KSV aktuell

14 April, 06:12, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


 

13.04.2019. Sauri 69!!!

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Was lernen wir von Sauri? Feiern lässt sich überall. Ob im Krankenhausbette mit lauwarmen Jubi aus Kaffeetasse oder edel beim sündteuren Rose‘ im besten Haus am Platz!

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13.04.2019. One goal a day..

Unser KSV-Reisekader erspielt sich unter dem tosenden Beifall von Alex, Heike, Sabine und Chicago einen ehrenvollen fünft- oder sechstletzten Platz im 18er Teilnehmerfeld, der nun schon legendären Senioren WM in Prag. Immerhin reicht es in der Staffel mit Neustadt-Glewe und tcheschischen Teams für ein Tor, ein Sieg und ein Unentschieden. Hört, hört!!!

Derweilen der KSV auf der Spartakampfbahn um Sieg und Ruhm ringt, kämpfen Langhaar, Elmar, Bernd und Geburtstagskind Sauri mit den gut gefüllten Tellern und Gläsern in der piekfeinen Brasserie am Gendarmenmarkt. Man gönnt sich ja sonst nix und Sauri ist wie Gott in Frankreich. Das war der Plan…

Hier einige pittoreske Impressionen. Bilder von Wolfgangs Fete werden nachgereicht, sobald Björni den VHS Kurs „Bilder vom Handy versenden“ abgeschlossen hat 😉

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Das weiße Ballett!

Ist er nicht niedlich? Wer? Na, der Pokal natürlich!

Ist er nicht niedlich? Wer? Na, der Pokal natürlich!

Unschärfe bitten wir zu entschuldigen. Nicht technisch bedingt...

Unschärfe bitten wir zu entschuldigen. Nicht technisch bedingt…

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11.04.2019. Pfffffff……

Bei den so energisch wie erfolgreich in die Saison gestarteten 50er ist die Luft raus. Am Dienstag gab es die nächste Niederlage gegen den Tabellenführer aus Treptow, der keineswegs stark aufgetreten ist. Eigentlich haben wir alles im Griff. Der FC kommt kaum zu klaren Chancen und muss sich sogar einer 10 minütigen Schlussoffensive des KSV erwehren, bei dem die Treptower kaum noch über die Mittellinie kommen. Denen reicht schlussendlich ein reichlich zufällig entstehendes Törchen, während wir alle aussichtsreichen Möglichkeiten mangels Präzision und Wucht liegen lassen. Das eine Tor, welches Andi, Rene und Bernd bis hinter die Torlinie wurschteln, bekommt mangels Eindeutigkeit keine Anerkennung. Da hilft auch nicht dreifaches Nachstochern… Ein Remis wäre angesichts des Spielverlaufes auf jeden Fall gerecht gewesen, aber mit Gerechtigkeit hat es der Fußballgott nicht so und dem, der nicht wirklich will, dem schenkt er auch nichts…..

Wollen wir noch????

Ein ernüchterter Bernte

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09.04.2019. Sauri praktisch jetze! Verstehße?

Der gute Wolfgang möge verzeihen, dass ich ein wenig seines typischen Berliner Sprechs hier im Titel verwende.

Aber für einen Appell an die KSV Familie mag es dienlich sein. Wer Wolfgang nochmal einen Gefallen durch einen Besuch tun will, möge nicht säumen.

KKH Lichtenberg, Station 4a, Zimmer 277.

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06.04.2019.1. Mein gutster Bernte…

..als einstimmig gekürter Man of the match beim unerwarteten 2:2 gegen Eiche, darfst du dich mit Fug und Recht mal ausgiebigst selber loben.

Lassen wir den Gewaltfehlschuss kurz vor Schluss mal außen vor, mit dem du 17 Gärten hinterm Sportplatz die Kinder von der Schaukel geschossen hast. Auch der Lattenkracher mit der Pieke aus spitzem Winkel hätte IM Tor noch mehr Eindruck gemacht.

