Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.
Der Kleine Sportverein Johannisthal lädt hier zum Informieren und vergnüglichen Lesen ein. Allen Interessierten raten wir jedoch: “Besucht uns nicht nur im Internet sondern bitte auch live vor Ort” (siehe dazu “Kontakt” und “Termine”).
Es grüßen die Medienbeauftragten im Namen des ganzen Vereins: Gerald und Bernd sowie Björn von Down Under.
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17.06.2013. Nachlese zum Derby
Auch wenn es die Jungs vom SSV Köpenick sicher anders bewerten, aber das 4:4 war eines jener ‘großen’ und deshalb seltenen KSV Spiele, auf das wir in dieser Saison bis zum letzten Spieltag haben warten müssen. Das unerwartet torreiche Unentschieden hat der schwierigen Rückrunde nach dem passablen 1:1 gegen Italia und dem fulminanten 7:1 im Wedding eine versöhnliche Note gegeben.
Aber wir wollen unsere taktischen Unbedarftheiten nicht schönreden. Über die defensiven Außen haben wir große Probleme gehabt, das Spiel anzuschieben, so dass wir gleich zwei Tore dem SSV per Geschenkschleifchen überreicht haben. Was aber kaum den bedauenswerten Inge, Hardo und Gerald anzulasten ist, sondern einer babylonischen Verwirrung unterschiedlichster Anweisungen auf dem Platz, sowie dem teils ungenügenden Verschieben der ganzen Mannschaft. Weitere Harakiri Aktionen (nehme mich selber ein) gegen Ende der Partie hätten zu weiteren Gegentreffern führen können und das bei eigener Führung fünf Minuten vor Schluss. Justus hätte uns lieber beim einsamen Powackeln mit Ball an der Eckfahne gesehen, aber wir hatten ihn ja im Nebenbei entmachtet und es besser gewußt. Beim Ausgleichstreffer hat er sich bestimmt gefühlt wie Löw gegen Schweden. Der Treffer durch Freistoss hätte nie fallen dürfen.
Wir haben noch viel zu lernen…
Bernd
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11.6.2013. 4:4 im Derby. Der Riese wackelt…
und wankt, aber er stürzt nicht. Der Kleine SV Johannisthal 1980 e.V. hatte in den letzten Jahren stets das Nachsehen gegen den Platzhirschen vom SSV. Aber nach einem deprimierenden 7:1 vor zwei Jahren und den folgenden 3:0 und 2:0 Schlappen haben wir den SSV um 19:48 Uhr Ortszeit am Rande einer Niederlage. In der vierten Minute der Nachspielzeit (!!!) gibt der Schiri jedoch wegen angeblichem Handspiels einen Freistoss, den der eigens eingewechselte Spezialist vom SSV irgendwie zum 4:4 im Kasten versenkt. Angesichts des fulminaten Sturmlaufes der SSV Kicker in den letzten fünfzehn Minuten geht das natürlich in Ordnung, aber dennoch schade, wenn man den Kapitalen doch mal so schön vor der Flinte hat…
Gleich in den ersten Minuten hatten wir nach einem vermeidlichen Lapsus das 0:1 kassiert und der Favorit wähnt sich schon auf gutem Wege. Doch der KSV schüttelt sich kurz und zieht in den folgenden 30 Minuten ein kraftvolles und effizientes Gegenpressing auf, das er sich mit zwei tollen Toren verziert, die wir als Ergebnis unseres Sky Studiums “Lewandowski versus Real” etikettieren wollen. Nach der Pause kommt jedoch ein sichtlich geläuteter SSV aus den Kabinen, der den stetig an Kraft verlierenden KSV Kickern mächtig zusetzt. Doch wir wissen uns zu wehren und wieder zeigt die Abteilung Attacke, wo beim KSV der Hammer hängt. 3:1 bzw. 4:2 heißt es zwischenzeitlich. Überhaupt ist es verblüffend und sicher auch schade, dass die schon beim 7:1 im Wedding so erfolgreiche Offensivreihe des KSV mit Ronald, Stefan und Bernd sich erst im Saisonendspurt zu blindem Verständnis und herausragender Effizienz aufschwingt. Die vier Tore sind jedenfalls wunderschön anzusehen, wobei als besonderes Schmankerl die Präzisionsflanke und der Kopfballtreffer zum 4:2 zu bewerten ist. So etwas gelingt uns leider zu selten, aber wir haben ja ähnliches schon neulich gegen Dersimspor gebracht. Vielleicht wird es noch zur Mode? Zu erwähnen sei auch Jans kluges Zuspiel vor dem 3:1, bei dem er im Mittelfeld den kühlen Kopf behält und exakt im richtigen Moment weiterschiebt. Sehr schön auch die scharfe Hereingabe von Inge, die Bernd leider nicht ins Tor drücken kann. Das wäre wohl die Vorentscheidung gewesen.
