KSV aktuell

14 Februar, 13:11, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

Unter dem Leitspruch “regional, subjektiv, saisonal” informieren wir an dieser Stelle über das Vereinsgeschehen des Kleinen Sportvereins Johannisthal 1980 e.V.

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14.02. 13:11 Uhr. Elmar goes home und  Darts frisch gepresst auf ICE

Es sendet der KSV News Ticker live von Bord des ICE Hagen-Berlin. Wir verwenden die neueste Wifi Technik der DB.

Brandaktuell,

….in diesen Minuten verlässt Elmar sein Krankenhausdomizil und wird seit einem Vierteljahr zum ersten Mal wieder seine Füße auf heimischen Boden stellen. Unterbrecht also die Pilgerfahrt zur Hewigshöhe und meldet euch in Elmars Wohnstube an….!!!

Elmar, wir alle wünschen dir von Herzen ein gutes Heimkehren und wünschen weiterhin beste Genesung auf dass wir dich bald wieder unter uns haben …

 

Es folgt druckfrisch die Berichterstattung vom diesmal sehr hochklassigen KSV Dartsturnier des vergangenen Samstags. Frank berichtet jedenfalls von  Top-Averages und empfiehlt sich nebenbei dringend als neuer Haus- und Hofschreiber des KSV. Viel Vergnügen:

Guten Morgen liebe Lesegemeinde,

hier meine Impressionen zum Dartsturnier vom Samstag, 11.02.17.

Wir starteten mit Rekordbeteiligung, 12 Spieler, das bedeutete, beide Dartsautomaten waren voll ausgelastet. Gespielt wurde diesmal über 8 Legs.

Das erste Leg war für mich schon mal ein guter Einsteiger, ich warf eine 100 und es gelang mir, die 301 in der 5. Aufnahme abzubauen und das Spiel am Automaten mit 8 Mitspielern zu gewinnen, meine Hauptkonkurrenten fingen somit gleich ordentlich Minuspunkte. Auf dem „Oldtimer“ siegte Ronny in der 7. Aufnahme.

Im Leg 2 lief wieder alles nach Plan, am „Oldtimer“ in der 5. Aufnahme ausgemacht, konnte ich meinen Vorsprung ausbauen, während Sascha die Konkurrenz am anderen Automaten in Schach hielt.

In Leg 3 wurden nun alle richtig wach. Alex spielte am „Oldtimer“ erst eine 117 und machte dann das Spiel. Auf der anderen Seite glänzte Ronny! Er spielte u.A. eine 116 und beendete das Leg nach der 5. Aufnahme. Ich kassierte 110 Miese und war erst mal abgemeldet.

Im Leg 4 konnte ich Schadensbegrenzung betreiben, Björn begann seine Aufholjagd auf dem Nachbarautomaten. Leg 5, Silvana setzt sich am neuen Automaten gegen alle durch, den bis dato führende Ronny erwischte es diesmal schwer, da er die 19, welche er vorab sicher scorte, mehrmals verfehlte und 93 Minuspunkte on top bekam. Ich gewann am Nachbarautomaten, hatte wieder eine 100 dabei und ging mit einem denkbar knappen Vorsprung in die Pause.

Sabines großer Auftritt, der Gulasch hat allen super geschmeckt, die Pause musste verlängert werden, weil viele einen Nachschlag holten.

Leg 6. Am besten starteten Björn und Justus aus der Pause. Björn setzte mit 121 Zählern den Tageshöchstwert und setzte seine Aufholjagd fort, auch Justus kam besser in das Match. Leg 7 ging an Alex und an Dirk, da nutzten auch Scores wie 110 von Paul und meine 100 wenig. Im letzten Leg holte sich Sascha seinen 2 Erfolg, mir gelang es nochmals die 100 zu scoren und am anderen Automaten zu gewinnen. Ronny und Björn, die mir dicht auf den Fersen waren, hatten mehrmals Pech an der 19.

Somit war der Titel verteidigt, Ronny wurde Zweiter und konnte sich mit 8 Zählern vor dem Dritten, Björn, behaupten. Rabenschwarze Tage hatten Sauri und Dirk, sie kamen nie richtig ins Spiel, da hilft nur abhaken und es beim nächsten Mal besser machen.

Star des Abends war aber der 9-jährige Magnus. Obwohl er die Darts noch nicht aus dem 20er Feld ziehen konnte, weil es zu hoch war, hinderte es ihn nicht diese anzuvisieren. Er hat seine Ergebnisse ständig verbessert. Im 7. und 8. Leg war er sogar noch besser als die Zweit –und Drittplatzierten des Abends……Gut für uns das Schluss war.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Dührig, Vorstand und Technischer Direktor der Sektion Darts

Die Wahrheit hängt an der Wand…

Tableau

Ein hoffentlich seltenes Trefferbild:

Trefferbild

Der hoffnungsvolle Nachwuchs:

Action

Bekanntes Bild. Frank und Björn vorne. Aber Ronny mit Achtungszeichen:

Champions

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10.02.2017. Ein kleiner Schritt für die Menschheit…

…ein ganz großer für Elmar.

Nach endlosen Wochen des Bettenhütens hat Elmar anlässlich des 52. Geburtstages von 5000 m Olympiasieger Dieter Baumann (1992) die ersten Meter unter die eigenen Füße genommen. Live vor Ort waren Heide und Sascha, die von diesem epochalen Ereignis berichten können.