Aber allein der Seitfallvolleymordanschlag auf den Eichekeeper aus 35 Metern war gutes Eintrittsgeld und jedes der 383 KSV Spiele wert, die du gebraucht hast, um solch  einen Schuss zu erlernen.

Dazu die nahezu perfekte Vorarbeit für ein fast frühe Führung durch René Ki., die er leider nicht in die Tat umsetzt. Besser noch die mit Vollspann flach vors Tor gedroschene Ecke, welche dann René Ko. zum 1:0 schlitzohrig ins Tor bugsiert. Hmmm! Obendrauf Rene Kis Stocherausgleichstor in der Overtime einer dann doch verloren geglaubten Partie, die du mit dem 684ten Lauf in die Tiefe vorbereitet hast.

Ach und erwähntest du, dass du auf deiner rechten Verteidigerposition alles, aber auch wirklich alles weggeräumt hast?

Altobelli, was für ein Lauf und welche Drogen hast du dir eigentlich gegönnt, außer  den  drei Mollen gestern Nacht nach dem 50er Spiel gegen  Corso?

Bernte ein Fussballgott, der sich in einem Atemzug mit den Sauerlands und Barthels dieser Welt nennen darf? Wahnsinn!

So, jetzt stinkt es genug und nun zu euch meine lieben KSV Mitkämpfer. Ich bin unfassbar stolz, von euch schon im Spiel und dann danach gefeiert worden zu sein, denn so gerne gebe ich für euch das letzte Hemd.

Noch stolzer bin ich auf  unsere heutige Teamleistung. Das war wirklich Fußball aus einem Guss, vom tadellosen  Ronny im Tor bis zum doppelten René und Willy in der Spitze. Sensationell!

Ick liebe euch!

—:-)………….;-)———-:-p

 

06.04.2019. Lasst uns singen!

Zur Melodie von Billy Idols White Wedding:

„Hey little brother Pit what have you done?“

Pit, was machst du bloß?  Jetzt haben wir dich gerade da, wo der Trainer dich schon lange haben wollte. Körperfettwerte top, Laktat top und endlich die Kontaktlinsen, welche die Rassel im Ball nicht mehr nötig macht. Und dann knickst du gestern im Spitzenspiel gegen Corso Vineta einfach um. Saisonaus, du faselst von Karriereende und wo ist das Kopfballtor, das du mir zum Geburtstag noch auflegen wolltest? Nix mit Schluss Bro. Ab in die Reha. Schluss ist, wenn der Verein das sagt…,

und noch ein Shanty zu bekannter Melodie:

„Justus, du bist der beste Mann, du pfeifst so schön, wie es sonst keiner kann!“

Mein guter Justus, während links und rechts die Schirigilde in Rente geht, gehst du schnurgerade deinen Weg. Schnurgerade auch dein Pfeifen gestern gegen Corso. Die Spitzentruppe war garnicht so spitze und ließ gegen unsere Rumpftruppe etliche Hochkaräter zu, von denen leider nur René einen unterbrachte. Spitze waren also auch wir nicht. Spitze aber dein Schietzen, kompromisslos aber dennoch schlau in der Regelauslegung, vermittelnd und 100% fair.

Justus, du warst gestern mit Abstand der beste Mann und das Lob des Gegners für dich war absolut verdient.

„Nur nach Hause, nur nach Hause, nur nach Hause gehen wir nicht…!!!“

P.S. Pit! Wenn schon der Assist gestern ausblieb, dann Schrei wenigstens heute meine Hertha zum Sieg  gegen  Dü! Und komm mir nicht ohne drei Punkte nach Hause!!‘

bernd, gestern selber zweifach vorm Tor ohne echte Überzeugung. Shit!

