KSV aktuell

19 November, 07:20, by Bernd


Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

„Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


19.11.2019. Wenn aber hätte…

Das Auswärtsspiel der 50er im Kladower Westeeeeeeend blieb leider eine Begegnung der Konjunktive.

Die 50er des KSV hätte gerne mal wieder ne volle Kapelle, davon kann aber derzeit nur geträumt werden. Auch in Minibesetzung ohne Spielmacher Micha auf dem Platz hätten wir dennoch gerne den Ball laufen lassen. Gegen sehr resolut die Räume verknappende Kladower war davon allerdings wenig zu sehen. Jeder zweite Pass war ein frommer Wunsch oder ein überoptimistisches Angebot und keineswegs ein verwertbares Zuspiel.

Das wir dennoch effizient sein können, wissen wir. Unser 1:0 mittels schön verwandelten 9er von Heiko, ging eine bestenfalls halbe Chance von Peter voraus. Aus Schei…Bonbon bereiten… Wenn nichts anderes hilft, warum nicht?

Das zwischenzeitliche 2:2 von Peter, nach Pass von László war ebenfalls die konsequente Verwertung einer unser wenigen Chancen. Wenn aber Peter sich gegen Ende  den Ball nur 50 Zentimeter weniger vorgelegt hätte, dann wären wir mit 3:2 in Front und auf die Siegerstrasse geraten.  Aber leicht gesagt… Anstatt  den ‚Siegtreffer‘ für  uns zu erzielen, rauscht er äußerst schmerzhaft in den Kladower Keeper .

Peter muss runter und kurz darauf kassiert der KSV den finalen Knockout.

Es bleibt also dabei: Die 50er hat in einer komplizierten Staffel sehr dicke Bretter zu bohren. Unterhalb der ersten drei Plätze sind wir jedoch noch in Schlagdistanz zu den besser Platzierten.

Wir bleiben dran. Ohne  hätte, wenn und aber …

Bernd


16.11.2019.1. Skat in großer Runde

In der Nacht  zu heute hatte Lothar wieder  zum Skat geladen. Im KSV Casino maßen sich 17 Spieler*innen und liefen in engen Abständen auf den Plätzen ein.

Der Sieg ging an einen Kumpel von Dieter, welcher  gestern erstmals dabei war. In dichter Folge dann Sabine, Micha, Lothar und David, Sohnemann vom Raben.

Langhaar schloss erst nach Eins den Laden zu. Ein super Abend.

Skat ist zu einer richtig schönen KSV Tradition geworden. Bitte weiter so und Dank an Altmeister Lothar!


16.11.2019. Nie waren sie so wertvoll wie heute!

Sechster Sieg der 40er des KSV, die eigentlich eine bessere 50er ist. Schon in den letzten Partien lag unser Altersschnitt gegen 50, heute war arithmetisch korrekt sogar ein 51,7 er Durchschnitt auf dem Rasen.

Aber die Oldie 40er scheint besser zu sein denn je und marschiert bis dato unbesiegt durch die Liga.

Um das zu realisieren, steht heute gegen Tübkis eine echt schwere Geburt an. In einem wilden Spiel hat der KSV dennoch das Glück und – sollen  wir sagen „die Routine“ ? – um die Oberhand zu behalten.

Rene und Ronen sorgen nach Blitzstart fürs 1:0 und 2:0. Doch Tübkis bleibt dran  und erzielt noch vor der Pause das 1:2 während der KSV beste Gelegenheiten um zu erhöhen liegen lässt. Das  2:2 fällt direkt nach der Pause nach umstrittenen 9er. Ein  Tübkis Stürmer fällt über Marco, der den Ball gerade unter sich begräbt.

Es beginnt das große Zittern aber just aus dem fast sicheren 3:2 für unsere Gäste erfolgt die Wende zum Guten.

Nach bösem Ballverlust von Thomas spielt Tübkis schnell in die Spitze, verdaddelt aber im Zwei gegen Mike das Einschieben. In höchster Not kommt Thomas herangeflogen, klärt mittels Alles oder Nichts-Grätsche und während er mit dem zurückeroberten Ball zum Gegenangriff startet, gibt ihm der schon gelbverwarnte Tübkisstürmer einen Tritt mit: Gelbrot!

