KSV aktuell

11 November, 10:46, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

Unter dem Leitspruch “regional, subjektiv, saisonal” informieren wir an dieser Stelle über das Vereinsgeschehen des Kleinen Sportvereins Johannisthal 1980 e.V.

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03.12.2016. 4:1 gegen Hilalspor. Pflicht erfüllt

Gegen den direkten Tabellennachbarn erfüllen wir unsere Pflicht und siegen verdient mit 4:1. Der KSV startet trotz anfänglicher Überzahl etwas schlampig, erzielt dann aber schnell das 1:0 und 2:0. Auch gegen die ab Mitte der ersten Halbzeit kompletten Gäste spielen wir besser strukturiert und kompromissloser. So geht der Endstand völlig in Ordnung. Matchwinner sind Sar und Thomas. Sar ist in den entscheidenen Momenten an der richtigen Stelle und vollstreckt ebenso zielsicher wie Thomas, der die sich bietenden Räume im Mittelfeld zweimal konsequent nutzt und für seine Farben trifft.

Dank an Lothar fürs Geleit sowie die Zaungäste, die da wären: Sascha nebst Filius, Uli, Sabine, Chicago und Ingos Sohnemann. Grüße ans jeweilige Krankenlager für Elmar, Hardo, Ludger, Andy und Mike.

Bernd

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30.11.2016. Zu Gast beim Tabellenführer

Rene und Bernd fanden gestern eine nur homöopathische Trainingsbeteiligung vor, denn sonst war nur Justus zugegen, der dann lieber Richtung heimischer Dusche abschwenkte. Da sie aber gerne die Schlappe vom Wochenende verarbeiten wollten, machten sich beide auf dem Weg zum benachbarten Union-Nachwuchszentrum um dort ihr Reha zu betreiben. Was erhofften sie dort vorzufinden?

Wir müssen erklären: Jeden Dienstag Abend ist auf den schicken Rasengeländen der Unioner  am Bruno-Bürgel-Weg ein kurioses Fussballbiotop zu bestaunen. Denn kaum sind die zukünftigen Championsleague-Legionäre und Fussballmillionarios vom Platz, kreuzen zum Training einige meist schon betagte Herren auf, welche, unter Absehung aller Träume vom großen Geld, nicht gewillt sind, ihre Fussballkarriere für beendet zu erklären. Im Gegenteil. Die Altligisten, welche vorwiegend aus Altfernsehelektronikern und Hinterbliebenen der abgewickelten 40er von Chemie Adlershof  gespeist sind, pflügen derzeit als BSG Fernsehelektronik durch ihre 50er Liga. Acht Spiele, bei nur einer Niederlage wegen leider nicht vermeidbarer Absage und 38:16 Tore zeigen überdeutlich, wieviel PS die Herren auf den Platz bringen.

Davon konnten sich Rene und Bernd gestern live überzeugen. Mit warmer Empfehlung von Sportsfreund Susi, den zwei gebrochene Rippen aktuell am Training hindern, durften sich die KSV Migranten im Gelbe-Leibchen Team einsortieren. Dort fanden sie ein wie aus einem Guss harmonierendes Team vor und bildeten mit Frankie, den unsere Scoutingabteilung schon vor Jahren auf dem Schirm hatte und leider nicht an die Angel bekam, ein magisches Dreieck. Die Kugel lief wie am Schnürchen durch die Reihen und die drei Kongenialen veredelten mit je zwei Toren und bilderbuchschönen Assists. Als Highlight streute Frank ein Scherenschlagtor a‘ la Ibrahimovic ein. Eine Augenweide!!! Die Sache ging mit 8:1 aus, wobei anzumerken sei, dass Bernd beim einzigen Gegentor seinen Ü 70 Kontrahenten sträflichst hinterm Rücken hat ziehen lassen!!!!! Er sei bitte entsprechend beschämt oder auch verblüfft über die Spielfertigkeiten der Oldies.

Am Freitag tritt Fernsehelektronik übrigens beim Zweitplatzierten aus Marzahn an, der wohl schon das Messer zwischen den Zähnen trägt. Unsere Segenswünsche gehen mit. Haut sie weg!

Reha gelungen, alles gut, Bernd


27.11.2016. Volle Hütte beim Skat

Gestern Abend gab es ordentlich Betrieb beim Preisskat und Lothar hatte Sorge mit Preisen und Spieltischen nicht hinterher zu kommen.