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03.04.2019. „Lieber Micha…

ich setze hier mal unverblümt mit den Liebesbriefen fort…

Zum Glück sehe ich bei uns keinen Anlass zur Paartherapie. Dass du am Ball ein Gott bist, muss ich ja weder dir noch irgendjemand anderem erzählen. Die Anzahl deiner Torbeteiligungen spricht Bände und es ist mir eine außerordentliche Freude dir auch ein, zwei Törchen aufgelegt zu haben. Und Danke, dass du einen Blinden wie mich auch mehrfach so angeschossen hast, dass der Ball glücklich ins Tor sprang. Unsere Chemie stimmt also. Um so bitterer, dass du momentan verletzt durch die Gegend humpelst. Also ist nicht Paartherapie sondern Müller Wohlfahrt angezeigt. Ich lasse Elmar mal ’nen Termin für dich machen, der kann mit Uli und Karl Heinz ja sicher ganz gut.

Und was für Talente du noch so hast… Das Skatturnier letzte Woche hast du im Vorbeigehen gewonnen und damit deinen Titel verteidigt. Respekt! Welche Drogen nimmst du eigentlich oder ist das naturgegeben?

In Höchstachtung, Bernd

 

Skat3.19P.S.

Hier noch der Beleg für deinen Skattriumph, sonst glaubt es ja keiner!

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31.03.2019. „Lieber Willy, ….

einziger Wunderstürmer, Unterschiedsspieler und Sauerlandexpressionist den wir haben! Das nehme ich persönlich…

Vor drei Wochen schießt du vier Tore gegen NFC, ohne mich. Gestern gleich fünf, wieder ohne meine Beteiligung. Sobald  ich aber in der Nähe bin, wie z.B. gegen Friedenau, brauchst du entweder eine Betriebsanleitung fürs Tore schießen, deren koreanische Fassung du nicht lesen kannst oder ich muss die Bude(n) gleich selber machen, wie letzte Woche.

Was soll das? Wir beide müssen wohl mal zur Paartherapie.  Irgendetwas hemmt unser gemeinsames Glück!

Also Willy. Du entscheidest. Gestalt-, Familien- oder Urschreitherapie. Ich mache auch Sexualtherapie mit dir. Wenn’s hilft!

Ergebenst, dein Bernte!

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24.03.2019. „Oh wie schön liegt Mikies Haar…“

Der gestrige 3:1 Heimsieg gegen ein schwaches Gatow stellte alle Beteiligten vor eine harte Geduldsprobe.

Dabei hätte alles so leicht sein können, denn Rene  annuliert sein Quasieigentor aus Minute Eins des letzten Spielsonntag ebenfalls kurz nach Anpfiff mit einem beherzten Solo über den ganzen Platz, welches er mit der ganz frühen Führung veredelt.

Nun hätten wir uns Gatow schön zurecht legen können. Machen wir aber nicht, sondern präsentieren gute 30 Minuten den Archetyp einer nicht funktionierenden Achse. Vorne kriegen wir die besten Chancen nicht ins Tor, sofern wir von besten Chancen reden können, denn im Mittelfeld zeigen alle dort sich versuchenden KSV Akteure einen Mangel an Inspiration und Ballsicherheit, der kaum zu ertragen ist.  Im Tor schlussendlich zappelt Ronny wie ein Pennäler vorm ersten Kuss, welchen er der Angebeteten zielsicher auf die Nase schlabbert und leistet sich Bilderbuchfehlpässe, inklusive sträflichen Verlassens seiner Arbeitsregion. Eieieieieieih, alter Falter…….!

Schon den prompten Ausgleich leitet er mit einem zu kurzen Abspiel ein, etwas später nimmt er einen Rückpass von Bernd in die Hand, so dass wir beim fälligen Freistoß gegen einen möglichen Rückstand zu siebt auf der Torlinie verteidigen dürfen. Und zur Krönung ein Solo Richtung Mittelfeld mit Ballverlust in die Füße des Stürmers….

Szene des Spiels ist dann folgende Rettungstat von Mikie auf der Torlinie. Mike wirft sich in Gatows wuchtigen Abschluss mit einem  beherztem Hechtsprung und lässt die Kugel gepflegt von der Fontanelle himmelwärts tropfen. Und aaah, wie lagen die Haare danach schön.

