KSV aktuell

10 November, 17:22, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town


09.11.2018. Tief im Weeeheesten, wo es dunkel und grau…

Abends gegen 22:00 schaukelt ein kleiner Fiesta auf seinem laaaangen, laaaaangen Weg zurück gen Osten entlang Heerstraße, Stadtautobahn und Seestraße bis nach Ahrensfelde.

Die beiden Insassen, es sind Mike und Bernd, johlen wohlgemut zu „griechischer Wein“ und feiern auf ihre Weise das Jubiläum von „die Mauer muss weg“. Ein Ossi und ein Wessi friedlich vereint im Glück über den Auswärtssieg ihrer Berliner Fernostvertretung gegen die Kladower in tiefster West-Enklave schunkeln in ostiger Westkarre. Mehr Implikationen passend zum 09.11. gehen kaum.

Was ist passiert?

Gute drei Stunden zuvor hatten sich erst Minuten vorm angesetzten Anpfiff endlich Lazi, Tino, Bernd, Chikago, Mike, Andi, Mario, Ronen und Willy zu ihrem Stelldichein im fernsten und auch finstersten Berliner Westen in Kladow eingefunden. Angesichts der Anreiseschwierigkeiten mutmaßt Käptn Tino wohl zu Recht, dass hier selbst Fuchs und Hase das Navi bemühen müssen. Korrespondierend auch die Platzverhältnisse. Selten so schummerig gekickt. Einer der sechs Lichtmasten fehlt völlig, ein weiterer ist nur zur Hälfte mit Leuchtmitteln ausgestattet. Ein Glöckchen im Ball wäre gut gewesen.

So denkt zumindest Andi, dem wir gerne verzeihen, dass er beim schnellen Ausgleich zum 1:1 seine Finger leider maßgeblich NICHT im Spiel hat. Schade, denn das frühe 1:0 durch Willy sollte uns beim Tabellenletzten doch den Weg in einen ruhigeren Abend ebnen können. Zum Glück berappelt sich Andi schnell und hält im Folgenden mit Bravour, was er auch muss, denn bis in die letzten Sekunden des Spiels entwickelt sich ein offener Schlagabtausch um die wenigen Pünktchen, welche in den Kreisliganiederungen zu erhaschen sind.

Mitte der zweiten Hälfte zwirbelt sich glücklicherweise ein abgefälschter Schuss von Ronen ins rechte Toreck. Dem 2:1 hätten dann in rascher Folge die Tore bis zum 5, 6 oder 7:1 folgen können, doch Willy und Bernd lassen mal wieder die besten Chancen liegen. Besondere Würze bekommt das Spiel durch „falsche Pfiffe“ bei den mutmaßlichen Treffern zu 3:1 und 2:2 Sekunden vorm Abpfiff. Der Ball liegt in beiden Fällen im Netz, aber der Schiri ahndet jeweils Torwärtbeeinträchtigungen, die nur er so gesehen hat. Nun ja! Im zweiten Fall nehmen wir es mal gerne, denn im finalen Gewurschtel vor Andi lässt sich kaum ausmachen, wer was gemacht hat und so folgt unserem Fleiß endlich mal das Glück und ein 2:1 Endstand.

Das grenzüberschreitende Treffen im Kladower Outdoor-Darkroom, anfassen umsonst, endet für die Ü40 also mit dem ersten ehrlichen Saisonsieg.

Es darf gefeiert werden. Das denken auch Mike und Bernd, für die zu hoffen ist, dass sie den Weg heil nach Hause schaffen.

P.S.

„…tief im Weeeeheesten, ist es besser als man glaubt!“ Das Kladower Platzcasino war übrigens sehr beachtlich. Geräumig, gemütlich und mit schönem, zentral installierten Tresen. Leider recht entvölkert und von einer Kneiperin betreut, die einen ziemlich planwirtschaftlich desillusionierten Eindruck erweckte. Seltsame Welt…

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04.11.2018. Tapferkeit in Silber

Der KSV Achter Ü40 rudert weiterhin tapfer gegen heftige Strömung und doch vergeblich.

Die gestrige 3:4 Niederlage gegen Friedenau war wohl eine Blaupause der vergangenen Begegnungen. Mit Ronny und Rene fehlten erneut zwei originäre Ü40 Stürmer, so dass es mal wieder eine gehobene 49,5er des KSV richten musste.

