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Stand 935,- 
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07.05.2026 Stairway to heaven
Für die einen ist es eine schlichte Treppe ins Casinogemach, für die anderen eine unüberwindliche Hürde auf dem Weg zum kleinen KSV Himmelreich. Die Casinotreppe, wie ihr wisst, Anlass einer Spendenaktion!

Aus den ambitionierten Plänen für einen stationären Lift ist die schlichtere Umsetzung durch eine gebrauchte, mobile Treppenraupe geworden, die sich allerdings noch in der Praxis beweisen muss. Spenden sind nach wie vor erwünscht, weil auch die Raupe nebst neuem Akku, kommenden Wartungen und nötigem neuem Rollstuhl Kosten verursacht, die wir nicht aus der Portokasse finanzieren können.
Nachdem Tino, Justus, Gerald und Elmar nochmals nachgelegt haben, liegt der Spendenstand bei 935,-€ Es darf und sollte mehr werden. Wer will die 1000 knacken?
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06.05.2026 Holzklasse!
Es scheint so, als hätten wir KSV 40er zu Beginn der Saison mit dem Auslösen unser drei Punkte Strafe zugleich auch ein Ticket der Dritten Klasse erworben. Seitdem geht es ruckelig auf harten Bänken durch die Bezirksligalandschaft, mit extra langen Auswärtsfahrten, so dass der Allerwerteste nach stundenlangen Hocken auf ungepolsterten Holzbänken übelst weh tut.
Jede Anfrage wegen eines Ticketupgrades wurde bislang abgelehnt und alle Versuche sich mal heimlich in die besseren Abteile zu schleichen, wurde bald entdeckt und teils hart bestraft. Bei den Jungs von Anadoluspor, Rixdorf, Italia, Friedrichshain, Nordberlin, Bau Union oder Polonia haben wir wenigstens mal kurz eine Arschbacke auf dem billigen 2. Klasse Plüsch warm sitzen dürfen, sind dann aber doch schnell entdeckt und hinauskomplimentiert worden und da trösteten auch nicht warme Worte wie „netter Versuch“ oder „seid ’ne tolle Truppe, aber…“, Holzbank bleibt Holzbank und tut dem Kreuze weh. So weh, dass sich der eine oder andere 40er Kicker ins Lazarett oder sonstewohin verabschiedet hat…
Als wir gestern in Wittenau sogar den dreisten Versuch starten, uns in die Salonwagen der 1. Klasse zu wagen, müssen wir personell zu letzten Mitteln greifen. So ergänzt also unser guter alter Pierre den Ü60 Defensivriegel von Glenn und Bernte. Das bewirkt kurzfristig zwar ein spürbares Plus an Spielkultur, aber schlussendlich müssen sich die Oldies eingestehen, dass sie nicht mehr in jeder Situation auf der Höhe der Zeit sind, entweder weil die Reaktionszeiten und Entscheidungsfindungen früher auch mal flotter waren oder im trüben Abendlicht das nicht weniger trübe Augenlicht eine eindeutige Freund/Feindzuordnung sehr schwer macht;-p
Nun ja, wir sind es mittlerweile gewohnt. Neulich gegen die Friedenauer oder zu Saisonbeginn gegen Srbija ging die Sache ähnlich unschön aus. Einziger Lichtblick gestern, so auch schon letzten Sonntag: Wir finden offensiv durchaus wieder Räume, kommen zu Abschlüssen und Toren. Die vier Buden gegen 13 Mann von Anadoluspor waren gut und zwei Tore wie gestern schießt auch nicht jeder gegen die Borsigwalder Riesenband. Schön auch, dass Marco stetig an Torgefahr zunimmt und gestern Abend auch TH 9 seine aufsteigende Torjägerform bestätigt.
So? Wie weiter? Wer hat noch ’ne Idee oder Connections zur neuen Bahnchefin? Wie kommen wir wenigstens für die letzten Spiele in die 2. Klasse Wagen, das Kreuze macht das Geruckel nicht mehr lange mit.
Bernte, aua, aua!
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03.05.2026 Hitzeschlacht im tiefsten Kreuzberg
Nachdem sich die 40er durch Berge an Müll, Altglas und Scherbenhinterlassenschaften vom 1. Mai gekämpft haben, ging es in direkter Nachbarschaft zu Laszlos Bleibe bei gefühlt 35 Grad Hitze gegen eine spielstarkes Anadoluspor in XXL Version. Der KSV immerhin mit einem Wechsler zeigt sich Im Vergleich zum letztwöchigen Spiel sehr stark verbessert und muss sich lediglich vorwerfen lassen, die ersten beiden Chancen liegen gelassen und die Konterstärke des Gegners in zwei, drei Situationen unterschätzt zu haben. Mit etwas Glück und ein paar Prozent mehr Biss, wäre ein Remis drin gewesen. Immerhin finden aber Mario und Marco zu alten Torjägertugenden zurück und immerhin war die heutige Begegnung ein echte Friedensfahrt im Gegensatz zum Boxkampf aus der Hinrunde.
Müde und ein bisschen zufrieden, Bernd
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01.05.2026 Ein Gruß von Wolfgang
Es war mal wieder ein schöner Abend beim KSV zur Einstimmung auf den Mai.
Wohl auf Initiative von Bernd gab es die Premiere im Gehfussball, was offensichtlich allen viel Spaß gemacht hat. Das hat viel Potential für die Zukunft!
Danke an Gerald und Heike für ihr gastliches Engagement.
Schön, dich, Elmar, mal wieder gesehen zu haben, mögen die Spezialisten in der Charite dich wieder einigermaßen fit und schmerzfrei machen!✊
Danke an Chicago für den Fahrdienst.
Auf baldige weitere schöne Events mit Live Musik? und gute Besserung an Justus und Langhaar, die ich vermisst habe.
Gute Zeit für euch alle –
Wolfgang ️☮️
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30.04.2026 Schritte für die Ewigkeit