Szenenapplaus: „Mike Lindner, FUSSBALLGOTT!“

Nach einer geharnischten Halbzeitansprache von Justus berappelt sich der KSV erst tief in der zweiten Hälfte und kommt zu Spielkontrolle und klaren Torchancen.  Endlich ist Raum für unsere Könner Ronen und Thomas, welche die Tore zum 2:1 und 3:1 toll vorbereiten. Schöne Pointe, dass es beim 2:1 erneut Rene ist, der diesmal nur goldrichtig stehen braucht. Prima auch, dass sich Bernd in den Schlussminuten von einem schönen Westwind vor das gegnerische Tor treiben lässt.  Dort geschieht ihm nach ewig langer Abstinenz das vielbesungene Glück der Vermählung von Ball und Tor.

Sein erstes Ü40 Tor seit 2017! Um Himmels Willen. Und da meckert er über Willy, dem im gleichen Zeitraum 30 Tore gelangen. So trafen in den letzten Spielen aber immerhin die Sauerlandexpresse 1, 2 und 3. Darauf lässt sich aufbauen.

Abschließend drei weitere Worte zu Ronny, der uns auch in der zweiten Halbzeit mit teils grotesken Abschlägen in des Gegners Fuß in Atem hielt. Wir wollen es mal positiv werten. Ronny wollte uns einfach wach rütteln. Hat geklappt.  Ronny, ebenfalls „FUSSBALLGOTT“, wir wissen, was du eigentlich kannst. Wir lieben dir und nächstes Mal rettest du uns bestimmt wieder den berühmten Ars….

Danke an alle, besonders aber an alle Zuschauenden. Es war eine echte Zumutung und das Fest  mit euch zum Schluss um so schöner.

Bernd

P.S.

Ein Dank an die sehr fairen Verlierer aus Gatow, die beim Feiern mithielten und an die Tresenkräfte Larissa, Amy und Mike, welche Bernte extra aus Holland, dem Sauerland und Kanada anreisen ließ.

Weiter, immer weiter!

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17.03.2019. Schön verloren!

Heute früh um Achte in Friedenau sehen sich 9 unverwüstliche KSV Recken an und wissen, dass sie ihre Farben ohne weitere Verstärkungen vertreten müssen. Das gelingt höchst achtbar, leider ohne zählbaren Erfolg.

Einer der 9 ist Chicago, der wie immer die Kurve gibt.  Ein weiterer ist Justus, der in Ermangelung einer Schiriansetzung zur Pfeife greift, gewohnt souverän und charmant nätürlich.

Ohne Wechseloption dann die sieben Furiosen bestehend aus Andy im Tor, davor Mike, Tino sowie Rene, im Lauf dann Bernte, Heiko und  Willy.

Nehmen wir es vorweg. Bis auf das Ergebnis hat man nicht erkennen können, dass uns Friedenau in der Tabelle weit voraus ist und gen Aufstieg strebt. In der zweiten Hälfte fragen die Westberliner mehrfach wie lange noch zu gehen sei, denn trotz großer Wechselbank haben wir sie müde gespielt und mittels etlicher sehr guter Torchancen eigentlich an den Eie… aber zukneifen, will dann doch keiner.

Heiko, Bernd, Rene und Willy haben im Spielverlauf Minimum 7 Riesenchancen auf dem Fuß aber wir kriegen die Kugel nur einmal ins Netz. Besondere Highlights waren Willys Gestocherter fast zum 2:2, der quasi auf der Torlinie liegen bleibt und Renes Kopfballhammer, der nach scharfer Ecke von Bernd mit solcher Wucht am rechten Toreck vorbeisaust, dass er dahinter fast noch das Fanggitter durchschlägt.