Und wieder das selbe Lied. Ein früher deutlicher Rückstand wird mit viel Kampf und Geschick fast ausgeglichen. Aber beim Schlusspfiff sind es erneut Null Punkte fürs Guthaben.

Tapfer allemal, aber den goldenen Glanz von 3 Punkten haben die 40er nun schon sehr lange vermissen müssen.

Duuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuurchhalten!

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01.11.2018. Halloween beim KSV

Da es passend zum Halloween Mode ist, sich die Gliedmaßen zu verunstalten (Beste Genesungswünsche an Rene) hier ein weiteres Exemplar zur Ansicht:

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Da hat einer nach spätsaisonalem Wespenstich beim Spiel gegen Union derart mit den Armen geschlenkert, dass sich das Insektengift maximal verteilen konnte. Den Anblick des ebenfalls betroffenen Armes wollte der Autor empfindlichen Gemütern hier ersparen. Nach einem Ruhetag, Behandlung mit reichlich Cortison und Antihystaminikum ist die Lage stabil, hübsch sieht es allerdings immer noch nicht aus.

Und das alles für den Verein, denn der bekommt immer sein Recht…

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31.10.2018. 1:1 gegen Union

Micha machts möglich. Gegen eine Union Vertretung, die sich wegen Reiseaktivitäten des restlichen Kaders in Richtung Dortmund mit fünf Verstärkungen, die sonst auch Landes- und Bezirksliga spielen  aufgehübscht haben, ist es wie beim Spiel gegen den Treptower FC Micha, der den Ausgleich zum 1:1 Endstand erzielt. Der Nimbus unserer Unbesiegbarkeit bleibt also erhalten und dafür war gestern Abend ein ordentliches Brett zu bohren.

Der KSV sieht sich in der ersten Halbzeit in der Vorhand. Wir haben die besseren Chancen, welche Andi, Bernd, Micha und Rene leider nicht vergolden können. In der zweiten Hälfte geraten wir jedoch mächtig unter Druck und kassieren leider das 0:1. Doch nur eine Zeigerumdrehung später bekommen wir einen Einwurf auf der rechten Seite, zwanzig Meter vorm Tor. Bernd rollt geistesgegenwärtig auf den durchlaufenden Micha, der den Ball nach Parade des Union Keepers im zweiten Nachfassen versenkt.

Spielerisch hatten wir gestern reichlich Luft nach oben, aber selbst die Unioner schätzen es nach dem Spiel so ein, dass sie ohne Verstärkungen von uns vier, fünf Dinger mitbekommen hätten. Hätten…

Weiter, weiter und auf Dauer sind Unentschieden zu wenig.

Bernd

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27.10.2018. 2:4 gegen Polar Pinguin

Die 40er ging gestern Abend beim Tabellenzweiten couragiert in Führung und musste dann, bei ähnlichem Spielverlauf wie jüngst gegen Eiche, erneut ohne Punktgewinn abtreten. Der Ausgleich fiel noch vor der Pause, dann schnelle Nackenschläge zum deutlichen Rückstand, Aufbäumen zum Anschlusstreffer und beim Abpfiff erneut die Eispackung namens „Niederlage“.

Niederlagen?

Die sind der 40er leider zur Gewohnheit geworden. Für die letzten 10 Punktspiele bilanzieren wir lediglich ein Remis und einen Sieg wegen Nichtantritt des Gegners.

Gestern, wie auch letzte Woche, ging die 40er immerhin mit erhobenem Haupt vom Platz. Doch sich gut verkaufen, reicht aktuell nicht für eine Liga, für die unser Kader mit einem Altersschnitt von fast 50, ziemlich alt ist. Gegen Polar weist der Spielbericht immerhin einen Altersvergleich  von 45 zu 51 zu Ungunsten des KSV aus.

Den Mut werden wir dennoch nicht verlieren. Sollten einmal die Youngtser Rene, Ronny, Ronen, Mike und Willy zusammen spielen, so wird die 40er zu Recht diesen Namen tragen dürfen und sollten diese dann sogar ihre PS auf den Platz bringen, dann gibt es auch wieder Siege.

Brumm, bruuummmm….!!! Auf geht’s Männer! Gebt Gas!