Super unsere Defensivabteilung, die angeführt von einem souverän agierenden Pit auch gut nach vorne gearbeitet hat. Ansonsten ist sie unermüdlich den verwirrenden Rochaden des SSV hintergegangen und hat einige brenzlige Situationen klug entschärft. Helmut hat wie gewohnt einen klasse Job gemacht und auch zwei, drei Riesen super pariert.
Danke an alle Helden: Uli (der endlich wieder sein Comeback gegeben hat), Justus, Gerald, Inge, Pit, Ronald, Hardo, Helmut, Bernd, Jan und Stefan sowie unsere Fankurve mit Andre’, Elmar, Lothar, Sauri und Inges Nachwuchs.
Für die Statistiker: Vier Tore gegen die defensivstärkste Truppe der Liga ist ein Pfund, denn soviel haben sie noch nicht kassiert, schon garnicht zuhause mit der ganzen Kapelle und es sei keineswegs unerwähnt, dass wir unserer grandiosen Heimbilanz in dieser Saison (mit nur einer Niederlage gegen Dersimspor) abschließend fast ein Sahnehäubchen aufgesetzt hätten. Aber das schlussendliche Remis sollte uns aller Ehre wert sein und wir gratulieren dem SSV für ihre gute Saison, den tollen Kader und danken für ein packendes und faires Match!
Bernd
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07.06.2013. Na ja… 4:1 Niederlage in Pankow
Schönes Wetter, guter Platz, freundlicher Schiri und beiderseits Ambitionen den Saisonendspurt mit Anstand zu gestalten. Die tabellarisch schlechter positionierten Pankower haben sich mit einigen Auswechslern aufgehübscht und auch der KSV bekommt unter Aufbietung aller Kräfte einen vollständigen und durchaus konkurrenzfähigen Kader auf den Platz.
Hätte also ein rundherum schöner Fussballabend werden können. Nach frühem Rückstand per Doppelschlag beißen wir uns mit einigen gefährlichen Offensivaktionen in die Partie und Ronald gelingt per schönem Antritt aus dem Halbfeld der baldige Anschlusstreffer. Bis tief in die zweite Halbzeit ringen wir mit den munter wechselnden Borussen um den Ausgleich, wobei uns einige tolle Paraden von unserem guten Helmut den Rücken freihalten und sich alle Johannisthaler energisch dem absehbaren Substanzverlust entgegenstemmen. Am Ende dann den Faden zu verlieren und noch zwei Dinger zu kassieren trübt schlussendlich den Fussballabend.
Ein kühles Bier in der Pankower Abendsonne unter Stahlkranichen, die gen Süden ziehen, kann dann spürbar die Gemüter besänftigen. Die Gelegenheit für einen passablen Endspurt ist dennoch verpasst. Schade drum.
Bernd
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01.06.2013. Na jeht doch…7:1 auswärts gegen Nord Wedding!
so fühlt es sich also an, wenn man in jeder Hinsicht dominiert!?
Helmut hält ganz abgeklärt die zwei Distanzkracher und geniesst ansonsten eine klasse Partie des KSV aus der ersten Reihe.
Gerald, Justus und Hardo sind hinten nahezu ohne Fehl und Tadel, wobei Gerald durch tolle Tacklings und saubere Pässe auffällt, Hardo vorne mindestens auch noch einen hätte machen müssen wie auch endlich mal wieder Justus.
Pit leistet sich vorm einzigen Gegentor eine lässliche Sünde. Seinen Verstolperer in der zweiten Spielminute macht er eigentlich mit einem sauberen Tackling wett und der Schiri pfeift den 9 Meter definitiv zu Unrecht. Das gibt selbst der Stürmer zu, ohne das es den Schiri rührt. Danach aber schwingt sich Pit zum Chef de Partie’ auf und leitet eine Abfolge von drei wohltemperierten Assists (oder waren es vier?) mit einem herrlichen Heber auf Stefan ein, den der nach einem Dingeldong im Strafraum irgendwie zum 1:1 ins Tor bugsiert.
Die Offensivreihe mit Ronald, Stefan und Bernd verdient sich endlich mal ihren Namen. Bernd dillettiert mit etlichen Abprallern und irgendwie die tollen Vorlagen von Stefan zum 2:1 und 5:1 in den gegnerischen Kasten, weil er die zusätzlichen Meter macht, so auch immer beim Abdichten des Mittelfeldes, und sich dann selbst belohnt. Im 176ten Spiel endlich mal ein Doppelpack!!!
Stefan macht das beschriebene 1:1 und dann nach etlichen Anläufen, bei denen wir uns jeweils schon sicher zum Anstosspunkt orientiert hatten, noch in gewohnt wuchtiger Manier das 7:1.
Ronald schiesst sich über rechts druckvoll mit 1,2,3 Buden ein und läßt dabei noch mindestens zwei Riesen liegen.