Die Friedenauer wiederum machen das, was sie am Besten können, gnadenlos effektiv sein. Hinten hilft ihnen heute der liebe Gott und vorne machen sie aus vier halben Chancen 3 Tore. Das1:0 in der ersten Minute ist ein Sonntagsschuss aus 30 Metern, beim 2:0 nutzen sie einen Fehlpass vom ansonsten prima agierenden Andy eiskalt und beim 3:1 bekommt der Stürmer noch eben eine Fußspitze an den Ball. Tja, passiert!

Justus meinte die bisher beste Saisonleistung gesehen zu haben. Der Expresszug der letzten Woche kam allerdings nicht ins richtige Rollen. Doch das falsche Schmiermittel gewählt?

Justus! Beim nächsten mal gibt es Pilsner Urquell oder wir versuchen mal ein gutes Pinkus oder Störtebecker!!!

Bernte

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13.03.2019. Ü50 verliert knapp. Fußballpuzzle!

Das 2:3 gestern Abend an der alten Försterei verleitet zu grundsätzlichen Überlegungen.

Dass ausgerechnet der knappengeschmiedete Leroy Sane seine 70 Millionen mit der Vernichtung seiner Herkunftsfamilie zurückzahlen würde und das Ronaldo gegen Atlético  exakt und allein die drei Buden macht, für die man ihn u.a. gekauft hat, hätte man in Verehrung für ihr Können ahnen können, aber als gesicherte Wette galt das bestimmt nicht.

Fußball hat einfach zuviele unbekannte Faktoren: Wind und Sonne, Verletztenmiseren oder hindernde Familienschicksale, nur  bedingt  prognostizierbare Fehler und schlichtweg Spielglück.

Gestern gegen Union waren wir personell nicht vom Schicksal geküsst, während Union den Sieg in Form ihrer Landesligisten von der Bank einwechseln konnte. Wir mussten also auf gute Taktik, Cleverness und Fehler der anderen vertrauen. Das klappte jedoch nur sehr bedingt, denn die Cleverness fehlte in den entscheidenden Momenten und wir machten noch mehr Fehler als Union.

So z.B. beim Siegtreffer von Unions besten Mann. Noch reklamiert der KSV ein Foul, da schlägt der rechte Außenläufer sträflichst unbehelligt eine Flanke, die Bernd und Glen nicht gut verteidigt kriegen, zudem der Wind die Kugel Richtung rechtes Kreuzeck dreht, wo der 1,90 Unioner ihn mit den Haarspitzen ins Tor lenkt…

In der Gesamtbilanz fehlte uns gestern von allen üblichen Erfolgszutaten   zuviel, um siegen zu können.   Möglich war es natürlich, denn wir haben unsere Waffen.

Bei Tinos Pfostenkracher aus dem Halbfeld fehlten nur Zentimeter zum 1:0, denn der war wie an der Schnur gezogen und unhaltbar. Klug auch unsere Rochade mit Rene in den Sturm, wodurch wir uns Tore nach vorne wechselten. Eiskalt Renes Führungstreffer nach Vorlage von Balldieb Bernd und Renes Vollspannvolleyabnahme nach Lazis tollem Freisstoß war eine Wucht.

Allein, es reichte nicht, Zuviele Puzzleteile fehlten…,

Bernd

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10.03.2019. Sauerlandexpress.

Beim gestrigen  Ü40 Spiel gegen NFC Rot Weiss war der Verfasser leider nicht zugegen, muss sich also auf Zweite Hand Informationen stützen. Mangel an Detailtreue möge die Leserschaft verzeihen. Vorweg aber ein Riesenkompliment: Dass der KSV mit einer besseren Ü50 ohne fünf Stammspieler ein sehr junges NFS Team besiegt, ist aller Ehren wert. Wir sind stolz auf euch.

Man kolportiert, dass zu Beginn einer durchaus unterhaltsamen Begegnung der KSV mal wieder hübsch mit Blümchen dekorierte Gastgeschenke verteilt hat.  László beteiligte sich in gewohnt südländischer Freigiebigkeit mit einem Eigentor und schon nach 10 Minuten steht es 0:2 gegen NFC aus Kreuzberg.

