem Platz, mit deren ganz großer Kapelle ebenfalls 7 Dinger von Treptow geschluckt. So gesehen, können wir doch noch vom Aufstieg träumen (in den Alterherrenfußballhimmel :-p).
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13.05.2026 Letzte Linie
Das 3:4 gestern Abend gegen den SC Nordberliner erzählt viele Geschichten dieser Saison. Die der Kadergrößen, bzw. in unserem Fall -kleinen, die Geschichten von Ausfall, Krankheit und langwierigen Verletzungen zur Unzeit, Geschichten von „eigentlich schlagbar“ aber aktuell von uns eben nicht.
Viele Geschichten also von Hätte und Wenn und Aber, aber auch von Selbstbeherschung, die um so schwerer zu bewahren ist, je öfter sich der Daumen gegen uns senkt. Zum Glück lässt sich aber auch von Zusammenhalt, von (Galgen)humor und von Demut erzählen und letztlich sind es wohl diese Aspekte, die über das Wohl und Wehe und die Geschichte entscheiden, die wir in fernen Tagen unseren Enkeln und Urenkeln von der famosen KSV 40er erzählen wollen.
Spieltechnisch, -taktisch kann von gestern Abend die ominöse ‚letzte Linie‘ einiges berichten. Eine letzte Linie mit KSV gefärbter Brille hat freudig bemerken können, dass es uns mit teils anarchisch, teils ansehnlich struktrurierten Vortrag einige Male gelungen ist, hinter des Gegners Abwehr zu kommen, sie zu hinterspielen oder sie zu duchbrechen.
Trübsal dann allerdings bei Bewertung der dabei zahlreich sich bietenden und zu selten genutzen Chancen, denn mit einem gnädigen Fußballgott oder schlichtweg mehr Können, hätte es für den KSV auch sechs, sieben, achtmal klingeln können.
Noch größere Trübsal jedoch beim Blick auf die Verteidigung unser letzten Linie. Die Nordberliner fanden ebenfalls einige Wege in unseren Rücken und obwohl jeder sehen konnte, dass entscheidende Fehler schon vorab passierten, muss insbesondere Bernd sich eingestehen, dass es lange her ist, dass es ihm gelungen ist, die letzte Reihe effektiv und ggf. mit seinem Leben zu verteidigen. Als Ritter der traurigen Gestalt war er beim höchstumstrittenen 9er gegen uns, schlimmer noch aber bei den folgenden drei Gegentreffern, wegen fehlendem Schulterblick und nötiger Geistesgegenwart chancenlos.
Gesucht also sind neue Upamecanos, wahlweise Lahms Baujahr 86 und bitte nur wenig älter!
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