Der orthopädische Laufschuh erwies sich laut Schilderung der beiden als funktional aber doch zu schwer. Die Umstellung auf Spikesschuhe will Elmar jedoch in Bälde vornehmen!!! Ob er beim ersten Lauftraining  zu verbotenen Substanzen aus der Zahnpastatube gegriffen hat, wie man bei Baumanns Dieter kolportiert, können wir nicht letztgültig dementieren, wir gehen aber davon aus, dass er sich wie gewohnt auf eigene Kräfte verlassen hat.

Elmar erlaubt mit herzlichen Grüßen diese geheime Aufnahme von der Hedwigshöhe und freut sich auf Besucher.

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Bernte, mit allerbesten Wünschen zu Elmars Genesung

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08.02.2017. KSV 3.0 Teil 3

Nach dem gestrigen Erlebnis eines sehr schönen Trainingsabends mit Lazi als Gast melden wir uns mit Teil 3 der beliebten Serie KSV 3.0. Es geht um die Eigentümlichkeiten der KSV Funktionäre und Technisches :

Software:

Was nützen die beste Grundausstattung, das beste Umfeld und die willigsten Mitglieder nebst höchst wohlwollendem Freundeskreis, wenn die ‚Funktionäre‘ eines Vereins nicht die persönlichen Voraussetzungen mitbringen um das Vereinschiffchen nicht nur bei Sonnenschein sondern auch im Sturm durch die See zu bringen. Nur Käpitäne oder nur Leichtmatrosen werden nicht reichen. Im 3.0 Bilde gesprochen: Die Summe der Vereinsverantwortlichen muss das richtige Betriebssystem und die nötigen Apps zur Verfügung stellen. Die Software muss stimmen.

Wir dürfen uns nicht über den Klee loben, denn natürlich hat auch das KSV-Schiff einige Dellen und Sollbruchstellen. Dennoch muss nach über 36 Jahren höchst spannender und nachhaltiger Vereinsgeschichte die Feststellung erlaubt sein, dass keine Personalabteilung und kein Assessment Center der Welt eine wesentlich bessere Abstimmung des Mitarbeitergefüges und der treibenden Energien hätte herstellen können, als sie beim KSV vorzufinden sind. Die Vereinsgründer des KSV haben mittels ihrer Persönlichkeiten ein derart gelungenes Betriebssystem ihres Vereins installiert, dass die Festschrift zum 30. Jubiläum von 2010 mit Recht von der Feder Gottes sprechen konnte:

„Im Herbst 1980 gründen zwei große, fußballverliebte Jungs einen Verein, der Fußballern aller bekannten Arten eine kleine Heimat geben soll. Mit diesem Verein sind Justus und Elmar in den folgenden Jahrzehnten organisatorisch wie leiblich über sich hinausgewachsen. Mittlerweile können sie auf einen langen Weg durch alle politisch, gesellschaftlichen Umbrüche zurückblicken. In kongenialer Arbeitsteilung fällt Justus dabei die Rolle des bodenhaftenden Handwerkers, Kassenwarts, Schiris und Mannschaftsältesten zu, während Elmar den Kopf so oft als möglich über die Wolken steckt, dem KSV immer wieder neue, unverhoffte Horizonte gibt und wie nebenbei unermüdlich organisiert, trägt und vorantreibt. Klein anfangen und groß hinaus wollen, auf Dauer planen und doch alles riskieren, handfest anpacken und dennoch Ideen spinnen, verteidigen und nach vorne stürmen, die nötige Kontur wahren und doch Grenzen sprengen, diese Gegensatzpaare prägen den KSV und stehen für die Persönlichkeiten ihrer Gründer. Dieses Zusammenspiel kann nur der Feder Gottes entsprungen sein, denn wer hätte es sonst so trickreich und Erfolg versprechend mit Justus und Elmar sowie dem KSV Johannisthal einrichten können.“

Auf Grundlage dieses Betriebssystem haben sich etliche Apps in Form von treusorgenden Vorständen und Vereinsmitgliedern adaptieren lassen, die das ganze System, von kleinen lässlichen Betriebsstörungen abgesehen, wie aus einem Guss funktionieren lassen. Für Management, Verwaltung, Finanzen, Handwerk, Training, Gastronomie, Spiel- und Eventbetreuung, PR und Chronik etc. pp. sorgen seit jeher neben Elmar und Justus auch Langhaar, Gerald, Sauri, und Chicago. Die neuen ‚Errungenschaften‘ wie etwa Frank, Bernd, Lothar, Sabine und Dirk haben sich in späteren Jahren nahtlos eingepasst, schaffen zudem neue Optionen oder wie im Fall von Frankie waren sie schon immer irgendwie dabei und steigen auf die alten Tage voll ein. Dass zudem alle anderen Vereinsmitglieder je ihren Teil tragen und teils einen überragenden Vereinssupport leisten, darf natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Läuft! Was wollen wir mehr?

 

Technik und Taktik:

Okay, Ingredienzen wie Hütchen, Fitnessleiter, bundesligataugliche Bälle, mehrere gute auch mit Werbung beflockte Trikotsätze, einheitliche Trainingsanzüge, Cremes und Salben, therapeutische Stützen, Eisspray, Kühlpacks, Theraband und Faszienrolle etc. sind wenig spektakulär. Natürlich verfügt darüber auch ein Miniaturverein wie der KSV. Aber geht der eventuell schwerer verletzte Provinzkicker im Vogt-, Saar- oder Sauerland wie selbstverständlich in Arztpraxen, die im Behandlungszimmer nebenan den Volleyball- oder Eishockeyprofi in der Anwendung haben??? Berlin und beste Kontakte machen das allerdings möglich. Die geschundenen Knochen wissen es mitunter zu schätzen. Gut für die Abteilung technischer Support und Gesundheit.