Irgendjemand muss sich aber wohl doch erinnert haben, dass Fußball als Ergebnissport deutlich lustvoller ist, wenn man selber mindestens ein Tor mehr schießt als der Gegner. Aber wie soll das gelingen, wenn der Zug zum Tor selbst dem arriviertesten Torjäger im KSV Dress abgewöhnt wurde?

Unter vollem Dampf und vor Frust schnaubend, hatte unser sonst so sicher das gegnerische Tor ansteuernde Sauerlandexpress schon länger auf halber Saisonstrecke festgesteckt und war nicht flott zu kriegen. Gestern war aber glücklicherweise der Bruderzug „Sauerland 2“ zugegen und deren Bordmechaniker konnten mit geübt derbem Handgriff die nötigen Hebel umlegen.

Und siehe da. Es geht doch. Der Sauerlandexpress nimmt Fahrt auf und erzielt noch vor der Pause die Tore  zum Ausgleich. Nach Wiederanpfiff justiert „Sauerland 2“ noch die letzten Schrauben, erledigt nebenbei den Führungstreffer und sieht dann voller Freude, wie sein Expressbrüderchen endlich wieder Höchsttempo fährt. Zwei weitere Tore sind die Folge.

Es wurde anschliessend schön gefeiert. Seht ihr? Siegen ist doch ne feine Sache.

Jetzt nur nicht das falsche Schmierfett wählen, der Express soll weiter rollen. Justus! Gib dem Jungen doch mal nen Bierchen aus, oder auch zwei!

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09.03.2019. Israelabend

Gestern Abend lud Elmar einige gut gelaunte Gäste zum Israelabend, um sich über die fürs nächste Jahr geplante Reise zu unterhalten. Darunter auch Dieter Usemann als Vertreter der interessierten Ratsherren nebst Frauen, so auch Helmut Sterns Witwe, die sich aufrichtig freut, ihre Reiseerfahrung, die sie damals noch mit Helmut machen konnte, aufzufrischen.

Wie auch die letzten Male mit im Boot, Moseh Yaron, der mit seinem Reiseunternehmen die Planungen und Reise begleiten wird.

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Moseh, rechts neben Elmar, mitsamt seiner Schwiezer Mitstreiter und dem Rabbinischen Buddybärchen, den sie zum 35ten Jubiläum dem KSV verehrt hatten.

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06.03.2019. Qualität und Quantität.

Der KSV Kicker an sich muss derzeit tapfer sein. Nach dem heftigen 0:11 der 40er in Gropiusstadt gab es gestern eine schmerzliche Niederlage der Ü50 gegen die ganz alten Herren von BVB. Alle aktuellen Baustellen lagen schonungslos offen. Fehlende Abstimmung und Kompaktheit, Mangel an Athletik und obendrauf  vermeidbare Zwistigkeiten. Miese Stimmung also inklusive.

Woran lag es gestern? Pit nahm gleich nach dem Abpfiff den spitzen Stift und rechnete vor, dass Bernds verletzungsbedingtes Fehlen rein quantitativ 50% des Gesamtlaufaufkommens im Kader gekostet hat. Diese Zahl scheint zwar nicht recht belastbar aber wir halten fest, dass ein paar vielleicht entscheidende Prozentpunkte fehlten, die unserem Spiel mehr Vertikalität und zudem Kompaktheit im Mittelfeld verliehen hätten.

Vertikalität gelang dem KSV nach einer gruselig uninspirierten ersten Hälfte in Runde zwei besser. Dabei sprangen immerhin zwei Tore heraus und eine Druckphase. die kurz vom Ausgleich träumen ließ. In Puncto Kompaktheit im Mitteldfeld blieb der KSV leider fast alles schuldig und da sind wir beim Punkt Qualität angekommen. Der gegnerische 7er und alles überragend die Nr. 10 brachten ein entscheidendes Mehr an Qualität auf den Platz, der wir uns ergebenst beugen mussten. Nach dem so trügerischen ganz frühen 1:0 durch Micha antworteten die beiden binnen Minuten gnadenlos, nutzten die sich anbietenden Räume im Mittelfeld und konterten den Rückstand ohne erkennbare Mühe. Rumms steht es 1:3. Trotz dieser Warnung, war der 10er auch in der Folge nie in den Griff zu kriegen und wohlgemerkt, der Mann ist Jahrgang 59.

