KSV aktuell

10 Mai, 07:46, by Bernd

Willkommen auf der Internetpräsenz des KSV Johannisthal 1980 e.V.

“Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town!


16.05.2018 Süssenbach?

Who the f… is C. Süssenbach?

Die Ausfälle der Ü40 sind Myriaden und prominent. Ohne Stammtorhüter Andreas, der teuer durch Ronny ersetzt werden muss, ohne Mario, Thomas, Andy und Bernd als Garanten eines stabilen Mittelfeldes und ohne die Offensiven  Micha, Heiko und Lazi mutiert die 40er des KSV derzeit zum Selbstbedienungsladen. Hatten sich schon Hertha und Cimbria über Gebühr bei uns das Mütchen gekühlt, so hat Internationale, die zuvor vier Spiele ohne Sieg waren,  gestern wohl gleich ein Vollbad genommen. Allein Herr Süssenbach, der mit bislang einem Saisontörchen noch nicht als Torjäger auffällig geworden ist, durfte unseren Jungs gestern 6!!! Dinger einkegeln, im Übrigen als nur einer von fünf Torschützen!!!!!!!!!!!!

Woher kommt uns Hoffnung, woher kommt uns Trost? Allein von der Wiederentdeckung des SH7 wohl nicht…

Bernte ist traurig und wünscht seinen tapferen Fahrensmännern gute Genesung.

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08.05.2018. Dieser Weg…

…wird kein leichter sein, dieser Weg geht durchs Gras und wird sehr schwer!

Der gestrige Maiabend macht schon mal einen auf Juli. Auf dem Naturrasen am Bruno-Bürgel-Weg liegt die Abendhitze wie im Hochsommer. Deshalb lagert sich eine erkleckliche Anzahl verletzter Mannschaftskollegen und nichtzahlender Gäste bei bester Laune am Spielfeldrand und machen einen auf Beachparty. Kühle Biere und Chardonnay machen die Runde.

Auf der Wiese wiederum geht es existentieller zu. Ein reichliches Dutzend Männer reifen Alters biegen auf die Zielgerade einer langen Saison, welche mit Doppel- und Dreifachbelastungen allen Beteiligten schon alles abverlangt hat. Der Schweiß rinnt in Strömen, Atemstöße rasseln und in der Halbzeitpause werden puterrote Köpfe unterm kalten Wasserhahn stecken.

Früh hatte sich Andy zu einen waghalsigen Spurt ermannt, um zu zeigen dass ihn ihm noch das Feuer vergangener Tage brennt. Mit einem furiosen Flügellauf und tollem Abschluss erzielt er das unerwartete 1:0 für den KSV. Eiche muss sich schütteln und findet nur schweren Schrittes ins Spiel. Aber Peng, Peng, Peng, ihre individuelle Klasse erzwingt kurz vor dem Halbzeitpfiff drei schnelle Tore zum 3:1.

Die zweite Halbzeit ist dann purer Existenzkampf. Jeder weitere Schritt auf dem hohen Rasen wird schwerer als der Vorhergehende,  hier und da fallen Körper dumpf, die sich nur schwer wieder berappeln und das Trommeln der Schritte ist nicht mehr das Staccato einer jungen Saison, sondern eher das Stampfen einer Horde massiver Tiere.

Doch der KSV trotzt. Allen voran Micha findet noch die allerletzten Körner und reiht Chance an Chance. Sein Anschlusstreffer zum 2:3 schenkt dem KSV Hoffnung. Aber mehr will nicht gelingen, die Kräfte versiegen und der letzte Schritt fehlt. Auch Eiche müht sich und nichts ist zu sehen von Spielwitz und Tempo eines mehr als souveränen Tabellenführers. Für den entscheidenen Knock Out zum 2:4 reicht es dann aber doch.

Der Schlusspfiff sieht Altherrenkicker am Ende ihrer Kräfte und einen KSV mit  hängenden Köpfen. Ein Remis war in Reichweite und wäre durchaus ok gewesen.

Danke Jungs, dass ihr diesen schweren Weg gegangen seid, für die Ehre und den KSV.

Bernd

Die Sonne steht tief am Bruno-Bürgel-Weg!