Schließen wir vorerst mit einem Exkurs zum Thema Taktik und ballssporttechnischer Spezifika, der sich für einen Dauerabonnenten der untersten Liga eigentlich zu verbieten scheint. Die Kenner der Szene wissen jedoch, dass auch in der Kreisliga ambitionierter Fussball gespielt wird. Nicht zuletzt von jenen Mannschaften, die dort in Ü40er Kategorien einsteigen und drei Saisons später um den Berliner Meistertitel spielen. Natürlich will der KSV in seiner Heimatsphäre auch seine Erfolge feiern. Folglich gibt es (manchmal) Training vom gelungenen Torschuss bis zu Spielformen auf künstlich verknappten Gelände ganz nach „Freiburger Schule“ und selbstverständlich kennen wir modische Errungenschaften wie Matchplan, taktische Aufstellungen je nach vorhandenem ‚Spielermaterial‘ und erwarteten Gegner. Auch Ballbesitzspiel, Kontertaktik, Pressing sowie Gegenpressing sind keine Fremdwörter. Dass deren Umsetzung teils dilletantisch ausfällt, versteht sich, aber es gibt auch lichte Momente.

Just gestern hat Hardo zwei neue Spielbälle mitgebracht, die baugleich auch unsere Weltmeister beim 7:1 im Maracana getreten haben. Das nehmen wir mal als materiell/ideelle Anzahlung auf überragende Aufritte des KSV in der Rückrunde 2016/2017!!!

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17.01.2017. Auf Eis gelegt. Trainingsstart bei Minus 8

Strenger Frost konnte weder die Lifetime Companions von Fernsehelektronik noch eine KSV Delegation, bestehend aus Justus, Gerald, Sascha, Ronny und Bernd, vom Trainingsstart 2017 abhalten. Brüderlich wurden die Kleinspielhälften des Union Platzes am Bruno-Bürgel-Weg für die Saison warm gespielt.

Etwas lädiert nach Glättesturz ging Ronny vom Platz. Zum Glück wirkte das Einstandsbierchen im Casino pharmazeutisch effektiv.

Also alles gut. Mögen die Spiele beginnen…….

Bildschirmfoto vom 2017-01-18 19:18:46

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03.01.2017. lothar-75

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Lieber Lothar. Die versammelte KSV Familie gratuliert dir von Herzen zu deinem 75. Geburtstag!

Wenn wir hier anfingen dich zu loben, dann wäre für viele Zeilen garantiert. Deshalb verweisen wir auf unsere Hommage unter der Rubrik „Große Brüder“.

Lothar! Du bist ein echter Typ und wir sind stolz, dass du ausgerechnet unserem KSV so treu und energisch zur Seite stehst. Die Fotomontage  zeigt dich mit dem Ehrenamtslogo des BFV auf der Brust und aktiv bei jedem Wetter. Das charakterisiert dich sehr treffend, denn du bist Engagement für den Fußball pur und darüber hinaus immer ein guter Ratgeber und Freund. Bleib so wie du bist und bitte noch lange.

Auf die nächsten 25 Jahre. Lothar er lebe hoch, hoch, hoch……..!!!!!

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02.01.2017. Neujahrsgrüße

Gesundheit, Glück und Frieden für 2017 sowie weiterhin beste Unterhaltung auf diesen Seiten wünscht euch das E-Team von:

neujahrsgruss

 

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25.12.2016. Volles Aufgebot und urbi et orbi!

Erstmals in des KSV ruhmreicher Geschichte fand eine „Jahreshaupt“ ohne Elmar statt. Wider Erwarten hatten sich am Dienstag gut drei Viertel des laufenden Vereinsbestandes eingefunden und schickten gedanklich einige Grüße an den Rekonvaleszenten. Der nähert sich zum Glück schon wieder alter Form und hatte vorab einige ‚Audienzen am Krankenbett‘ gewährt. Die hatte Altmeister Justus natürlich nicht nötig und führte mit Schmiss sowie in Rekordzeit durch die Veranstaltung. Alle Bilanzen stimmten auf’s Müh und auch sonst gab es viel Erfreuliches aus dem Abrechnungsjahr zu berichten. Mutig ging dann der Blick nach vorne. Die Sparten Fußball, Darts, Casinoleben inklusive Turnier-, Skat- und andere Sonderveranstaltungen sowie Vereinsreisen sind auf gutem Wege.

Mutig der Zukunft zugewandt: Wir, der KSV mit Haut und Haar sowie Inventar, leben hoch, hoch, hoch!!!

So bleibt nun an dieser Stelle für 2016 eine letzte angenehme Pflicht:

Die KSV Familie grüßt alle Freunde von Herzen und wünscht frohe, gesegnete Weihnachten. See you soon…

baum

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19.12.2016. Warme Grüße, Giorgia!

Familie Mett stellt uns freundlicherweise folgende Zeilen von Giorgia in schönstem Italodeutsch zur Verfügung.

