KSV aktuell

13 Januar, 17:12, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


06.02.2019. Funsport Fußball

Gestern Abend: In einem Wohnmobil ungewöhnlicher Bauart nutzen zwei bekannte Sportfunktionäre des KSV Johannisthal den Heimweg Richtung Kreuz- und Prenzlauer Berg für die Fortsetzung ihrer dienstäglichen Gesprächsreihe, welche demnächst auch auf Youtube gestellt werden soll.

Im angeregten 10 Minuten Stakkato geht es u.a. um die Ambivalenz ökologisch motivierten Konsumverhaltens angesichts von Viktimisierungseffekten globalisierter Märkte, die Lächerlichkeit von Freuds Todestriebthese, um verhaltensökonomische Aspekte des Impacts nigerianischer Gastspieler und die Ambiguitäten des FCB Initials. Worüber sich gebildete Leute eben so unterhalten!!!

Blitzfazit: Die Welt ist doch eine Kartoffel und der Trainingsdienstag erlebt gerade seinen hundersten Frühling. Und auch darin waren sich die beiden einig: Wir haben Spaß und bekommen sogar noch Geld dafür…………

Ah Mist, jetzt habe ich mich verplappert. Ich wollte sagen: „Spaß und das auch noch billig!“ Was will der Weltenbürger des postindustriellen Zeitalters mehr?

Unser Appell an dieser Stelle: Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid. An Elmars, respektive Laszlos Brust werdet ihr Trost finden und Individualtrainer Bernte wird euch durch den Jungbrunnen jagen, dass es nur so spritzen wird.

Und wir singen gemeinsam:

„Let us die young or let us live forever
We don’t have the power, but we never say never
Sitting in a sandpit, life is a short trip
The music’s for the sad man
Forever young
I want to be forever young
Do you really want to live forever?
Forever, and ever“
(Original von Alphaville)
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22.01.2019. Der Platzwart ihres Vertrauens

Sigis Abschied

Sportsfreund Langhaar mit Jetzt-Pensionär Siegmund im Kreis der ‚KSV-Strafversetzten‘.

Platzwart Sigi hat gestern feierlich seinen letzten Arbeitstag begangen. Wenn man das in der Miniloge der Unionhalle im Schatten der Alten Försterei machen kann und dazu von vielen Altgedienten und Noch-Kollegen gefeiert wird, hat man wohl nicht viel verkehrt gemacht.

Tja, da waren sie. Eine Kollektion der alten Kämpen, die Generationen von Kickern von Elektrodyn, über ABC und Schmöckwitz bis SSV und KSV die Kabinen und Plätze gepflegt, auf- und zugeschlossen und bei jedem Wind und Wetter auf zugigen Plätzen und in löchrigen Baracken die Stellung gehalten haben. Typen, mit denen man sich besser gut gestellt hat und auch heute geht kein Weg an ihnen vorbei. Typen, die noch vor einigen Jahren ihre Buden und etliche Kabinen per Hand mit dem guten Anthrazit beheizten, bis die Öfen glühten. Glühend rot auch oft ihre Ohren, wenn sie zum tausendstenmal im Zoff zwischen Sportamt, Trainern, Vereinschefs, Spielervolk und Zuschauerhorde nicht recht wussten wohin zwischen  Baum und Borke. Aber ihren Job lieben sie noch heute und haben ihn immer gern und gut gemacht. Die ganz wilden alten Zeiten und die große Kameradschaft sind jedoch Geschichte….

Tolle Geschichten des KSV mit den Platzwärten unseres Vertrauens gibt es allerdings abendfüllend.

Siegmund und Co. Ein Hoch auf euch und Danke!!! Wo wären wir ohne euch?


20.01.2019. Gaed the Ripper!!!!

Erst jetzt hat der Schreiber das Zittern seiner Hände im Griff und kann die entsetzlichen Vorkommnisse des letzten Trainingsdienstags zu Papier bringen.

Wer unseren Gerald nur als Mr. Jekyll kennt, dem war das Schicksal bisher wohlgesonnen. Von diesem Glück können Thomas, Dennis, Running, Justus und Bernd nicht mehr sprechen. Wir bedauern ihr furchtbares Dahinscheiden aus dem aktiven Fußballerdienst, denn sie wurden Opfer eines der seltenen aber desto grausameren  Kleinstfeldspiele bei denen Gerald seinen Mr. Hyde aus dem Käfig ließ. Der Fußballgott erbarme sich ihrer verlorenen Seelen…