Die Sonne steht tief am Bruno-Bürgel-Weg!

P.S. Im Casino war jedoch nix mit müde sondern richtig Ballett u.a. mit seltenen Gästen wie Metti, Jonny und Susi. Bernds Salatangebot mit feinem Feta aus dem Ofen ist zwar abschließend an Lazi, Elmar  und die Kaninchen zum Verfuttern gegangen aber immerhin konnte gratis Bruchetta mal für ’nen Augenblick die Bockie und Knacker ausstechen. Jungs! Nie was davon gehört, dass die weltweite Fleischproduktion ein Klimakiller erster Güte ist?  Macht ruhig weiter so und wir werden schon bald im März wie ehemals im Juli schwitzen!!!


06.05.2018. „Kann man so machen…“

„….muss man aber nicht!“ Würde Mike sagen.

Also sich gestern und vorgestern für den KSV die Beine blau laufen, dann heute, an Gottes heiligem Ruhetag um 8:30 in Neukölln auf der Matte stehen, zusehen wie Justus, unsere nominell letzte Einwechseloption, als Schiri abgetreten wird, um in der 5ten Minute gegen Cimbria das Bein hochzuschmeißen wie die Ballerinen im Hofballet. „Ratsch!“ macht es da, Zerrung oder schlimmer. Dann als letzte Option ins Tor wechseln, nach gefühlt 30 Sekunden durch die Beine das 0:1 kassieren, in Folge eindreiviertel Eigentore von Andy, garniert mit einer handvoll Kontertoren………………..

„Kann man so machen…!“

Tja!!! Sorry ihr Jungs von der 40er. Mit meinem kilometerfressenden Doppeleinsatz der Vortage habe ich euch einen Bärendienst erwiesen und der gestrige Jubel hat nun einen mächtigen Kater. Bin wohl doch nicht mehr 25. Es knirscht überall.

Bernte, (zer)knirscht!

P.S. Für die nicht in Kryptologie geschulten: Kaum auf dem Platz darf Bernd verletzt ins Tor wechseln. Loofen jeht nich mehr. Stehen zur Not schon. Es gibt keinen Ersatzmann, also rinn in den Kasten derweilen Justus den Ersatzschiri gibt. In seinem Premiereneinsatz als Keeper lässt sich Bernd sich mitsamt seiner wenig disponierten Truppe 7 Dinger einklinken. Willys 4er-Pack ist schön und gut, aber 7:4 ist nun mal eine Niederlage in einem Spiel, dass wir gewinnen wollten. Und nun kommen noch drei hammerharte Partien gegen Neukölln, Grün-Weiss und Friedrichshagen, ganz zu schweigen vom Ü50 Kick am Dienstag gegen die Giganten von Eiche.

Himmel hilf!

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05.05.2018.2. Yes, we can!

Katers Tatze, Dennis‘ Klebe, die feinen Füßchen von Ronny und dem doppelten Rene und ein absolut stimmiges Zusammenwirken mit Karsten, Uwe, Bernd und Justus sichern dem ruhmreichen KSV den Sieg beim 2. internationalen Helmut Stern Gedenkturnier.

Ein hart umkämpftes 1:0 gegen die BSG und lockere 4:0 gegen die Oldies aus Bergen in Norwegen bahnen den Weg zum Pott.  Seht her……………………..

Rene mit Tochterherz und Trophäe

Rene mit Tochterherz und Trophäe

 

Justus, schon ganz scharf!

Justus, schon ganz scharf!

 

Da schmecken Bierchen und Coke gleich doppelt so gut. Pott zwischen Pötten!

Da schmecken Röschter, Bierchen und Coke gleich doppelt so gut! Drei Helden im Glanze ihres Ruhmes.

 

Mit Schmerzen erkauft. Da ist das Schei...ding!

Mit Schmerzen erkauft. Da ist das Schei…ding!

 

Ein Bombenteam. Vielen, vielen Dank an Kater, Uwe und Karsten. Super Typen mit denen wir prächtig harmoniert haben. Und Küss die Hand gnä Frau. Renes Tochterherz hat uns Glück gebracht.