Tja, Qualität kennt kein Alter. Wir ziehen den Hut!

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01.03.2019. Waterloo!

Ronny und Ronen fehlen gänzlich, Thomas und Rene Junior humpeln schon zum Anpfiff und ein ebenfalls angeschlagener Bernd, der mit der Note 6 noch glimpflich bewertet würde, leistet sich zwei absichtliche Handspiele, womit er eigentlich vom Platz hätte fliegen müssen, ansonsten katastrophale Fehlpässe. Alle anderen mühen sich nach Kräften…

Es waren ja Stürme angekündigt. Und so kommt es auch. Schon am Montag vor der Küste Capris haben uns Sturmausläufer mächtig durchgeschüttelt, wir aber männlich die Stirn geboten. Gestern gibt es aber kein Halten mehr. In gänzlich fremden Gewässern im südlichen Mare Neuköllniensis, rettende Ufer nicht in Sicht, wird der KSV von der Sturmfront „Dennis“ (wieder der beste Mann auf dem Platz) mit voller Wucht gepackt und gerüttelt, bis kein Knochen mehr da ist, wo wir ihn üblicherweise antreffen.

Die jämmerlichste Figur gibt Bernd ab, der in panischem Entsetzen auf dem Oberdeck herumirrt, wie am Spieße schreit und derweilen versucht alle Wanten zu kappen. Noch bevor ihm Käptn Tino so richtig eine scheuern und ihn in Ketten Richtung Bilge schicken kann, wirft sich Bernte feige über Bord. Keiner weint ihm eine Träne nach….

Das 0:11 gegen einen bärenstarken Tabellenführer auf einem riesigen Kleinfeldterrain bezeichnen wir unter diesen Umständen noch als äußerst glücklich.

Euer reumütiger Bernte. Die Kameradschaft habe ich schimpflichst beschmutzt und unsere Farben nicht verdient…

Jedem sein Waterloo?

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27.02.2019. Remis gegen Capri

In einer durchweg packenden Begegnung investiert Capri sehr viel und hat mehr vom Spiel. Die Mehrzahl an guten Chancen verbucht jedoch der KSV, der auch defensiv gut zupackt. Dann leisten wir uns aber doch zwei Unkonzentriertheiten, die uns nach 2:0 und 3:2 Führung den Sieg kosten. Aber es gab auch Chancenwucher zu beklagen. Wir hätten eigentlich alles in trockene Tücher wickeln können. Hätten …

In der ersten Halbzeit scheitern Micha, Bernd, Heiko und László mit links, rechts und per Kopfball am glänzenden Keeper, Außennetz und Pfosten bevor zwei erstklassige Konter doch das 1:0 und 2:0 bescheren. Beim 1:0 steht Capri völlig blank. Micha marschiert mit René, der Bernd zum Einschieben serviert und dahinter stand noch Backup Mario, der es hätte besorgen können. Beim 2:0 geht Heiko auf weite Reisen und bedient letztlich Micha, der sich vom Keeper kein zweites mal bluffen lässt.

Nach den schnellen Gegentoren zum 2:2 in der zweiten Hälfte wackelt der KSV bedenklich, vergibt aber auch weitere gute Chancen. Kurios dann die erneute Führung. Capris Bester bleibt auf Höhe des Anstoßpunktes ausgerechnet am Schiri hängen. Bernd bedankt sich, nimmt mit Micha Fahrt auf, der dann cool am Keeper vorbeilegt.

Bitter dann die Tiefschlafszene beim finalen 3:3. Passiert und eine Punkteteilung war durchaus gerecht.