Herrlich… so geht es doch!!! KSV profitiert endlich mal von seinem temporeichen und unkonventionellen Spielstil. Manko, die Chancenverwertung. Hardo hätte Stefans Mustervorlage versenken müssen, wie auch umgekehrt Stefan die scharfe Hereingabe von Hardo. Aber die scheinbar Einfachen sind ja oft am schwersten… Auch Bernd, Ronald, Pit und Justus hatten gute Gelegenheiten zu weiteren Toren, die ungenutzt verstrichen. Gegen erst öffnende, dann verzweifelte und schlussendlich lustlose Nord Weddinger waren 10 und mehr Dinger drin…
Aber!!!! Kompliment an den SV Nord Wedding. Wohl die gleichen Jungs, die letzte Woche dem SSV ein 0:0 beschert haben, feiern nach dem bitteren 1:7 ungerührt mit den KSV Kickern. Tolles Buffet, freundliche Reden, gegenseitige Einladungen, etc.. Riesenkompliment vor allem aber auch an die Teammanagerin Susan, die in dieser Funktion wohl wenige Nachahmerinnen im Berliner Fussball hat. Wir wünschen uns eine Fortsetzung der freundschaftlichern Kontakte und vielleicht sehen wir uns in der nächsten Saison wieder.
Bernd
P.S.
Wir widmen diesen Sieg ohne Wenn und Aber unserem hochverehrten Andreas Werner. Man stelle sich vor, dass er nach dem letzten Spiel zwei Wochen im Krankenhaus verbringen musste ohne zu Klagen und ohne dass wir es wussten. Sollte seine Fussballerlaufbahn nun enden? Wir wollen es nicht glauben, es wäre mehr als ein Jammer!
Andreas, bleib uns erhalten, wie auch immer….
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31.05.2013. Letzte Kurve…
vor der Zielgeraden und die führt Morgen an den Sportfreunden im Nord Wedding vorbei, die uns anschließend zum gemeinsamen Feiern einladen. Gibt wohl vom örtlichen Platzkneipier Coke und Bier, sowie Bratwurst. Die Soßen dazu stammen hoffentlich aus regionaler Produktion, soll ja da immer so lecker nach Majo und Ketchup riechen. Ich hoffe auf Eintreffen der gesamten Combo und ordentliche Laufbereitschaft, denn Jan, Georgie und Langhaar als offizielle Abmelder gilt es zu ersetzen.
Bernd
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30.05.2013. Hollywood macht einen auf Tasmania
Der glorreiche Durchmarsch unserer Freunde von Hollywood aus Liga Drei in die Eins ist Geschichte. Die Gegenwart ist eine Abfolge von Pleiten. Aus dreizehn Partien holte der FC in dieser Saison erst fünf Punkte. Der letzte Sieg datiert auf den November und deshalb ist der vorletzte Tabellenplatz noch gnädig. “Ihr lieben Hollywooder. Schade drum, aber der Leistungssprung in die oberste Liga war wohl doch zu groß!” Wir wünschen wenigstens noch einen Sieg gegen den Letzten der Tabelle und einen versöhnten Saisonausklang.
Bernd
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21.05.2013. 100 Jahre und kein bisschen leise…
Ja, meine liebe Katharina und ich weiß Presidente… Die Überschrift ist wenig schmeichelhaft. Aber das verzeiht aus folgenden Gründen:
Liebe Katharina, natürlich bist du eine Frau der moderaten Töne und ich weiß, dass Elmar auch mezzoforte respektive piano kann, auch wenn wir ihn eher kräftig tönend kennen. Wie auch anders, bei dem Klangkörper.
Zu eurem gesammelten Hundersten habt ihr es nun richtig krachen lassen und eure Festlichkeit hatte weiten Nachhall.
Das passt aber zu euch. Andere in euren Alterssphären würden sich, wohlsituiert wie ihr ja auch seid, der hiesigen Schrebergärtnerei widmen. Sie würden Gott nen lieben Mann und Politik, Kultur sowie Gesellschaft unkommentiert ihren Lauf lassen. Das fällt euch nicht ein. Zu groß euer Tatendurst und Entdeckungsdrang und so gibt es mit euch immer viel zu erleben.
Lieber Elmar: Aus nicht immer nur bequemer aber in der Summe absolut bereicherter Anschauung kann ich von dir wohl sagen, dass du immer noch ein “Weiter!” oder ein “Auf zu neuen Horizonten!” bzw. “Wir geben nicht auf!” auf Lager hast. Was du dazu zu sagen hast, kriegst du sehr verständlich an den Mann bzw. Frau. Wie schön! Kein Honig um den Bart schmieren! Klare Meinung und Ansagen! Du bist ein Mann von Format!
Liebe Katharina. Drehen wir den alten Spruch mal rum: So muss es dann heißen, dass jede starke Frau einen erfolgreichen Mann im Rücken hat. Stark bist du. Bist selbst sehr erfolgreich, charmant und schön noch dazu. Da braucht es halt mindestens einen wie Elmar an deiner Seite und der wiederum kann sich mehr als glücklich schätzen eine wie dich als bessere Hälfte und Korrektiv gefunden zu haben.
Euch beiden wünsche ich im Namen des ganzen Vereins alles Gute und Liebe zum Geburtstag. Wir haben gerne beim Partykrach mitgemacht und bitte: “Weiter so!”
Bernd im Auftrag der KSV Familie
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