„Liebe Elda und Wolfgang,

Entschuldigung … bitte für meine verspätete Antworte.
Am Samstag war es für mich auch ein ganz schöner Abend. Ich bin immer doch sehr zufrieden um für euch alle zu spielen und Elmar, dem wünsche ich eine gute und schnelle Besserung! Ich danke euch, ihr seid die beste Publikum!!
Ich hoffe euch bald wieder zu sehen und ich wünsche euch ein frohe Weihnachten!
Mit Liebe,
Giorgia Job“


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12.12.2016. Elmar am Telefon, Giorgia live!

Am Samstag hat der KSV sein traditionellen Weihnachtsfest mit lyrischem Wichteln, Live Musik, reichlich Speisen und vielen guten Gesprächen abgehalten. Es war schön wie immer, wenn auch mit Wehmut wegen krankheitsbedingtem Fehlen von Elmar und Thomas. Elmar war dann wenigstens für ein paar Grußworte per Telefon zugeschaltet, konnte aber nicht an all den Köstlichkeiten teilhaben, die uns Sabine in sensationeller Qualität aufgetischt hat. Vielen, vielen Dank Sabine, du hast dich selbst übertroffen.

Und hier stellvertretende Grußworte von Elda und Wolfgang, die mir auch aus der Seele sprechen:

Liebe Giorgia,

wir möchten dir hiermit nochmals für den grandiosen Auftritt am Samstag bei der KSV-Weihnachtsfeier danken! Du hast für eine großartige Stimmung gesorgt.   (besonders Janis Joplin war Weltklasse)😉🙂

Leider konnte unser Präsident Elmar dieses Jahr krankheitsbedingt nicht dabei sein, wir wünschen ihm hiermit weiterhin gute Besserung!

Du bist hoffentlich von Schöneweide gut nach Hause gekommen, und wir  freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit dir.

Besinnliche Weihnachtszeit –

ALL THE BEST

Elda&Wolfgang

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Sabine einfach eine Klasse für sich  und glücklicherweise beehrte uns Katharina!

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Giorgia live und exklusiv für uns. Im April ‚perhaps‘ im Vorprogramm von Gianna Nannini! Super


11.12.2016. Nachtrag. Verkehrte Welt!

Schon letzten Dienstag hatte Hollywood ein Heimspiel zu bestreiten und stellte dabei so einiges grundlegend auf den Kopf. Im bisherigen  Saisonverlauf meist erfolglos lagen sie gegen die Köpenicker Kickers zum Zeitpunkt meiner kurzen Spielbeobachtung mit 7:0 satt in Front. Dabei vertrat ausgerechnet Torjäger Daniel unseren Running im Tor, der sich wiederum sensationell zum Torschützen des 8:0 aufschwang. Von etlichen Lokalrunden zur Feier dieses historischen Ereignis ist die Rede und wir gehen mal davon aus, junge Leserschaft, dass Neuge sehr genau wusste, warum er Running vorm Tor günstig anschoss, anstatt das Ding selber in die Maschen zu dreschen. Das 9:0 fiel nicht weniger kurios: Daniel kann seine Torjägergene eben selbst als Torhüter nicht leugnen. Mit einem sensationell platzierten Abstoß über das gesamte Feld spielt er zwei Meter vorm gegnerischem Tor Marco in den Fuss, der sich nur drehen und einpieken muss. Ein Träumchen!

Respekt Jungs!

Bernd

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09.12.2016. Letztes Aufgebot. 0:7 in Hohenschönhausen

Vorweg eine Liste des Grauens: Von potentiellen Startelfkandidaten, die im Verlauf der letzten Saison und teilweise noch jüngst für uns auftraten, fehlten gestern Thomas, Hardo, Gerald, Uli, Stefan, Jan, Andy, Mike, Achim, Joshi und Pit. Eine mehr als komplette Mannschaft mitsamt gut gefüllter Bank, fähig jedem Kreisligaspiel erfolgreich seinen Stempel aufzudrücken. Gründe fürs Fehlen: Krankheit, Verletzung, Vorzug der Gänsekeule oder „Blowin in the wind“.

Das letzte Aufgebot gestern: Andreas, Ludger, Justus, Ingo, Saar, Ronen und Bernd!!! Sieben Unerschütterliche blickten im Berliner Nachtgrau dem übermächtigen Aufstiegsanwärter Blau Weiss und ihrem sicheren Untergang entgegen.

Vergessen wir nicht Chicago!!! Alleiniger KSV Zeuge im weiten Rund der Hohenschönhauser Arena, welcher der Nachwelt vom ruhmreichen Kampf und Ableben der Sieben berichten sollte.

Doch Hurra, sie leben noch! Den Befürchtungen auf zweistellige Gegentorflut und schmählichem Spielabbruch wegen Unterlegenheit warfen sich die glorreichen Sieben mit guter Struktur, unbändigem Willen, Mut und Cleverness entgegen. Garniert mit Schwanengesängen von „Drama Queen“ Justus, der mehrfach blutig gezeichnet und fliegend zu Boden ging oder den Ball auf imaginäre Oberränge drosch!

Die sieben Gegentreffer gehen völlig in Ordnung und die Fangemeinde möge Nachsicht haben, dass wir erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer blieben. Beachtlich, dass der KSV in der zweiten Halbzeit noch aufdrehen kann, mehr vom Spiel und somit auch schöne Torszenen hat und auch defensiv keineswegs einbricht.