Ein Bombenteam. Vielen, vielen Dank an Kater, Uwe und Karsten. Super Typen mit denen wir prächtig harmoniert haben. Und Küss die Hand gnä’s Fräulein. Renes Tochterherz hat uns Glück gebracht.

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05.05.2018. Wer hat Angst vor TB 13?

Niemand….

Der SSV greift in unserer Liga nach den Sternen. Zu diesem Zwecke bemüht er seine Stars, derentwegen auch schon mal fünf Minuten extra auf den Anpfiff gewartet wird, selbst gegen Gegner wie wir gestern: Kader von der Resterampe mit humpelndem Gerald als einzige Wechseloption. Zudem schickt der SSV neuerdings einen als Wunderstürmer umfunktionierten Toto Becker ins Rennen. Dem KSV wollen wir immerhin als Leistung anrechnen, dass wenigstens jener gestern ohne Torerfolg nach Hause gehen musste.

Das Habacht gegen TB 13 kostet aber offensichtlich sehr viel Konzentration. Folglich gibt es Phasen, in denen dem KSV defensiv alles durcheinander gerät und schlimmer noch sind die Gastgeschenke mittels haarsträubender Ballverluste im Mittelfeld. So gesehen bei vier der acht Gegentreffer! Oha!!!

Die Niederlage gegen den bestens sortierten SSV geht natürlich vollkommen in Ordnung. Deren Variantenreichtum, individuelle Klasse und ihrer Kondition von der Auswechselbank waren wir schlicht nicht gewachsen und wir wünschen gute Reise gen Bezirksliga. So wollen wir uns aber daran freuen, dass wir einem defensiv gewohnt sattelfesten Gegner immerhin zwei Dinger mitgegeben haben. Unsere beiden Tore sowie weitere sehr gute Chancen ergeben sich samt und sonders mittels mutigem Spiel über Flügel, die es laut Aussage von Koryphäen des Sports im Kleinfeld nicht gibt, welche aber dennoch ganz munter geflattert haben. Na ja, was versteht ein Salamivertilger schon von Geflügel…….???

Den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielt Rene über rechts nach einfachem Doppelpass mit Bernte, schönem Laufweg und schlüssiger Justuspieke. Seeehr, sehr schön.  Beim zweiten Treffer betätigen sich dann Bernte und Tino als Flankengott und Kopfballungeheuer. Banane, Rübe, Kaltz und Hrubesch quasi! Das war schon sensationell, wie Andy den Bernte wohlweislich auf Seiten der tiefstehenden Sonne in Position bringt, von dort aus jener den Ball mit Schmackes und millimetermetergenau vors Tor bringt. Dort fliegt Tino „Air“ Meister auf 2 Meter 80 heran, um die Kugel absolut unhaltbar in die Maschen zu wuchten. Oh und Ah!!!

So, Mund abputzen und weiter immer weiter. Heute geht eine Minidelegation beim Helmut Stern Gedächtnisturnier des Bezirksamtes an den Start, morgen dann der Frühevogel Ausflug der 49,5er zu Cimbria und schon Dienstag erwarten wir das Topteam aus Eiche. Englische Wochen werden von nun an KSV Wochen heißen.

Es grüßt ein müder Bernte von der Massagebank


30.04.2018. KSV im Schleudergang

Laut Hörensagen hatte beim 4:5 gegen Hertha kaum ein KSV Akteur seine Normalform geschweige denn die erforderliche Konzentration.

Die 2:1 Halbzeitführung war keineswegs Beleg für eine soliden Vortrag. Gegen eine eigentlich biedere Hertha hätte es das frühe 0:1 nicht geben dürfen und der Ertrag von zwei eigenen Toren stand einer Reihe von versiebten Chancen gegenüber.

Unzureichender Zwischenstand und mangelnde Einstellung rächen sich nach dem Pausenstand bitter. Hertha hatte wohl Lunte gerochen und schickt den KSV gleich nach Wiederanpfiff in den Schleudergang. Unsere Jungs wissen zwischenzeitlich nicht mehr wo oben, hinten und vorne ist. Handgestoppte vier Minuten später ist aus der Führung ein 2:4 geworden.  Der Rest ist Anrennen und ein verdiente 4:5 Niederlage.