Da Susi dann doch absagte, ging die Rechnung auf und es kam zum spannenden Schlagabtausch, nebenbei lecker Eisbein und ein bisschen was zum Trinken.

Olle Rabe als Topfavorit ging mit Sang und Klang unter. Dafür rockte sein Sohnemann David die Hütte. Da beide Einzelrunden an ihn gingen, holte sich der Junior souverän den Titel. Dahinter reihten sich die KSV Routiniers Lothar, Björni und Ingo ein. Um den Gästen nicht die Freude zu verderben, gingen dafür Elmar und Sascha weit abgeschlagen über die Ziellinie.

Und hier das Klassement:

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27.11.2016. 5:2 Niederlage und Antrag zur Spielordnung.

Beim Berliner Verband haben wir einen Antrag zur Änderung der Spielordnung gestellt. Es soll in Zukunft nur eine Halbzeit gelten und wir entscheiden jeweils welche…..

Gegen Viktoria vor zehn Tagen hatten wir mit Glück und Mut in der ersten Halbzeit 1:1 gespielt. Bei Lok ging die zweite Hälfte verdient mit 2:2 aus.

Dabei war der heutige Auftritt auch in anderer Hinsicht ein Spiegelbild des Spiels von vor zehn Tagen. Während uns Viktoria durch die bloße Wucht ihrer Angriffe zu folgenschweren Fehlern  zwang, verlegte sich Lok mit ansonsten eher biederer Spielanlage darauf geduldig unsere Fehler im Spielaufbau abzuwarten. Bernds Ausrutscher auf glitschigem Rasen begünstigt das 2:0, Ronny lässt beim 3:0 sträflichst den Ball liegen, ebenso Sar, dessen Zuspielfehler bei eigenem Einwurf durch Geralds Schlafmützigkeit im 4:0 gipfelt. Schlafmützig dann abschließend die komplette KSV Abwehr beim 5:2.

Wie auch Viktoria hat Lok die Qualität und aktuell wohl das Glück unsere Schnitzer in Zählbares zu münzen. Das war dem KSV bei Thomas‘ 120 Prozentigen kurz vor der Pause nicht gegeben. Immerhin war das der Startschuss für den KSV um Fussball zu spielen. In der zweiten Hälfte agiert über weite Strecken der KSV und wird zusehends zwingender. Mit Bravour klärt Loks Keeper bei Bernds verdecktem Distanzschuss, ist dann aber gegen Sars Schlenzer zum 4:1 machtlos. Danach holt der heute sehr fahrig spielende Ingo einen 9 Meter heraus und belohnt sich fürs viele Rennen mit dem 4:2.

Weniger Fehler, zwingend vor Gegners Tor, mehr Glück und Wertung jeweils nur einer Hälfte, dann sehen ich uns als Aufstiegsanwärter. Sind wohl ein bisschen viele Wünsche auf einmal. Ich frage mal Elmar, ob er den Herrgott bemühen kann…

Großes Kompliment an Ludger, der heute aus dem Stand Andreas im Tor sehr gut ersetzt hat. Tolle Aktionen und gut mitgespielt, darauf lässt sich aufbauen.

Gruß vom Käpt’n

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17.11.2016. 5:1 Niederlage. Nichts zu holen bei Viktoria.

Gegen eine sehr laufstarke und in allen Belangen überlegene Viktoria 1b Besetzung hatte der KSV gestern mächtig zu leiden. Das forsche Pressing von Viktoria führt schnell zum 1:0. Da die verabredeten weiten Bälle von Thomas kaum Entlastung bringen, scheint sich ein Unheil für  den KSV zusammen zu brauen. Doch  als sich Ronny ermannt und die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt, nimmt der KSV Fahrt auf. Mutig aus der Defensive ausrückend kommen wir zu Chancen. Leider bleibt die Pfeife stumm, als der gen Tor ziehende Ronny rüde von den Beinen geholt wird. Das sah nach Karte und Strafstoß aus. Beim 1:1 kurz vor der Pause sind es dann Thomas als letzter Mann und Bernd als linker Verteidiger, die in Coproduktion doch zum Erfolg kommen. Dabei erfüllt Bernd nicht in Gänze Chicagos Wunsch, der Bernd ein Tor schiessen sehen wollte, aber immerhin hat er sich für Thomas wuchtigem Distanzschuss als Bande angeboten. Viktorias Keeper war jedenfalls chancenlos.