Auch in  Überzahl für den KSV bleibt das Spiel hektisch  und wir tun uns schwer daraus Vorteile zu ziehen.  Signifikant: Willy verschießt einen Penalty zum möglichen 3:2.

Doch schlussendlich machen René und Willy den Deckel drauf. Puh, was für ein dickes Brett. Die 40er haben erneut Moral bewiesen. Der Traum lebt!

Bernd, der heute krank pausieren musste, mächtig stolz auf seine Jungs und mit Dank an die Berichterstatter vor Ort, Elmar. Andreas und Justus.

P.S. Und zack! Schon wieder älter! Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag gehen an Chicago und Andi.  Dieser Sieg ist für euch!

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09.11.2019. KSV ist spitze…

Der KSV biegt ein ins Jubiläumsjahr „40 Jahre“, feiert 30 Jahre Mauerfall, putzt im Spitzenspiel Anadoluspor bis zum Abbruch nach 30 Minuten mit 8:0 weg und lässt es abends mit „shes the boss“ krachen! Mehr geht nicht. Spielbericht folgt.

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„Shes the boss“ in Aktion. In unserer kleinen Hütte gab es reichlich Mucke auf die Ohren. In der großen Erzählrunde zum Mauerfall haben die jungen Musiker zuvor fröhlich mitgeredet und Geralds „Einheitsquiz“ gewannen sie dank Kollektivarbeit gar auf Augenhöhe mit Chicago.

 

Zum Spiel: Am  ‚Feiertag‘ 9.November gibt es das Spitzenspiel Zweiter gegen Erster. KSV fordert Anadoluspor. Sieben handverlesene KSV Spieler begegnen Anadoluspors Resterampe mit sechs Kickern. Unterzahl kann der KSV. In dieser Saison hat er schon zweimal mit sechs Mann hervorragend performt. Und wie geht Überzahl?

Na so, wie es die 40er des KSV in herausragenden 20 Minuten nahezu vollendet  vorführen:

Anpfiff, sofort draufgehen, alles konsequent zustellen, Ball gewinnen, konzentriert abschließen,  1:0 in der ersten Minute. Und voll auf dem Gas bleiben, draufgehen, nachlegen, draufgehen, nachlegen, nachlegen, nachlegen, nachlegen, nachlegen!!!!

Nach 20 Minuten heißt es „KSV sieben, Anadoluspor  nuuullll! und vorsorglich humpelt ein urplötzlich am Knieschmerz geplagter Gastkicker vom Platz, damit die Bitte um Spielabbruch zur Halbzeit das nötige Alibi hat.

Bis zum Halbzeitabpfiff schlendert der KSV dann sehr zum Unwillen vom gestrigen Abwehrboss Zunullheiko, ansonsten hätte es 12:0 heißen müssen. Nachlässigkeiten, die wir uns eigentlich nicht leisten können…

P.S. Das Syndikat zeigt sich mal wieder frech auf offener Strasse, beansprucht ungeniert das Recht auf 6 Buden und bilanziert nun SIEBENUNDVIERZIG Saisontore! Noch Fragen?

Aber vergessen wir nicht die anderen Offensivkünstler des KSV. Auch Ronen und Rene steuern je ein Tor bei und beteiligen sich uneigenützig mit Assists. Welch# herrliche Sturmkraft: Von sechs KSV Feldspielern treffen fünf und Andi als sechster scheitert nur unglücklich am Alu.

Dank an Justus, Dennis, Chicago und Elmar in der Kurve sowie Heike und Gerald, die das Spektakel selbstredend mit Operngucker vom Balkon aus genossen…


05.10.2019. Ball paradox

Micha im Tor. Davor Tino, Andi und László als Neuauflage der Berliner Mauer. Im Sturm Bernd und Heiko. In der Summe sechs Mann!!!

Notdürftig formiert stellen sich die 50er des KSV gestern im neblig verhangenen Tegeler Fließ dem dort ansässigen VfB Hermsdorf. Der VfB  ist inklusive sechs Mann von der ersten Mannschaft aus der Landesliga zugegen. In der Summe 12 Mann!

Was soll man da schon erwarten? Ein Spektakel natürlich!!!

Etwas anderes kann die 50er trotz personell so stark gebeutelter Verfassung garnicht. Im bisherigen Saisonverlauf Reihen sich triumphale Siege und exzellente Auswärtsauftritte in Minibesetzung an spektakuläre Last Minute Remisergebnisse wie Perlen an einer Schnur. Klein beigeben kennt die 50er nicht.