Hochmut kommt vor dem Fall oder was war da los?

Bernte grüßt mit sicherem Abstand  aus dem malerischen Strodehne an der Havel, dort wo sich Klapperstorch und Biber gute Nacht sagen.

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25.04.2018. Wo Licht da Schatten. Sieg und nicht nur Freude

Der gestrige Abend hatte alles und von manchem zu viel.

Zum erneuten Heimsieg gibt es weiter unten drei Zeilen. Vorweg aber zu den Schattenseiten. Da ist als erstes Sauris nur langsam voranschreitende Genesung mit noch offenem Ausgang, die uns beschäftigt. Es gibt zwar guten Anlass vorsichtig optimistisch zu sein, aber Wolfgang hat noch einige Etappen zur Gesundung zu überstehen. Neben dieser sehr traurigen Angelegenheit hatte wir gestern einige Fragen zur Nutzung unseres Spielerkontingents, der Verantwortungsbereiche bei der Aufstellung, dem Dienstagstraining allgemein und zur Casinobewirtschaftung auf der Agenda. Der Austausch dazu fiel teils unglücklich und ruppig aus. Das können wir besser.

Sicher auch noch das Fussballspielen, denn gestern haben wir uns im Spiel gegen Hansa teils sehr schwerfällig bewegt. Aber das ist auch Jammern auf hohem Niveau. Der dritte Sieg bei einem Unentschieden aus den vergangenen vier Spielen stellt uns den Beleg aus, dass wir aktuell gut funktionieren. Sehr schön auch, dass sich immer einer findet, der uns mit Toren in Front bringt. Gestern mussten wir nach einer etwas zittrigen ersten Hälfte in der zweiten Halbzeit nicht lange warten. Nur eine Minute gespielt, da nutzt Tino bei einem mutigen und wohldosierten Vorstoß den Umstand, dass seine Vorderleute die Abwehr auseinander ziehen und verwandelt mit Pieke und 241km/h. Naja oder so ähnlich. Danach bestätigt Heiko seinen tollen Premierenauftritt mit zwei Treffern zum 3:1 Sieg. Beim 2:0 hat eigentlich Hansa eine Freistoß in bester Lage, lässt aber Heiko völlig allein vorm Tor. Wir gewinnen den Ball, Heiko schießt ein. Ganz einfach. Danach noch kurzes Wackeln wegen des 2:1 Anschlusstreffers und schlussendlich köpft Heiko nach butterweicher Flanke von Bernd zum 3:1 ein.

Sieg, finest beer and food im Casino, ein wachsender Kader, Aussicht auf Rückkehr der Rekonvaleszenten. Was wollen wir eigentlich mehr?

Bernte, der sich gestern beim Zanken auch nicht mit Ruhm bekleckert hat. 

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21.04.2018. Sauri nicht in Prag

Derweilen Justus eine kleine KSV Delegation nach Prag führt, ist es unserem guten Sauri verwehrt an solche Ausflüge zu denken. Erneut mit Herzproblemen ist er im Krankenhaus in Friedrichshain. Denken wir doch bitte alle mit den besten Genesungswünsche an ihn und die Frommen bitten um himmlischen Beistand.

In Sorge, Bernd


18.04.2018. Fünfzehn Sekunden Klopp. „Zeig mir dein Gepäck!“

Gegen deutlich unterlegene Gäste vom Berliner SC reicht mal wieder ein höchst effizientes 1:0, errungen in einer Mischung aus Kloppo und Mourinho Taktik.

In Liverpool heißen die fabelhaften Drei Mane‘, Salah und Firminho. Gestern Abend mussten es für einen KSV ohne Einwechseloption Kotsch, Doering und Vogelsang richten. Und das taten sie in bester Kloppo Gegenpressing Manier!!!

Mitte der ersten Hälfte versucht Bernd sich auf rechts gegen zwei Gegenspieler durchzusetzen. Das Zeichen für Rene‘ und Justus nun voll drauf zu gehen. Als Bernd den Ball verliert, erpresst ein hellwacher Rene‘ zusammen mit Bernd umgehend die verlorene Kugel zurück und bedient Mittelstürmer Justus, der die Nerven behält und unnachahmlich mit der Pieke verwandelt.