Es spielten sich entsetzliche Szenen ab: Eine gute Trainingsstunde hatte Gaedkes Gerald wie der Höllenhund Kerberos mit feurig brennenden Augen und geifernden Lefzen sein Tor zum Tode bewacht. Den schon oben betrauerten Fünf gelang trotz höchstem Aufwand nicht eine einzig gute Torszene und so verfielen sie von anfänglicher Ratlosigkeit in allmähliches Entsetzen. Ansichtig ihres unrettbaren Verfalles schickte Gerald seine Erfüllungsgehilfen Matthies, Micha, Mike und Andi, um ihm jene Fünf zurecht zu legen, die ihrem Untergang geweiht waren. Dann senkte er den Daumen…

Zu schrecklicher Tat bereit, verließ Kerberos sein Höllenreich. Beim Betreten der Arena beschattete seine furchteinflößende Gestalt die ganze linke Außenbahn, welche er gemessen und doch unaufhaltsam zu beschreiten begann. Weil sich Running, Dennis und Thomas schon im Wahnsinn ihrer Angst verloren hatten, begannen Geralds Bluthunde mühelos jene Tore zu schießen, die den anderen verwehrt waren. Doch gegen Justus und Bernd, die noch mit letzter Kraft ihre Tor hüteten, schritt er höchstselbst. Mit der Anmut eines in seinem Metier tausendfach geübten Henkers vollstreckte er die zwei finalen Tore zum Exitus. Schuss ins Tor, vorbei am strauchelnden Justus und Schuss durch Bernds Beine, dessen Schicksal sich damit besiegelte. Schüsse wie niedersausende Beilhiebe durchs Gebein. Kurz blitzt die Klinge im Mondlicht, ein Knirschen, ein letztes Hauchen, Stille….Aus, Vorbei, Vergessen!!!

Bernd, der das Naturschauspiel der furchteinflößenden Verwandlung Geralds vor Jahren schon einmal erlebt hatte, hätte gewarnt sein müssen. Doch gefangen in fortwährendem Wahn, er könne Gerald sagen, was Fußball ist, wollte er das Menetekel nicht lesen. Hah! Das Schlussbild spottet seiner Überheblichkeit:

The Ripper Gerald greift Bernds erschlafften Torso. Mit einer lässigem Ruck schleudert er den Besiegten über die Außenlinie, dorthin wo schon die anderen darniederliegen…

P.S.

Moral der Geschichte: Der letzte Dienstag war ein Lehrstück in Taktik und Psychologie unseres geliebten Ballspiels. Berntes Truppe, die sich spielerisch und athletisch im deutlichen Vorteil wähnt, läuft in die offene Falle eines konsequent tief verteidigenden Gegners und hat alle Hände voll zu tun, Geralds Trupp am Durchbrechen der hochstehenden Abwehr zu hindern. Allmählich selber müde und frustiert dann ein halbgares Pressing und Gegenpressing zu spielen, bei dem das notwendig konsequente Schwarmverhalten zu dilletantischem Einzelaktionen verkommt, ganz schlechte Idee. Die Folge: Geralds Männer übernehmen vollkommen die Spielkontrolle, Berntes Trupp verliert Moral und Faden und muss sich schlussendlich gar vom nominellen Torhüter Gerald demütigen lassen….

Das ist Fußball. Wir sollten daraus lernen…

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13.01.2019. Gerührt UND geschüttelt

Etwas müde und verkatert schaut der KSV auf die Letztausgabe seiner schon legendären Jahresübergangspartys zurück.

Schon wieder hellwach grüßen hier aber Elda und Wolfgang:

„Danke dem KSV Team für diesen gelungenen
Abend! Es war schön, viele „Vereinsgrößen“
mal wieder zu treffen.

Besonderen Dank dem großartigen, unbekannten
Verfasser meiner Julklappformulierung.

Möge 2019 weitere tolle Veranstaltungen bringen!

Elda & Wolfgang“

Danke ihr zwei. Was wären wir ohne euch? Los, wir schauen  gemeinsam zurück auf einen schönen Abend:

Den Einstieg machten gestern am frühen Nachmittag die fleißige Jill, Langhaar, Elmar, Bernd, Alex, Tino sowie Brötchenlieferservice Mett  bei der Erstellung eines meterlangen Buffets, u.a nach Zurstreckebringung ganzer Knoblauchtrauben und kiloweise Kräuterbutterquetschung.

Den Abschluss markierte eine nimmermüde Alex um 1:30 mit moralischer Unterstüzung von Justus und Bernd, die ihre Biergläser gut gegen Glasbruch sicherten, während Alex um die beiden herumwirbelte und den finalen Kehraus machte.

Dazwischen lagen sehr unterhaltsame Stunden mit illustren Gästen. Neben den üblichen Verdächtigen zu denen im xten Jahr Familie Mett und Jurischs gehörten, beehrte uns Bücherfee Sylvia, Schaddachs Robert, Constanze nebst Mann von der fränzösischen Botschaft und Ralf Thiedemann mit Frau, der als BFV Offizieller 1990 zusammen mit dem KSV die erste Freizeitliga ins Leben rief, welche Ost und West vereinte. Es gab also viel zu erzählen auch Rührendes von alten Zeiten und neuen Plänen.