Vor dem Spiel gibt Laszlo folgerichtig die Devise aus „wir spielen auf Sieg!“ und Chicago macht klar, dass er nicht extra bis an den Ars…der Welt fährt, wenn er nicht Minimum zwei Tore von uns sieht. Den Worten folgen Taten. In den ersten dreißig Minuten müht sich Hermsdorf gegen ein KSV Catenaccio vom Feinsten. Zwei ihrer drei Tore machen wir denn auch lieber selber, um das Spiel „zu kontrollieren“. Im Gegenzug hat Heiko eine frühe Führung bzw. zwischenzeitlichen Ausgleich auf dem Fuße, scheitert aber maximal unglücklich am Innenpfosten und dem Ohr (kein Scherz) des später noch sehr von uns geprüften Keeper.

Kurz vor Ende der ersten Hälfte erzielt Bernte mit gütigster Hilfe der VfB Verteidigung den Anschluss zum 3:1 und legt nach Wiederanpfiff in Verlängerung eines tollen Freistoß‘ von Laszlo zum 3:2 nach. Huiii, da geht doch was! Kurz darauf ist Peter quasi durch und kann nur durch Handspiel des letzten Mannes gehindert werden. Rote Karte!!! Fortan also fünf gegen fünf und der KSV hat gerade Oberwasser.

Aber paradox: Als wir endlich aus dem Kontermodus kommen, lassen wir defensiv etwas schleifen und Hermsdorf schiesst locker die Tore, die ihnen in Überzahl kaum gelingen wollten. Der KSV hält nochmals mit einem wunderbaren Aussenristtreffer von Tino und Bernds dritter Bude dagegen, aber es reicht in der Schlussrechnung nur für ein 6:4. Der Pausenrückstand erweist sich als zu schwere Hypothek um doch noch Punkte einzufahren.

Man of the Match? Bernte mit seinen drei Toren?

Nein, auch hier ist es paradox. Es ist Heiko, der bis auf die schöne Vorlage für Tino vorm Tor zwar glücklos bleibt, sich aber über die volle Distanz als extrem frustresistent erweist und im Dienst seiner Mannschaft alles gibt. Während er nämlich nimmermüde auf große Jagd geht, kann Bernte in seinem Fahrwasser auf Beifang gehen und ohne Mühe seine drei Buden einstreuen. Auch die Rote Karte war in Coproduktion mit Michas abgesprochenem langen Abschlag Heikos Werk.

„Chapeau, dear Heiko“, sagen wir dazu polyglott. Dass wir die Steilvorlage beim Platzverweis nicht verwandeln, lag nicht in deiner Verantwortung. Wir hätten dir gerne den Sieg geschenkt.

Bernte, mit Dank an meine tapferen Fünf sowie Chicago und Gerald in der Fankurve.

 


 

02.11.2019. taz-Leser wissen mehr

Heute berichtet weltexklusiv die taz über den KSV und sein legendäres Spiel 1987 gegen den Berliner SC. Sozusagen die Blaupause Union gegen Hertha ….

seht selbst:

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Und Elmar mittlerweile schon lange nicht mehr am Ball aber Westberlin empfängt er nach wie vor mit Freude.

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30.10.2019. Glaube, Liebe, Hoffnung

Das gestrige Abendspiel der Ü50 zeitigte ein 2:2. Wieder nur ein Remis gegen ein Team aus den Tabellenniederungen. Was ist los?

Die Liebe war da: Chicago, Justus, Gerald, Lothar und Dennis standen treu und fiebernd in der Kurve.

An Hoffnung mangelt es ebenfalls nicht. Der KSV hat sich in dieser Saison als äußerst resistent gegen Nackenschläge erwiesen und hat schon mehrfach bewiesen, dass sich ein Spiel spät, manchmal sogar in letzter Sekunde retten oder drehen lässt. So durfte auch gestern nach dem sicherlich unnötigen 1:2 berechtigt gehofft werden, dass wir zurück kommen oder gar siegen.

Den fast schon gewissen Sieg hatte dann tatsächlich Heiko kurz vorm Schluss auf dem Fuß. Doch die Leichten macht er nicht und damit sind wir beim Glauben.