Danach rührt der KSV gemäß guter alter Mourinho Schule Hochsicherheitsbeton an und lässt bis auf eine einzige wacklige Szene keine Luft mehr an den schon verpackten Heimsieg. Bemerkenswert aber, dass dennoch alle sechs KSV Feldspieler mittels sehr flexiblem Positionsspiel und großer Laufbereitschaft zu guten Torchancen kommen und hätten wir Ludger ein Stück mehr Leine gegeben, wäre er mit seinen Umkopfundkragendribblings auch noch vorm gegnerischen Tor aufgetaucht. Sehenswert jedenfalls Marios 240 km/h Kracher, der nur Zentimeter am Toreck vorbeirast, Renes 1798prozentige, die er wohl absichtlich vorbei schiebt, um Justus nicht die Schau zu stehlen und noch zwei Riesen von Justus. Erneut mit der Pieke zwingt er den Keeper Anfang der zweiten Hälfte zu einer Glanztat und warum er kurz vor Schluss mit Vollspann den schlanken Fuß machen will, anstatt das Ding sicher reinzupieken? Who knows?

An dieser Stelle ein Dank an die große heimische Kulisse, welche den mutigen Auftritt ihrer wilden Sieben mit steter Anfeuerung, einer abschließenden La Ola Welle für den Matchwinner Justus aber auch dem einen oder anderen Schmunzler goutiert hat.

Aber, wie kommt das bloß???!!! In Justus entscheidener Szene hatte ich unwillkürlich Peter Fox im Ohr und werde diesen Wurm nun nicht mehr los.

„Justus – zeig mir dein Gepäck!“ Die Hinteransicht, hmmmmm….
„Baby – komm, schüttel Bug und Heck!“ Justus nimmt den Ball an und wackelt nach kurzem Sondieren der Lage seinen Bug rechtswärts um in Schussposition zu kommen, lässt sein Heck eine halbe Sekunde auspendeln und schießt mit Pieke dem Keeper durch die Hosenträger!!!

„Vielen Dank! Es bebt und wankt. Alle drehen sich um und sehen dich an!“               Justus wendet sich zum Torjubel dem jubelnden Team und den begeisterten Massen zu.

„Du bist 113 Kilo pure Eleganz, du tanzt mit uns wie’n schöner Elefant.“                   …Ohne Worte….

„Schüttel dein Speck, schüttel dein Speck, schüttel dein Speck!“ ….Juuuuuuuuuubel!!!!!!………

Bernte

P.S. Der gestrige Kick war eine wunderbare Reminiszenz an vergangene Tage und deshalb war es klar, dass ausgerechnet Vereinsgründer Justus aufblühte und ein Tor schoss, ebenso wie beim letzten Auftritt des BSC bei uns vor sieben Jahren. Jedenfalls durfte beim abschließenden Bier plus und piekfein legierter Blumenkohlsuppe von der legendären, weil damals verbotenen Begegnung KSV gegen BSC im Jahre 1987 geschwärmt werden. Ein Dank an die lieben Gäste, die wir hoffentlich zum Mauerfallcup wieder begrüßen dürfen.

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14.04.2018. Der Herr hat’s gegeben. 7:0 und noch viel mehr!!

Just am Tag nach einem Freitag dem 13ten zeigt sich ein KSV zum Niederknien!!!

Wo fangen wir an und wo hören wir auf? An Ronen wird kein Weg vorbeiführen. Nach 60 Minuten eines überragend geführten Altherrenkicks wissen alle, dass sie alles für den Sieg ihrer Farben gegeben haben. Und das war ohne Ausnahme viel.

Dennoch. Als sich die Zuschauer im großen Stadionrund erheben, schiebt Käpt’n Tino ohne jeden Neid Ronen nach vorne, dem die Menge minutenlang und mit stehender Ovation huldigt. In seinem Gesicht die pure Freundlichkeit und Dankbarkeit, die mehr als tausend Worte über seine Bescheidenheit, Herzenswärme und über seine überragenden Fähigkeiten als Fußballer spricht. Aber zu Ronen nochmals später.