Nebenbei lief gute Mucke u.a. Udos Neueste per DVD und als Highlights schmückten Geralds Politquiz und Julklapp mit Poesie den Abend. Wie besprochen wurde es dann auch ein verspielter Abend mit Zocken an Darts und dem neuen Schüttel-Rütteltisch, der begeisterten Anklang fand. Schon wurde der Ruf laut, neben Skat und Dart auch Kickerabende zu veranstalten. Neue Stars sind auch in Sicht, denn Heike, Sylvia, Metti, Ralf und Bernte glänzten beim Rütteln und werden auf ihrem Weg  zu Kickerchampions nicht mehr zu stoppen sein.

Fazit wie in jedem Jahr:

Selber Schuld, wer nicht da war. Es war ein echtes Fest!

Bernte

Jill in Aktion.

Jill in Aktion.

Ralf und Elmar im Gleichschritt, nun auch mit der gleichen Schuhmode!

Ralf und Elmar im Gleichschritt, nun auch mit der gleichen Schuhmode!


10.01.2019. Es ist soweit….

Leeds ist sein Name und erinnert damit an gute alte Zeiten, da die Erste Liga in England noch First Divison hieß und Leeds United sich Topspiele gegen Nottingham Forest lieferte.

RÜTTELTISCH!!!

Ein Tischkicker hat am Dienstag im Casino Einkehr gehalten. Das gute Stück sieht noch pfuschneu aus, stammt es doch aus dem Haushalt von Metti, der es Jahre in Ehren hielt und es uns nun gütigst überlässt. Nicht ohne etliche Mahnungen, zwecks Achtsamkeit und Pflege…

Den Deal mit Wolfgang hat natürlich unser Elmar eingefädelt, der uns mit dem schnieken Tischkieker wohl auf die langgezogene Zielgerade unseres Fußballerlebens schicken will.

Das gilt für Rene Kirmse, Ronny und die anderen Jungchen noch nicht so ganz (Für Lazi natürlich garnicht, denn der will ja ewig leben) aber der eine oder andere alte Kempe sieht sich nun schon als gut trainierter Kickermeister durch die wohlbeheizten Turniersäle der Republik ziehen, anstatt sich draußen auf Ersatzbänken den Tod zu holen.

Aber immer langsam mit den Pferden. Totgesagte leben bekanntlich lang. Rütteltisch hin oder her. Das Requiem soll dem KSV noch nicht angestimmt werden.

Avanti KSV!!! Allez les bleus und Hopp Leeds!

P.S. Bitte bei Bedarf noch für Samstag nachmelden. Der KSV zelebriert den dritten Neujahrsempfang seiner glorreichen Geschichte und Bernte wird Smoothies anbieten. Smoothies. Ja, richtig gelesen. So richtig schön Prenzlberger Hipster Seitenberger Müsli Like.

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06.01.2019 Helmes und Co.

Und? Zu viel versprochen?

Wer den gestrigen Finaltag in der Max Schmeling gesehen hat, kann nur schwärmen und über den Fußball einiges lernen:

Gewonnen haben die Teams, die Player mit den größten Fußballtugenden aufzubieten hatten: Ballsicherheit, Fähigkeit jederzeit das Unerwartetet zu tun, gnadenloser Torabschluss.

Die Halbfinalisten hatten durch die Bank hervorragende Mittelfeldakteure und Torjäger im Überfluss zu bieten, die dann schlussendlich auch ausschlaggebend waren. Benjamina, Tusche, Savran, Gebhard, Iashvilli, Kirjakow, Federico, Gambino, da Silva, Odonkor, Mill.

Große Namen, großer Sport!

Aber Leverkusen war letztlich für alle eine Nummer zu groß. Was Neuville, Schneider, der Schwatte, Feinbier und vor allem Helmes im Finale gezeigt haben, war ungeheuerlich. Mit 10:3 walzten sie eine zuvor hervorragend agierende BVB Auswahl derart ins Stadiongrün, dass einem Angst werden konnte. Wir vom KSV hätte 30 Dinger bekommen, Minimum!!!

Bernte, ihr lest es, begeistert.

Dienstag Training, wir haben noch seeeeeeeeeeeeeeeehr viel zu lernen.


05.01.2019. Tusche, Zecke, Schnix und Goikoetxea

HALLO. ALTHERRENFUSSBALL????!!!!!?????