In der Kabine gab es zuletzt ein Murren gegen den Sauerländer ‚Wundersturm‘. Schwindet da der Glaube in die  Fähigkeiten oder/und die Integrität der Syndikatbrüder?

Anlass für Zweifel gibt es genug. Auch gestern machen die Sauerländer die Buden. Heiko und Bernd je aus spitzem Winkel und hübsch anzuschauen. Aber  geschiss.. drauf, wenn sie frühe Entscheidungen (absichtlich?) auslassen um jeweils eine Last Minute Show abzuziehen  oder sich wahlweise weigern aus besten Lagen den Deckel drauf zu machen. Gestern leider einige Male zu beobachten. Zusammen mit Peter summiert der hochgehypte KSV Sturm in der zweiten Halbzeit vier Alutreffer, schießt den Keeper berühmt oder findet zur Not noch ein Abwehrbein der Altglienicker auf der Torlinie bzw. verschießt aus freiester Position, die sich jeeeeemals einem Stürmer geboten hat (Hmm immer schön aufs Schlimme).

So what ihr höchstbezahlten Stürmerstars? Wollt ihr dem Team die Abhängigkeit von euch beweisen oder einen erzwungenen Abgang (Bayern, Real, Barca?) vorbereiten oder

..könnt ihr es nicht besser????

Ein schrecklicher Verdacht. Der Glaube ist in Gefahr!

Es mögen uns alle Heiligen helfen. Gute Gelegenheit also Freitag zu Allerheiligen in Geralds katholischer Messe ein paar Kerzen anzuzünden. Für den heiligen Helmut (Rahn) zum Beispiel.

Wie komme ich denn jetzt ausgerechnet auf den???

Euer Bernte, heute auf dem langen Weg nach Bad Belzig


29.10.2019. True love!

Das KSV Lazarett ist mal wieder bis aufs letzte Bett gefüllt. Wir hätten fünf mal Knie in verschiedenen Beschädigungsstufen zu bieten, Bandscheiben Halswirbelsäule, Schlüsselbein, Achillessehne und Oberschenkel hinten. ‚Wehwechen‘ über die unser tapferer Edelfan Chicago allerdings nur schmunzeln kann.

Trotz seiner eher größeren Zipperlein steht er nahezu bei jedem KSV Spiel bei Wind und Wetter am Spielfeldrand bzw. puscht die Kabine schon vor dem Spiel bzw. feiert/tröstet sie danach.

Chicago, was wären wir ohne deine wahre Liebe? Wie sprach schon Paulus zu den Korinthern?

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird…..
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

IMG_Chicago

!!!!!

 


 25.10.2019. Das Sauerland Syndikat!

Der KSV  kommt aktuell nicht aus den Schlagzeilen.

Derzeit häufen sich die Beschwerden beim „World Council For Fair Competition“ der FIFA und gestern ging eine Klage bei der EU Wettbewerbsbehörde ein. Es geht um den Verdacht geheimer Absprachen zwecks Monopolisierung des Torerzielens.

Hintergründe: In den Berliner Kreisligen Ü40 und Ü50 dieser Saison summieren sich in exorbitanter Zahl  Torbeteiligungen dreier Torjäger des KSV Johannisthal 1980 e.V., welche unter dem Namen „Sauerländer“ Heiko, Willy und Bernd gemeinhin bekannt sind. Mittlerweile spricht man aber schon offen vom „Sauerland Syndikat“. Zu auffällig, dass auf das Konto dieser Drei in den vergangenen 15 Ligaspielen schier unfassbar 36 Tore, deutlich mehr als 50 Torvorlagen und eine erkleckliche Anzahl von vorletzten Pässen geht. Summa Summarum also mehr als 100 Torbeteiligungen. Erschwerend, dass jene Drei zur Vortäuschung ihrer Unbescholtenheit ausgewählten Spielen mit geringer Torerfolgsaussicht fernbleiben oder sich als  Torhüter aufstellen lassen (natürlich nicht ohne mal zufällig übers ganze Spielfeld zu rennen und den Jens Lehmann versus Dortmund anno 1997 zu versuchen).

Der Ausgang des Verfahrens ist völlig offen, gibt es doch noch kein Präzedenzfall für solcherart Fälle. Über den weiteren Verlauf berichten wir an dieser Stelle.