Wer erleben wollte, wie der KSV tickt und stets viel größer strahlt, als es seine sehr überschaubare Vereinsstatur erwarten lässt, war heute gut beraten nicht nur auf dem Platz sondern vor allem auch später im Casino dem Geist nachzuspüren, der bei uns weht. Als schon die Sonne eines schönen Frühlingsabends die Wiesen am Bruno-Bürgel-Weg in goldenes Licht taucht und sich die meisten Aktiven gen heimisches Wohnzimmer oder den Garten getrollt haben, atmet das Casino unter den Klängen von Mark Knopfler und der Toten Hosen noch immer eine derart ewige Jugendfrische, dass es ungerufen einen jungen Mann in unsere Räume spült, der mitsamt Familie, Boot und Zwillingsbruder in unsere Kreise treten will. Soll er, soll er!!! Eine Fügung des Herrn?

Doch zurück zum Kerngeschäft: „Fußball!“

Auf dem grünen Rasen wollten sich heute ursprünglich nur sechs spielfähige Männer einfinden. Eine beispiellose Flut an Verletzungen und anders bedingten Absagen schien uns heute schon im Vorfeld das Genick zu brechen. Doch wie durch ein Wunder finden sich Luli und Micha ein und unversehens schmücken sich tausendfache Kreisligaerfahrung mit dem Können von DDR Oberliga, Israel Erstliga und Berliner Auswahl. In die Pause gehen wir noch mit einem etwas wackligen 1:0, doch danach dreht der KSV am ganz großen Rad und Rixdorf kommt chancenlos unter ebensolches.

Jeder, ausnahmslos jeder trägt eine gehörige Portion zum souveränen Sieg bei: Ronny packt im Vergleich zu seinen schon seit Wochen überragenden Auftritte noch eine Schippe drauf. Gegen keineswegs ungefährliche Rixdofer zeigt er Paraden, Aktionen und aktives Mitspielen ‚a la bon heur‘: „Manu Neuer meets Kreisliga!!!“ Tino spielt heute einen über alle Zweifel erhabenen Verteidiger, spritzt einige Male in höchster Not dazwischen, nimmt immer den Kopf hoch und macht alles mit Sinn und Verstand. Mike bestätigt die super Form der letzten Wochen und seinen heißen Draht zum Superstar des Tages. Wie schon beim so wichtigen 1:0 gegen Hilalspor schickt er Ronen mit einem optimal getimten Ball auf die Reise ins Glück und später erzielt Mike noch sein erstes Tor im KSV Dress. Bernd wiederum marschiert auf dem rechten Flügel ohne Ende, lässt Null Komma Null anbrennen, ist an drei Toren direkt beteiligt und serviert als Sahnehäubchen Mike eine hundertprozentige, der in diese Szene aber lieber den Keeper halb zu Tode schießt, als ins Tor zu treffen. Thomas ist die Wucht in Person, und da ihn niemand halten kann, zwingt er den Gästekeeper nebenbei zu zwei Eigentoren. Micha wiederum hat Aktionen am Stück, bei dem der Kenner mit der Zunge schnalzt. Ballannahmen wie gemalt und wie oft tunnelt er sein Gegenüber? Fünfmal, achtmal? Luli schlussendlich geht wie in besten Jugendjahren tief, wird leider nicht mit ’ner Bude belohnt, legt Ronen aber mustergültig das 7:0 auf.

Ronen!!! Beim 1:0 kurz vorm Halbzeitpfiff ist er auf halblinks durch und hat den Keeper vis à vis. Eine kurze Körpertäuschung lässt den Torhüter taumeln und durch seine geöffneten Beine kassiert er den Tunnel. Beim 2:0 erreicht Bernd Ronen auf links, kurz nach innen gezogen, abgezogen!  Das 5:0 ist nahezu eine Kopie. Beim 7:0 geht er auf Lulis Zuspiel steil und verwandelt trocken.

Ich habe schon vielen guten, manchmal sehr guten Auftritten Ronens beigewohnt, aber seine Klasse brach sich nicht immer mittels Toren seine Bahn. Welch‘ eine Freude heute diesem Schauspiel beizuwohnen.