Ganz großes Lob übrigens an die Gastgeber. Mit nahezu voller Kapelle, sehr robustem aber fairem Körpereinsatz sowie einer Kulisse von etlichen Zuschauern haben sie uns Todgeweihten große Ehre erwiesen. Vielen Dank auch für den warmen Händedruck nach dem Spiel, einige freundliche Gespräche sowie tolle Bewirtung im sehr ansehnlichen Vereinscasino, inklusive Gratiswurst an Knoblauchbrot und Gürkchen frisch vom Grill.

Liebe Grüße also an die Blau Weißen, deren Gastfreundschaft im Berliner Fußball seinesgleichen sucht.

Bernte

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03.12.2016. 4:1 gegen Hilalspor. Pflicht erfüllt

Gegen den direkten Tabellennachbarn erfüllen wir unsere Pflicht und siegen verdient mit 4:1. Der KSV startet trotz anfänglicher Überzahl etwas schlampig, erzielt dann aber schnell das 1:0 und 2:0. Auch gegen die ab Mitte der ersten Halbzeit kompletten Gäste spielen wir besser strukturiert und kompromissloser. So geht der Endstand völlig in Ordnung. Matchwinner sind Sar und Thomas. Sar ist in den entscheidenen Momenten an der richtigen Stelle und vollstreckt ebenso zielsicher wie Thomas, der die sich bietenden Räume im Mittelfeld zweimal konsequent nutzt und für seine Farben trifft.

Dank an Lothar fürs Geleit sowie die Zaungäste, die da wären: Sascha nebst Filius, Uli, Sabine, Chicago und Ingos Sohnemann. Grüße ans jeweilige Krankenlager für Elmar, Hardo, Ludger, Andy und Mike.

Bernd

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30.11.2016. Zu Gast beim Tabellenführer

Rene und Bernd fanden gestern eine nur homöopathische Trainingsbeteiligung vor, denn sonst war nur Justus zugegen, der dann lieber Richtung heimischer Dusche abschwenkte. Da sie aber gerne die Schlappe vom Wochenende verarbeiten wollten, machten sich beide auf dem Weg zum benachbarten Union-Nachwuchszentrum um dort ihr Reha zu betreiben. Was erhofften sie dort vorzufinden?

Wir müssen erklären: Jeden Dienstag Abend ist auf den schicken Rasengeländen der Unioner  am Bruno-Bürgel-Weg ein kurioses Fussballbiotop zu bestaunen. Denn kaum sind die zukünftigen Championsleague-Legionäre und Fussballmillionarios vom Platz, kreuzen zum Training einige meist schon betagte Herren auf, welche, unter Absehung aller Träume vom großen Geld, nicht gewillt sind, ihre Fussballkarriere für beendet zu erklären. Im Gegenteil. Die Altligisten, welche vorwiegend aus Altfernsehelektronikern und Hinterbliebenen der abgewickelten 40er von Chemie Adlershof  gespeist sind, pflügen derzeit als BSG Fernsehelektronik durch ihre 50er Liga. Acht Spiele, bei nur einer Niederlage wegen leider nicht vermeidbarer Absage und 38:16 Tore zeigen überdeutlich, wieviel PS die Herren auf den Platz bringen.

Davon konnten sich Rene und Bernd gestern live überzeugen. Mit warmer Empfehlung von Sportsfreund Susi, den zwei gebrochene Rippen aktuell am Training hindern, durften sich die KSV Migranten im Gelbe-Leibchen Team einsortieren. Dort fanden sie ein wie aus einem Guss harmonierendes Team vor und bildeten mit Frankie, den unsere Scoutingabteilung schon vor Jahren auf dem Schirm hatte und leider nicht an die Angel bekam, ein magisches Dreieck. Die Kugel lief wie am Schnürchen durch die Reihen und die drei Kongenialen veredelten mit je zwei Toren und bilderbuchschönen Assists. Als Highlight streute Frank ein Scherenschlagtor a‘ la Ibrahimovic ein. Eine Augenweide!!! Die Sache ging mit 8:1 aus, wobei anzumerken sei, dass Bernd beim einzigen Gegentor seinen Ü 70 Kontrahenten sträflichst hinterm Rücken hat ziehen lassen!!!!! Er sei bitte entsprechend beschämt oder auch verblüfft über die Spielfertigkeiten der Oldies.

Am Freitag tritt Fernsehelektronik übrigens beim Zweitplatzierten aus Marzahn an, der wohl schon das Messer zwischen den Zähnen trägt. Unsere Segenswünsche gehen mit. Haut sie weg!

Reha gelungen, alles gut, Bernd


27.11.2016. Volle Hütte beim Skat

Gestern Abend gab es ordentlich Betrieb beim Preisskat und Lothar hatte Sorge mit Preisen und Spieltischen nicht hinterher zu kommen.

Da Susi dann doch absagte, ging die Rechnung auf und es kam zum spannenden Schlagabtausch, nebenbei lecker Eisbein und ein bisschen was zum Trinken.

Olle Rabe als Topfavorit ging mit Sang und Klang unter. Dafür rockte sein Sohnemann David die Hütte. Da beide Einzelrunden an ihn gingen, holte sich der Junior souverän den Titel. Dahinter reihten sich die KSV Routiniers Lothar, Björni und Ingo ein. Um den Gästen nicht die Freude zu verderben, gingen dafür Elmar und Sascha weit abgeschlagen über die Ziellinie.

Und hier das Klassement:

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27.11.2016. 5:2 Niederlage und Antrag zur Spielordnung.

Beim Berliner Verband haben wir einen Antrag zur Änderung der Spielordnung gestellt. Es soll in Zukunft nur eine Halbzeit gelten und wir entscheiden jeweils welche…..