In der zweiten Hälfte nahm das Unheil dann leider seinen Lauf. Einige grobe Schnitzer gegen die fortwährend drückenden Viktoria Kicker bescheren uns vier weitere Gegentreffer. Der KSV zeigt im Gegenzug einige beherzte Ausflüge bis vors gegnerische Gehäuse, scheitert jedoch überhastet.

Hat dennoch Laune gemacht auf dem tollen Geläuf im Schatten von AEGs Industriedenkmälern am Gesundbrunnen.

Vielen Dank auch an Chicago fürs Geburtstagsbier, an Lothar für die fachkundige Begleitung und Überraschungsgast Sauri.

Bernd

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16.11.2016. Pokalfieber in kalten Wickeln

Bei permanentem Sprühregen und Temperaturen Richtung Null verkauft sich der FC gestern Abend gut gegen den letztjährigen Ligaprimus „Die Namenlosen“. Um so erstaunlicher, weil ohne Wechsler (hätte sich aber auch den Allerwertesten verfroren), mit Matthies im Tor und Running im Feld, der hier und da echte Spielmacherqualitäten aufblitzen lässt.

Hollywood weiß, dass es keine Chance hat, diese aber nutzen will und zeigt erfrischend mutigen und geradlinigen Fussball. Inge, Neuge, Phil, Kevin, Schröders Marko und Running spielen mit quasi blindem Verständnis und erzielen bis zur Pause zwei schöne Tore durch Kevin und Philipp, die gewohnt wuchtig bzw. spritzig versenken. Im Gegenzug müssen sie zwar ihrem treuen Matthies im pitschnassen Michelinmännchenkostüm übers Haar streichen, wenn er sich wieder nen Ding selber rein gelegt hat. Aber es gibt auch spektakuläre Rettungstaten zu loben. So gehen die fünf Gegentreffer voll in Ordnung.

Der unabhängige Beobachter verschwand zur Pause im trockenen Casino und konnte noch aus der Ferne hinter dichten Regenschleiern einen fröhlichen FC vernehmen, der erhobenen Hauptes einer deftigen Packung entgegenschritt.

Wie schön kann Fussball sein!!!

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13.11.2016. „Bero du kanns mer ma …“

0:1, 0:1 und 1:2!!!!!!!!!!!

Bilanz unserer Heimspiele der letzten Jahre gegen dich, verfluchtes Berolina! Ist doch mal jut jetze mit ewig den beschissen knappen Siegen gegen meinen KSV. Dann spiel doch wenigstens so klar überlegen, dass sich keiner über euren Sieg beklagen möchte. Aber gestern, wie die Male zuvor. Ballbesitz KSV!!! Deutliche Überzahl der Torchancen KSV!!! Tore aus dem Spiel Bero!!!!! Gestern brauchten wa auch nen 9er zum letzlich nutzlosen Ausgleich. Ik glob dat nich!!!

Aber mal an die eigenen Nase gefasst.

1:0 Berolina nach Einwurf weit, weit ab vom Tor. Kein Druck gegen den Ballführenden unsererseits. Unverhofft langer, präziser Ball rutscht durch unsere Abwehr und  klasse Abschluss des Stürmers vor dem Justus ausdrücklich gewarnt hatte. Selber Schuld, KSV!!!

1:2 Berolina nach zuvor kaum gesehenen Pressing gegen uns und Ballverlust auf Höhe der Eckfahne. Da hätte der Ball schon lange weggeschlagen oder im Seitenaus sein können. Dann kein Zugriff der unsortierten KSV Hintermannschaft und Rumms klingelt es.  Selber Schuld KSV!!!

Offensiv? Toll, tolle zweite Hälfte. Erdrückender Ballbesitz und Bero in eigener Hälfte eingeschnürt. Die Statistik zählt Minimum sechs wirklich gute Torgelegenheiten. Doch der hervorragende Gästekeeper hat immer die Oberhand!!!

Dit tut weh!!!

imgp3194Ständig Hochbetrieb in Berolinas Strafraum. Mühe ohne Lohn…

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Ja, ja..!!!. Das muss es doch sein!!! Doch Sekunden später scheitert Ingo erneut am glänzenden Bero-Schlussmann…

Fussball ist ein Ergebnissport. Noch immer entscheiden die Tore. Mit der Haltungsnote kann man sich den A…. abwischen.