Tiefe Verneigung!

Bernd, stolz und mit Dank an die Kurve: Chicago, Björn der Zweite, Elmar, Micha, Andreas, Tinos Gattin und Sohnemännchen. Es lebe der KSV!

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12.04.2018. Zähes Ringen an der Wutzkyalle!

Der frühlingshafte Abendhimmel über Neuköllns Süden sieht gestern eine Altherrenbegegnung mit zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten. Runde 1 geht ganz klar an den KSV, Runde 2 wiederum an die Gastgeber. Da beiden Seiten die große Durchschlagskraft abhanden geht und zudem sehr handfest verteidigt wird, ist das 1:1 Endergebnis die logische Konsequenz.

In der ersten Halbzeit presst der KSV ziemlich verunsicherte Neuköllner tief in deren eigener Hälfte, was zu Bernds Ballgewinn und schnörkellosem Abschluss ins kurze Eck führt. Weitere gute Chancen bleiben leider liegen, so dass wir uns auf eine spannende zweite Halbzeit gefasst machen müssen. So kommt es denn auch. Die Kicker von NSF Gropiusstadt zahlen mit gleicher Münze heim und üben über 30 Minuten ein konsequentes Pressing aus, welches sie dank großer Ersatzbank, gegen die acht spielfähigen Männer vom KSV konditionell durchziehen können.

Zum Glück haben wir einen glänzend aufgelegten Ludger als Keeper dabei, der nicht nur sicher zupackt sondern auch als siebter Feldspieler einen Bombenjob macht. So können wir das Spielfeld sehr lang machen und verschaffen uns die Möglichkeiten zu Vorstößen durch unsere mutig marschierende Abwehrreihe oder den langen Ball auf die Angriffsreihe. Leider bringt Gropiussstadt dann doch einen gekonnt vorgetragenen Angriff zum Ausgleich unter.

Schlüsselszene des Spiels ist aus unserer Sicht leider Andis Scheitern aus spitzem Winkel gegen Ende der ersten 30 Minuten, anstatt den völlig blank stehenden Autohaus zu bedienen, der locker auf 2:0 hätte erhöhen können. Passe‘ und kein Vorwurf, denn Andi ist gestern wieder gerannt, als ginge es ums Leben.

Wir halten dennoch fest: Ein mehr als wackeres Spiel, Remis gegen den Tabellendritten und der erste Ü50 Auswärtspunkt in der Historie des ruhmreichen KSV Johannisthal 1980 e.V.

Das nehmen wir gerne mit. Auf, auf zu neuen Taten!

P.S. Die Nachtigallen im angrenzenden Parkbereich werden wir wohl für eine Weile vertrieben haben. Allein Andis Schwanengesänge, wenn er hart getroffen so einige Male zu  Boden geht, haben das angrenzende Vogelhabitat aufgeschreckt. Und als Tino Stirn an Stirn mit dem stämmigen Angreifer den cholerischen Franz Josef Strauss längst vergangener Tage mimt, ziehen die zart besaiteten Sangeskünstler wohl Leine. Wenn das mal kein Nachspiel mit dem NABU hat….

 

Bälle

09.04.2018. Nachtrag: Kantersieg für den FC

Weil es so schön war, soll es nicht unerwähnt bleiben. Also tragen wir das Ergebnis vom Spiel unserer Hollywoodista vom Dienstag nach. Nach etwas wackligem Beginn, bei dem nur ein glänzend aufgelegter Running die Null garantierte, sind unsere Freunde vom FC mit 15:0 über den Gegner hinwegmarschiert. Damit markierte Hollywood das beste Mannschaftsergebnis ever und startet sehr hoffnungsvoll in die Rückrunde.

Tja, bedauerlicherweise scheint den jungen Bengels die Abwesenheit vom Training gut zu bekommen. Das kann man von unseren 40er nicht unbedingt behaupten, so dass wir für morgen eine Trainingseinheit dringend empfehlen….

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07.04.2018. Klatsche in Kaulsdorf: 0:5

Fussball ist…,  auf die Fresse kriegen!!!.