Gegen Viktoria vor zehn Tagen hatten wir mit Glück und Mut in der ersten Halbzeit 1:1 gespielt. Bei Lok ging die zweite Hälfte verdient mit 2:2 aus.

Dabei war der heutige Auftritt auch in anderer Hinsicht ein Spiegelbild des Spiels von vor zehn Tagen. Während uns Viktoria durch die bloße Wucht ihrer Angriffe zu folgenschweren Fehlern  zwang, verlegte sich Lok mit ansonsten eher biederer Spielanlage darauf geduldig unsere Fehler im Spielaufbau abzuwarten. Bernds Ausrutscher auf glitschigem Rasen begünstigt das 2:0, Ronny lässt beim 3:0 sträflichst den Ball liegen, ebenso Sar, dessen Zuspielfehler bei eigenem Einwurf durch Geralds Schlafmützigkeit im 4:0 gipfelt. Schlafmützig dann abschließend die komplette KSV Abwehr beim 5:2.

Wie auch Viktoria hat Lok die Qualität und aktuell wohl das Glück unsere Schnitzer in Zählbares zu münzen. Das war dem KSV bei Thomas‘ 120 Prozentigen kurz vor der Pause nicht gegeben. Immerhin war das der Startschuss für den KSV um Fussball zu spielen. In der zweiten Hälfte agiert über weite Strecken der KSV und wird zusehends zwingender. Mit Bravour klärt Loks Keeper bei Bernds verdecktem Distanzschuss, ist dann aber gegen Sars Schlenzer zum 4:1 machtlos. Danach holt der heute sehr fahrig spielende Ingo einen 9 Meter heraus und belohnt sich fürs viele Rennen mit dem 4:2.

Weniger Fehler, zwingend vor Gegners Tor, mehr Glück und Wertung jeweils nur einer Hälfte, dann sehen ich uns als Aufstiegsanwärter. Sind wohl ein bisschen viele Wünsche auf einmal. Ich frage mal Elmar, ob er den Herrgott bemühen kann…

Großes Kompliment an Ludger, der heute aus dem Stand Andreas im Tor sehr gut ersetzt hat. Tolle Aktionen und gut mitgespielt, darauf lässt sich aufbauen.

Gruß vom Käpt’n

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17.11.2016. 5:1 Niederlage. Nichts zu holen bei Viktoria.

Gegen eine sehr laufstarke und in allen Belangen überlegene Viktoria 1b Besetzung hatte der KSV gestern mächtig zu leiden. Das forsche Pressing von Viktoria führt schnell zum 1:0. Da die verabredeten weiten Bälle von Thomas kaum Entlastung bringen, scheint sich ein Unheil für  den KSV zusammen zu brauen. Doch  als sich Ronny ermannt und die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt, nimmt der KSV Fahrt auf. Mutig aus der Defensive ausrückend kommen wir zu Chancen. Leider bleibt die Pfeife stumm, als der gen Tor ziehende Ronny rüde von den Beinen geholt wird. Das sah nach Karte und Strafstoß aus. Beim 1:1 kurz vor der Pause sind es dann Thomas als letzter Mann und Bernd als linker Verteidiger, die in Coproduktion doch zum Erfolg kommen. Dabei erfüllt Bernd nicht in Gänze Chicagos Wunsch, der Bernd ein Tor schiessen sehen wollte, aber immerhin hat er sich für Thomas wuchtigem Distanzschuss als Bande angeboten. Viktorias Keeper war jedenfalls chancenlos.

In der zweiten Hälfte nahm das Unheil dann leider seinen Lauf. Einige grobe Schnitzer gegen die fortwährend drückenden Viktoria Kicker bescheren uns vier weitere Gegentreffer. Der KSV zeigt im Gegenzug einige beherzte Ausflüge bis vors gegnerische Gehäuse, scheitert jedoch überhastet.

Hat dennoch Laune gemacht auf dem tollen Geläuf im Schatten von AEGs Industriedenkmälern am Gesundbrunnen.

Vielen Dank auch an Chicago fürs Geburtstagsbier, an Lothar für die fachkundige Begleitung und Überraschungsgast Sauri.

Bernd

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16.11.2016. Pokalfieber in kalten Wickeln

Bei permanentem Sprühregen und Temperaturen Richtung Null verkauft sich der FC gestern Abend gut gegen den letztjährigen Ligaprimus „Die Namenlosen“. Um so erstaunlicher, weil ohne Wechsler (hätte sich aber auch den Allerwertesten verfroren), mit Matthies im Tor und Running im Feld, der hier und da echte Spielmacherqualitäten aufblitzen lässt.

Hollywood weiß, dass es keine Chance hat, diese aber nutzen will und zeigt erfrischend mutigen und geradlinigen Fussball. Inge, Neuge, Phil, Kevin, Schröders Marko und Running spielen mit quasi blindem Verständnis und erzielen bis zur Pause zwei schöne Tore durch Kevin und Philipp, die gewohnt wuchtig bzw. spritzig versenken. Im Gegenzug müssen sie zwar ihrem treuen Matthies im pitschnassen Michelinmännchenkostüm übers Haar streichen, wenn er sich wieder nen Ding selber rein gelegt hat. Aber es gibt auch spektakuläre Rettungstaten zu loben. So gehen die fünf Gegentreffer voll in Ordnung.