Man gehe (in meinem Fall fahre)  gemütlich in die Max Schmeling Halle, nehme sich vor, nebenbei mit dem Expertenteam Laszlo, Pit und Thomas zu tickern und schon verbringt man den allerbesten Fußballabend, den man sich denken kann. Da kann das ‚Etihad‘ mit Peps Millionarios nie und nimmer gegen anstinken.

Bombenstimmung (explizit der Unioner) auf den Rängen als ausgerechnet der KSC mit 100 Kilo Fussballwucht Kirjakow die Hertha in der Overtime versenkt, Gebhard dann im Lokalderby den Ausgleich rettet, nachdem zuvor Schlabberhosen Gabor mehrfach sehr hat glänzen müssen und Hertha ist schon so gut wie raus……

Traumhaft auch was Gambino, Silva und Federico für Dormund zaubern und fast noch schöner Neuville, der Schwatte, Helmes, Nowottny, Feinbier und Schneider für Leverkusen. Randnotiz für Espanyol-Kleber: Barca ist schon ausgeschieden!

Heute geht es ab 16:30 weiter. Ich empfehle Sport 1 glotzen oder hingehen, so wie es unser Thomas macht, den wir am Dienstag wieder bei uns begrüßen dürfen.

Und hier die Kader zum Mund wässrig machen. HMMMM…..

Hertha BSC:
Kiraly, Kobiashvili, Gilberto, Dariusz Wosz, Franz, Rodnei, Zecke, Henkel, Renno, Schröder, Čović, Dinzey, Cairo, Müller,  Niemeyer

1. FC Union Berlin:
Mattuschka, Gebhardt, Köhler, Nikol, Kosche, Pieckenhagen, Persich, Kaiser, Savran, Döge, Göhlert, Boden, Stuff, Benyamina, Baumi

Karlsruher SC:
Tuzyna, Kritzer, Wittwer, Heinzen, Kolinger, Sharinger, Bender, Iashvili, Kirjakow, Krieg, Friedberger

Bayer 04 Leverkusen:
Bobel, Galic, Babic, Baumann, Nowotny, Zivkovic, Dogan, Judt, Masmanidis, Rietpietsch, Rydlewicz, Schneider, Dum, Feinbier, Helmes, Kirsten, Neuville

Sparta Prag:
Lokvenc, Novotný, Fukal, Jarošík, Ujfaluši, Blažek, Zelenka, Horňák, Kincl, Šírl

Tottenham:
Howells, Howells, Nethercott, McVeigh , Davis, Falco, Doherty, Wilson, Watson

Barcelona:
Guzman, Llaveria, Fernandez, Moro, Goikoetxea, Mateu, Okunowo, Perez, Rodriguez, Milla, Martinez

Borussia Dortmund:
Kühl, Breitzke, da Silva, Odonkor, Gambino, Mill, Federico, Müller, Karl, Gutberlet


01.01.2019. Welcome 2019

Herzlichste Grüße zum Neuen Jahr sendet euch euer Bernd aus dem schönen Münster.

Dort mich bei Freunden niederlassend, versuchte ich mich mit der Droste-Hülshoff ins rechte Licht zu rücken, in dem ich frei zitierte, was sie einigermaßen steil schon im frühen 19. Jahrhundert befand: „Der Sauerländer ist ungemein groß und wohlgebaut, vielleicht der größte Menschenschlag in Deutschland, aber von wenig geschmeidigen Formen; kolossale Körperkraft ist bei ihm gewöhnlicher als Behendigkeit anzutreffen …. Seine Physiognomie ist kühn und offen, sein Anstand ungezwungen …. dennoch ist nicht leicht ein Sauerländer ohne einen starken Zusatz von Schlauheit, Verschlossenheit und praktischer Verstandesschärfe, und selbst der sonst Beschränkteste unter ihnen wird gegen den gescheitesten Münsterländer fast immer praktisch im Vorteil stehen.“

Dem ersten Teil will wohl niemand widersprechen, doch beim Vergleich mit dem Münsterländer, welcher diesem recht unvorteilhaft gerät, muss ich nun nach eigener Anschauung revidieren. Da mir über die letzten Tage nichts anderes begegnet ist als Wohlsinnen und aufrechte Feierslust in wohlgesetzten und doch freimütigen Haushalten, muss ich hier zu einem „Hoch!“ auf die Münsterländer Gastfreundschaft, deren Kraft des Verstandes, Wohl- und Anstand anstimmen.

Eben solche Tugenden zu pflegen wünsche ich uns allen, so wird die Welt in 2019 eine Bessere sein!!!

Rocket

Höhenfeuerwerk vom ’selbstgezimmerten‘ Partyboat. Alles möglich, hast du den Dortmund-Ems Kanal quasi im Garten und auch zum Freund.

Euer Bernd, wieder auf Reisen gen Berliner Heimat und freue mich auf euch Buletten!!!