Manchmal und so geschehen gestern Abend  bei eigentlich besten Bedingungen im fernen Osten Berlins. 

Das 0:1 aus den ersten Minuten deklarieren  wir noch als „kann passieren“ und spielen munter weiter. So ergibt sich die Gelegenheit zum Ausgleich schnell, doch der Penalty landet lediglich in den Armen des Keepers. Womit den jüngst durch zwei knappen Niederlagen gefrusteten Kaulsdorfern wohl das Signal gegeben ist, dass heute etwas geht.  Während unseren Entlastungsaktionen in der Folge immer mehr das Zwingende abgeht, kann Kaulsdorf stetig den Druck erhöhen.

Dass wir bis weit in die zweite Hälfte das Spiel offenhalten, haben wir folglich  vorwiegend einem glänzend aufgelegten Ronny zu verdanken, der teils tollkühne Paraden zeigen muss. Doch mit dem 0:2 verliert der KSV jede Ordnung und es kommt zu einem kolossalen Systemabsturz. Noch drei weitere Treffer fallen wie reife Pflaumen. Tja! Ü40 halt. Unserer Jugendvertretung fehlt denn doch die Reife, denn anstatt sich auf die Basics einer sattelfesten Verteidigung zu besinnen, rennen alle Mann mit Hurra ins offene Messer und versauen die bis gestern gute Torbilanz in wenigen Minuten.

Da ist aber für die nächsten Wochen an einigen Schräubchen zu drehen. Die 40er sind folglich am Dienstag zum Straftraining geladen!!!

Bernte

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05.04.2018. Mit Zingler in die Wartesschleife

Diejenigen, die sich auf das sehr kurzfristig für heute Abend anberaumte Casinogespräch mit Karsten Heine und Dirk Zingler gefreut haben, müssen sich nun doch gedulden. Herr Zingler hat aus Termingründen kurzfristig abgesagt und wird einen alternativen Termin anbieten. Wir berichten wenn es soweit ist.

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01.04.2018. Ostern vital!

Das Osterfest des Kirchenjahres und das Osterei als uraltes heidnisches Symbol markieren metaphysisch den Sieg des Lebens über den Tod und sehr physisch die Fruchtbarkeit und die Austreibung des Winters durch den Frühling. Andernorts wird deshalb auch traditionell „der Tod ausgetragen“, um den lebendigen Frühling endlich über den tödlichen Winter siegen zu lassen.

Na ja, letzteres steht ja noch aus und langsam geht es an die Substanz täglich zuzuschauen, wie Schnee und Wind den aufkommenden Frühling zurück in sein Winterexil jagen wollen.

So wünschen wir allen Freunden und Mitgliedern des KSV nun kurz vorm Jahreszeitenwechsel nicht die Geduld zu verlieren. Morgen soll uns endlich die Sonnen scheinen und steigende Temperaturen werden uns hoffentlich Lebensfreude schenken.

Ostern1.18

Vital wie selten präsentierte sich ja schon gestern die Bundesliga und die Bälle flogen in die Tore wie sonst körbeweise die Eier beim Eiertrudeln. Ähnlich vital ging es übrigens schon Mitte der Woche in den Pokalhalbfinalen der Berliner Ü40 und Ü50 zu, bei denen unsere Platzhirschen vom SSV Köpenick Oberspree einen neuen Meilenstein im Berliner Altherrenfußball errichtet haben. Denen ist es nämlich gelungen ihre erste 40er und beide 50er Teams in die Halbfinals zu schicken. Dabei siegte zwar nur die 40er, die mit einem deftigen 8:1 gewann, während beide 50er den kürzeren zogen. Dabei setzte die erste 50er beim 2:3 gegen die Vertretung der Hertha jedoch ein vitales Lebenszeichen der besonderen Art. Der Spielbericht verzeichnet 4 Gelbe und 2 Rote Karten!!! Da muss es also mächtig zur Sache gegangen sein…

Wie sehen also: Je oller desto doller. In diesem Sinne wünschen wir unser geneigten Oldieleserschaft Frühlingserwachen und Lazi im Besonderen ewiges Leben…

Frohe Ostern!!!!!!