30.04.2026 18:25. Alles bereit und ein Wetter zum Götter zeugen oder eine neue Fußballabteilung.
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Am Vorabend des 1. Mai anno domini 2026. Der KSV in so nie gesehener Formation erfindet sich neu im Gehfußball. Pierres Biesdorfer sind zu Gast und gewinnen 6:3 oder war es ein 7:4.? ‚Youngster‘ Tom Tom, schreibt Geschichte und schießt im Doppelpack die allersten KSV Tore im Walking Football. Tor 3 legt Schillings Peter nach, der nach gefühlt Jahrzehnten erstmals wieder kompetitiv gegen den Ball getreten hat. Na, wenn das nichts ist! Für den KSV liefen auf: Thomas Radatz, Martin Skupch, Tom Wolter, Peter Schilling, Peter Czichon, Ulf Winkler, Bernd Vogelsang, Gerald Gaedke
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Der ruhmreiche KSV im siebenundvierzigsten Jahr seines Bestehens.
Geht es sinnfälliger? Ausgerechnet jetzt, da Justus ein gebrochenes Bein beklagt und Langhaar fiebernd zu Bette liegt sowie ihr geliebter KSV wo man hinguckt bedrängt wird von Verletzungen, Krankheit und existentiellen Fragen sportlicher Wettbewerbsfähigkeit tut sich ein neue Tür auf, darauf geschrieben „Walking Football“
Hinter der Tür öffnet sich eine gar wunderliche Perspektive. Ein tiefblauer Himmel über sattem Grün, darauf gekreidet ein kleines Fußallfeld, mit gar winzigen Toren. Es spannt sich darüber ein Regenbogen, dessen Horizontlinie sich irgendwo im Ewig verliert und dessen Ende erst dann Erfahrung sein wird, wenn der KSV ihn einstmals ganz abgeschritten oder auch abgefahren hat.
Elmar, erst vorsichtig, dann mutiger lässt die Räder seines Papamobils darauf neuen Grund finden. Und?! Ist es ein Wunder oder ist es das immer gleiche Geheimnis seines KSV? Gerade jetzt da der KSV sich zum gefühlt siebzehnten Mal neu erfinden will, schaut Elmar sich um und sieht lange Vermisste neben sich wie Mettis Wolfgang und Werners Andreas. Er sieht auch Pierre, der beim KSV schon x-mal geholfen hat, etwas neu aus der Taufe zu heben und Ingo, der seine alte Vereinsliebe erst in dieser Saison wiedergefunden hat.
Elmar sieht auch ‚Typen‘ wie Radatz‘ Thomas oder Schillings‘ Peter. Solche, die den Berliner Amateurfußball seit mindestens einem halben Jahrhundert ihren Stempel aufdrücken. Und er sieht andere alte Männer, die sich wunderlich gehend noch flott zu bewegen wissen und noch immer die die Kugel laufen lassen können und so gut schwitzen und schimpfen und lachen und anschließend beim Bier feiern, wie sie es vor gefühlten Ewigkeiten in ihrer Jugend schon konnten. KSV mit seinen ersten Schritten im neuen Metier. Wow! Was für ein bewegender Abend!
Großer Dank auch an die Hochengagierten und Zaungäste. Also Heike, Heiko, Peter, Matthies mit Sohn, Tino mit Sohn, Ingo, Wolfgang, Andreas, Chicago. Und Danke vorab jenen, die den KSV fortan im Gehfußball repräsentieren wollen. So z.B. schon am 6. Juni bei der 1. Berliner ‚Meisterschaft‘, da noch im Turnierformat, ab Herbst dann in der Liga. Und Danke dem Fußballgott, dass er uns gestern so einen wunderbaren Frühlingsabend spendiert hat, einen tollen Rasen und noch tollere Gäste.
Definiere KSV: Ganz kleiner alter Verein, und doch immer wieder neu, große Namen und große Treue und immer wieder der Ball und immer wieder mehr!








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