Machen wir…

P.S. Danke an Chicago, Sascha und Trainergespann Lothar/Justus fürs Händchenhalten, Taschentuch reichen und die Fotos.

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07.11.2016. Goldene Hausnummern

…gehen zur Auszeichnung der verdienstvollsten Mitglieder des

Monats an die Genossen Werner und Assmann!!!

Aus verschiedenen Gründen nicht im Training aktiv, zeigten Andreas und Uli jedoch  bei der letzten Mannschaftssitzung Flagge und bekräftigten, dass sie ihre nicht mehr ganz jungen Knochen (je knapp 60 Lenze) zum Wohle der 40er bedingungslos hinhalten werden.

Das taten sie beim siegreichen Spiel gestern in exemplarischer Manier. Andreas, in letzter Zeit ohnehin stets bei den Notenbesten, zeigte sich bei den wenigen brenzligen Situationen gegen Baumschulenweg hellwach und begeisterte auch mit dem Ball am Fuß. Sehr amüsant sein fröhliches, gefühlt minutenlanges Duett mit Mario auf Höhe der Torauslinie und sein supercooler Tunnel gegen den herangeeilten Stürmer nach Bernds fahrlässigem „Anscheißerpass“.

Uli wiederum fror lange aber klaglos auf der Ersatzbank, ließ sich bei seiner späten Einwechslung jedoch nicht lange bitten. Ohne Aufwärmzeit brillierte er offensiv mit  tollem Stellungsspiel, ließ routiniert für Mario tropfen, legte Bernd klasse in den Lauf und schlussendlich mustergültig zu Ingos 3:1 auf. Mehr geht kaum!!!

Die beiden Oldies zeigen wo der Hammer hängt. Das soll uns Greenhorns ein Ansporn sein!!!

Bernte

P.S.

Vorläufig entzogen wurde die Hausnummer gestern unserem guten Bulle Sigusch. Nachdem er seine Teamleitersitzung in Treptows Sportlerheim nicht von Thomas und Bernd gestört wissen wollte und seine Gäste von dannen schickte, kassierte er mit seinen bedauernswerten FC Kickern eine 1:8 Heimklatsche gegen Rixdorf. Hätte er sich mal taktisch von Siegern beraten lassen!!!

Na ja, Achim. Die Tür steht offen beim KSV. Mit ner guten Schiene bist du wieder unser bester Mann und absteigen kannst du bei uns nicht…

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06.11.2016. Revanche geglückt dank reifer Leistung

Bei aufziehender Sonne fühlte sich der KSV mahnend erinnert an die schmachvolle 2:3 Auswärtsniederlage gegen Baumschulenweg im vergangenen Sommer.

In der Überzeugung, dass wir mit den schnelleren Beinen und gefährlicheren Akteuren gesegnet sind, stand also Disziplin, Konzentration und Geduld auf der Agenda. Und es hat sich gelohnt.

Nach vorsichtigem Abtasten in den ersten Minuten bringt die erste richtig gute Aktion das 1:0 durch Saar, der von dem heute unermüdlichen Ronen perfekt in die Tiefe geschickt wird. Der Schönheitsfehler des postwendenden Ausgleichs wird augenblicklich von einem wunderschönen Treffer Stefans egalisiert, der als nomineller rechter Außenverteidiger einmal Fahrt aufnimmt und die Kugel aus zwanzig Metern halbrechter Position im langen Eck unterbringt.

Danach gab es bis tief in die zweite Hälfte einige sehr gute aber fruchtlose Toraktionen zu bestaunen, die sich in deutlicher Mehrzahl  der KSV erarbeitete.

Den Deckel drauf macht dann „Mister Goal“ Ingo, der traumwandlerisch mit One Touch von „Mister Older And Wiser“ Uli bedient wird.

Sehr schön!!! Lothar, Justus, Chicago und Sascha sahen eine mannschaftlich geschlossene Leistung, die Lust auf mehr gemacht hat.

Wir danken unseren treuen Fans für die freundliche  Unterstützung am Spielfeldrand sowie Justus für die klugen Auswechslungen, obwohl er reichlich verschnupft in der Kälte stehen musste und nochmal Justus für die verspätete Kabinengeburtstagsparty.