Der unabhängige Beobachter verschwand zur Pause im trockenen Casino und konnte noch aus der Ferne hinter dichten Regenschleiern einen fröhlichen FC vernehmen, der erhobenen Hauptes einer deftigen Packung entgegenschritt.

Wie schön kann Fussball sein!!!

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13.11.2016. „Bero du kanns mer ma …“

0:1, 0:1 und 1:2!!!!!!!!!!!

Bilanz unserer Heimspiele der letzten Jahre gegen dich, verfluchtes Berolina! Ist doch mal jut jetze mit ewig den beschissen knappen Siegen gegen meinen KSV. Dann spiel doch wenigstens so klar überlegen, dass sich keiner über euren Sieg beklagen möchte. Aber gestern, wie die Male zuvor. Ballbesitz KSV!!! Deutliche Überzahl der Torchancen KSV!!! Tore aus dem Spiel Bero!!!!! Gestern brauchten wa auch nen 9er zum letzlich nutzlosen Ausgleich. Ik glob dat nich!!!

Aber mal an die eigenen Nase gefasst.

1:0 Berolina nach Einwurf weit, weit ab vom Tor. Kein Druck gegen den Ballführenden unsererseits. Unverhofft langer, präziser Ball rutscht durch unsere Abwehr und  klasse Abschluss des Stürmers vor dem Justus ausdrücklich gewarnt hatte. Selber Schuld, KSV!!!

1:2 Berolina nach zuvor kaum gesehenen Pressing gegen uns und Ballverlust auf Höhe der Eckfahne. Da hätte der Ball schon lange weggeschlagen oder im Seitenaus sein können. Dann kein Zugriff der unsortierten KSV Hintermannschaft und Rumms klingelt es.  Selber Schuld KSV!!!

Offensiv? Toll, tolle zweite Hälfte. Erdrückender Ballbesitz und Bero in eigener Hälfte eingeschnürt. Die Statistik zählt Minimum sechs wirklich gute Torgelegenheiten. Doch der hervorragende Gästekeeper hat immer die Oberhand!!!

Dit tut weh!!!

imgp3194Ständig Hochbetrieb in Berolinas Strafraum. Mühe ohne Lohn…

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Ja, ja..!!!. Das muss es doch sein!!! Doch Sekunden später scheitert Ingo erneut am glänzenden Bero-Schlussmann…

Fussball ist ein Ergebnissport. Noch immer entscheiden die Tore. Mit der Haltungsnote kann man sich den A…. abwischen.

Machen wir…

P.S. Danke an Chicago, Sascha und Trainergespann Lothar/Justus fürs Händchenhalten, Taschentuch reichen und die Fotos.

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07.11.2016. Goldene Hausnummern

…gehen zur Auszeichnung der verdienstvollsten Mitglieder des

Monats an die Genossen Werner und Assmann!!!

Aus verschiedenen Gründen nicht im Training aktiv, zeigten Andreas und Uli jedoch  bei der letzten Mannschaftssitzung Flagge und bekräftigten, dass sie ihre nicht mehr ganz jungen Knochen (je knapp 60 Lenze) zum Wohle der 40er bedingungslos hinhalten werden.

Das taten sie beim siegreichen Spiel gestern in exemplarischer Manier. Andreas, in letzter Zeit ohnehin stets bei den Notenbesten, zeigte sich bei den wenigen brenzligen Situationen gegen Baumschulenweg hellwach und begeisterte auch mit dem Ball am Fuß. Sehr amüsant sein fröhliches, gefühlt minutenlanges Duett mit Mario auf Höhe der Torauslinie und sein supercooler Tunnel gegen den herangeeilten Stürmer nach Bernds fahrlässigem „Anscheißerpass“.

Uli wiederum fror lange aber klaglos auf der Ersatzbank, ließ sich bei seiner späten Einwechslung jedoch nicht lange bitten. Ohne Aufwärmzeit brillierte er offensiv mit  tollem Stellungsspiel, ließ routiniert für Mario tropfen, legte Bernd klasse in den Lauf und schlussendlich mustergültig zu Ingos 3:1 auf. Mehr geht kaum!!!

Die beiden Oldies zeigen wo der Hammer hängt. Das soll uns Greenhorns ein Ansporn sein!!!

Bernte

P.S.

Vorläufig entzogen wurde die Hausnummer gestern unserem guten Bulle Sigusch. Nachdem er seine Teamleitersitzung in Treptows Sportlerheim nicht von Thomas und Bernd gestört wissen wollte und seine Gäste von dannen schickte, kassierte er mit seinen bedauernswerten FC Kickern eine 1:8 Heimklatsche gegen Rixdorf. Hätte er sich mal taktisch von Siegern beraten lassen!!!

Na ja, Achim. Die Tür steht offen beim KSV. Mit ner guten Schiene bist du wieder unser bester Mann und absteigen kannst du bei uns nicht…

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06.11.2016. Revanche geglückt dank reifer Leistung

Bei aufziehender Sonne fühlte sich der KSV mahnend erinnert an die schmachvolle 2:3 Auswärtsniederlage gegen Baumschulenweg im vergangenen Sommer.

In der Überzeugung, dass wir mit den schnelleren Beinen und gefährlicheren Akteuren gesegnet sind, stand also Disziplin, Konzentration und Geduld auf der Agenda. Und es hat sich gelohnt.

Nach vorsichtigem Abtasten in den ersten Minuten bringt die erste richtig gute Aktion das 1:0 durch Saar, der von dem heute unermüdlichen Ronen perfekt in die Tiefe geschickt wird. Der Schönheitsfehler des postwendenden Ausgleichs wird augenblicklich von einem wunderschönen Treffer Stefans egalisiert, der als nomineller rechter Außenverteidiger einmal Fahrt aufnimmt und die Kugel aus zwanzig Metern halbrechter Position im langen Eck unterbringt.

Danach gab es bis tief in die zweite Hälfte einige sehr gute aber fruchtlose Toraktionen zu bestaunen, die sich in deutlicher Mehrzahl  der KSV erarbeitete.

Den Deckel drauf macht dann „Mister Goal“ Ingo, der traumwandlerisch mit One Touch von „Mister Older And Wiser“ Uli bedient wird.

Sehr schön!!! Lothar, Justus, Chicago und Sascha sahen eine mannschaftlich geschlossene Leistung, die Lust auf mehr gemacht hat.

Wir danken unseren treuen Fans für die freundliche  Unterstützung am Spielfeldrand sowie Justus für die klugen Auswechslungen, obwohl er reichlich verschnupft in der Kälte stehen musste und nochmal Justus für die verspätete Kabinengeburtstagsparty.

Gruß vom hoch zufriedenen „Mister Kapitan“ Bernte

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29.10.2016. Hardo „so lonely“, nicht der KSV!

Hardo hat es beim Match gegen Dersimspor in der Tat schlimm am Knie erwischt. Seit zwei Wochen hütet er einsam die heimische Couch und wenn seine Frau nach Hause kommt, gibt es hinter die Löffel, weil der Abwasch noch immer in der Spüle steht und die Couchbezüge von Chips verkrümmelt sind  (so stelle ich mir das mit meiner blühenden Fantasie jedenfalls vor).

Wir wünschen allerbeste und schnelle Genesung!!!  Trösten kann ihn vielleicht, dass er bei seiner ersehnten Wiederkehr einen deutlich aufgefrischten KSV Kader erleben darf. Neben Jens, der wegen „Rücken“ noch ein paar Tage pausiert, haben sich Sascha, Saar und Ronny II als neue Kräfte eingefunden, von denen wir vor der Saison nicht einmal zu träumen wagten. Gegrüßet seid „ihr Todgeweihten…“ ähhh ich wollte sagen „ihr Triumphatoren zukünftiger Siege“.

Um den erneuerten Tross ins Laufen zu bringen, erbrachte die Mannschaftsbesprechung am Dienstag, dass Thomas sowie Uli und als besonderes  Highlight unser Lothar sich der Trainingsdienstage annehmen werden. Uns erwarten also abwechslungsreiche und harte Sessions auf „Käthes“ alter Kunstfläche.

Mit Vorfreude und Grüßen an meinen Vize,

Bernte

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15.10.2016. „The loneliness of the short distance scorer…!“ 4:1 Heimsieg.

Der KSV hatte zum 36. Firmenjubiläum Elmar als Geistheiler vom Dienste dabei und gewann ob besserer Spielanlage und Selbstbeherrschung verdient mit 4:1 gegen Dersimspor.

Al Dersimspsor versucht es von Beginn an mit gekonnter Ballführung und im zwingenden 1 gegen 1, verrennt sich aber immer wieder in der kompromisslosen KSV Abwehr, die allerdings Hardo verletzt und Thomas mit Gelb-Rot auf dem Opferalter darbringt. Bis auf ein stürmisches Aufbäumen zu Beginn der zweiten Halbzeit, die Dersimspors Anschlusstreffer zum 2:1 und eine lange Verletzungsunterbrechung erbringt, zeigt sich der KSV unbeeindruckt und mit Nerven wie Stahlseilen.

Entscheidung bringen vier Szenen in kurzer Distanz vor Dersimspors Tor,  in denen vier KSV Akteure allein vor Tor und Keeper sich aller Fesseln der Nervosität und Versagensangst entledigen.

Ingo, der schon sehr früh für zwei Treffer hätte sorgen können, lässt sich nicht dreimal bitten und lupft eine schöne Ablage von Thomas traumwandlerisch ins lange Eck.

Ronen, einige Zeit darauf einsam geschickt, gedenkt im Laufduell mit sich allein seiner unglaublichen Qualitäten und schweißt die Kirsche kurz vor der Pause wunderschön ins linke obere Eck.

Joschi erlöst die Seinen nach drei vergeblichen Anläufen und  herrlichem Konter über Ronen zum eminent wichtigen 3:1.  Allein vorm Keeper, rechtes Eck und spitzer Winkel, erinnert er sich all seiner Kleinkinderträume von Gerd Müller, wackelt den Torhüter aus um humorlos zu versenken.

Bernte besiegelt zum 4:1 und beendet seine Torschusstrauma der letzten Wochen. Die Direktabnahme von Inges mustergültigen Flanke hatte er zuvor schon am rechten Giebel vorbeigesäbelt. Aber er bekommt noch eine Chance, als Thomas ihn erneut allein vorm Keeper bedient: Contenance, Ballannahme, Justus Ansprache vom Dienstag memorieren („stell dir vor du gehst allein auf den Keeper zu…“) Keeper ausgucken, rechts einschieben, Jubel.

Viermal steht die Zeit still. Viermal ein Triumph des Willens und Explosion der Gefühle. Bitte in Zukunft weiter so und Hardo die allerbeste Genesung!!!!

Bernd, stolz auf Sieg, Tor, sein Team und 36 Jahre KSV.