Gruß vom hoch zufriedenen „Mister Kapitan“ Bernte

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29.10.2016. Hardo „so lonely“, nicht der KSV!

Hardo hat es beim Match gegen Dersimspor in der Tat schlimm am Knie erwischt. Seit zwei Wochen hütet er einsam die heimische Couch und wenn seine Frau nach Hause kommt, gibt es hinter die Löffel, weil der Abwasch noch immer in der Spüle steht und die Couchbezüge von Chips verkrümmelt sind  (so stelle ich mir das mit meiner blühenden Fantasie jedenfalls vor).

Wir wünschen allerbeste und schnelle Genesung!!!  Trösten kann ihn vielleicht, dass er bei seiner ersehnten Wiederkehr einen deutlich aufgefrischten KSV Kader erleben darf. Neben Jens, der wegen „Rücken“ noch ein paar Tage pausiert, haben sich Sascha, Saar und Ronny II als neue Kräfte eingefunden, von denen wir vor der Saison nicht einmal zu träumen wagten. Gegrüßet seid „ihr Todgeweihten…“ ähhh ich wollte sagen „ihr Triumphatoren zukünftiger Siege“.

Um den erneuerten Tross ins Laufen zu bringen, erbrachte die Mannschaftsbesprechung am Dienstag, dass Thomas sowie Uli und als besonderes  Highlight unser Lothar sich der Trainingsdienstage annehmen werden. Uns erwarten also abwechslungsreiche und harte Sessions auf „Käthes“ alter Kunstfläche.

Mit Vorfreude und Grüßen an meinen Vize,

Bernte

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15.10.2016. „The loneliness of the short distance scorer…!“ 4:1 Heimsieg.

Der KSV hatte zum 36. Firmenjubiläum Elmar als Geistheiler vom Dienste dabei und gewann ob besserer Spielanlage und Selbstbeherrschung verdient mit 4:1 gegen Dersimspor.

Al Dersimspsor versucht es von Beginn an mit gekonnter Ballführung und im zwingenden 1 gegen 1, verrennt sich aber immer wieder in der kompromisslosen KSV Abwehr, die allerdings Hardo verletzt und Thomas mit Gelb-Rot auf dem Opferalter darbringt. Bis auf ein stürmisches Aufbäumen zu Beginn der zweiten Halbzeit, die Dersimspors Anschlusstreffer zum 2:1 und eine lange Verletzungsunterbrechung erbringt, zeigt sich der KSV unbeeindruckt und mit Nerven wie Stahlseilen.

Entscheidung bringen vier Szenen in kurzer Distanz vor Dersimspors Tor,  in denen vier KSV Akteure allein vor Tor und Keeper sich aller Fesseln der Nervosität und Versagensangst entledigen.

Ingo, der schon sehr früh für zwei Treffer hätte sorgen können, lässt sich nicht dreimal bitten und lupft eine schöne Ablage von Thomas traumwandlerisch ins lange Eck.

Ronen, einige Zeit darauf einsam geschickt, gedenkt im Laufduell mit sich allein seiner unglaublichen Qualitäten und schweißt die Kirsche kurz vor der Pause wunderschön ins linke obere Eck.

Joschi erlöst die Seinen nach drei vergeblichen Anläufen und  herrlichem Konter über Ronen zum eminent wichtigen 3:1.  Allein vorm Keeper, rechtes Eck und spitzer Winkel, erinnert er sich all seiner Kleinkinderträume von Gerd Müller, wackelt den Torhüter aus um humorlos zu versenken.

Bernte besiegelt zum 4:1 und beendet seine Torschusstrauma der letzten Wochen. Die Direktabnahme von Inges mustergültigen Flanke hatte er zuvor schon am rechten Giebel vorbeigesäbelt. Aber er bekommt noch eine Chance, als Thomas ihn erneut allein vorm Keeper bedient: Contenance, Ballannahme, Justus Ansprache vom Dienstag memorieren („stell dir vor du gehst allein auf den Keeper zu…“) Keeper ausgucken, rechts einschieben, Jubel.

Viermal steht die Zeit still. Viermal ein Triumph des Willens und Explosion der Gefühle. Bitte in Zukunft weiter so und Hardo die allerbeste Genesung!!!!

Bernd, stolz auf Sieg, Tor, sein Team und 36 Jahre KSV.