KSV Aktuell



„Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town

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27.09.2022  Vorne Pfui, hinten dann auch!

Nach sechzig intensiven Minuten unter Pankower Nachthimmel, die mit 1:6 gegen uns 40er enden, weiß Trainer Pierre, dass er mit seinen Zöglingen noch eine Menge Arbeit vor sich hat.

Im letzten Jahr hatten wir bei der Fortuna nach gut 10 Minuten mit 0:6 hinten gelegen. Damals ein defensives Desaster, dass wir immerhin mit drei schönen Toren von Joshi, Bernd und Tom etwas aufhübschen konnten.

Gestern sollte nun ALLES viel hübscher werden. Doch Bernds Kopfball nach toller Hereingabe von Theile in der ersten Minute direkt in des Keepers Arme wird zum Menetekel des Abends. Kurz darauf erzielt Willy zwar per schönem Stürmersolo das 1:0, doch bei dieser Ausbeute bleibt es. Ob Bernte nachgestochert nach Hereingabe von Joshi, dieser dann völlig frei auf Ablage von Willy, Willy im Konter mit Rico, dieser wuchtig aus der Distanz, Maxe, Theile oder Bernd aus spitzem Winkel, Theile per Scherenschlag und abschließend Joshi im Dribbling. Nix, Nüscht, Nullo, Niente!

Wir finden keinen Weg in des Gegners Tor. Dafür finden die Jungs von der Fortuna immer mehr Gefallen daran, uns per Konter die Dinger einzuklinken. Aus dem immerhin noch ergebnisoffenem 1:1 zur Pause wird auf diesem Wege eine ernüchternde Klatsche. Dafür können auch die Humpelbeine von Joshi, Theile und Willy nicht als Entschuldigung dienen. Zu Recht müssen wir uns ankreiden lassen, taktisch naiv auf unsere Tormisere reagiert zu haben.

Machst du vorne keine, dann halte hinten den Laden dicht. Davon sind wir gestern mit fortschreitender Spieldauer weit entfernt. So bereitet uns Pankow eine Lehrstunde, die wir uns hoffentlich einprägen werden.

Ein ernüchterter Bernd

P.S.

Immerhin: Großen Unterhaltungswert kann man unseren 40er Auftritten nicht absprechen. In vier Begegnungen fielen insgesamt 39 Tore, was einer Quote von 9,75 Buden pro Spiel entspricht, jedenfalls weit über den üblichen 6 Toren im Altligafußball.

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24.09.2022 Die drei Kommissare

Gestern Abend zur KSV Prime Time wurde den Zuschauern des klubeigenen Fernsehkanals allerbeste Unterhaltungskost geboten. Hautnah liessen sich die Oberhauptkommissare Sauerland H. und Schäfer M. sowie der Kommissar i. Ausbildung Lindner M. bei der Ermittlungsarbeit im Falle des nun schon legendären Sauerlandsyndikats über die Schulter schauen. Nach sechzig höchstspannender „Crime- Zur Prime Time“ beim KSV versus Fortuna Pankow präsentierten sie dem begeisterten Publikum eine überaus professionelle wie auch scharfsinnige Timeline ihrer Fahndungsergebnisse (s.u.).

Was die drei Kommissare zuvor aber polizeitechnisch aufs Parkett zauberten, war allererste Sahne und höchste Unterhaltungskunst. Vor allem die Aktionen aus der Rubrik „verdeckte Ermittlungen“ begeisterten das Publikum. Als sich die beiden Oberhauptkommissare Schäfer und Sauerland in den Kreis der Hauptverdächtigen schlichen und um den Anschein zu wahren, selber Tore erzielten, gab es kein Halten mehr. Minutenlanger Szenenapplaus drohte die so wichtige ‚högschde’Konzentration (ach Jogi, waren das Zeiten) bei der Ermittlungsarbeit zu stören. Ganz großes Kino das 3:0 durch Kommissar Sauerland mittels Technik des virtuellen Kopfballs. Anscheinend der neue heiße Scheiß auf dem Torjägermarkt. Seine kunstvolle Ausführung durch den Kommissar zeigt aber, dass moderne Polizeiarbeit im Bereich der augmented reality ganz vorn dabei ist.

Hier nun die Ermittlungstimeline

Timeline

Das eigentlich abgebrühten Stammpublikum des KSV TV hat nun eine ebenso neue wie schockierende Erkenntnis zu verdauen: Die Liste der üblichen Verdächtigen  (Säuerlander W. und B.) muss um den Namen Peleg R. ergänzt werden. Jener Peleg machte sich gleich zu Beginn mit einem wunderschönen Tor auffällig. Erst die akribische Ermittlungsarbeit des Kommissartrios konnte jedoch belegen, dass das gefürchtete Syndikat bei der verbotenen Monopolisierung des Torerzielens mit völlig neuen Waffen kämpft. Nun zittert aufs Neue die Berliner Altherrenfussballwelt. Das Syndikatsgespenst geht um! Gefährlich denn je….

Im Ausklang eines wunderbaren Gernsehabends stellten sich die drei Kommissare in einer sehr kurzweiligen Talkrunde in den Räumen des KSV Casinos den Fragen des Publikums. Zum Thema „Sinn und Unsinn des modernen Polizeiwesens am Beispiel der Berliner Notrufzentrale“ gab es franko und frei tiefe Einblicke in die Geheimnisse der Polizistik. Das Publikum wollte sich kaum satthören und erst sehr spät konnte Saaldiener Bernd den Kehraus machen. Elmar sollte sich jedenfalls überlegen, ob er in seiner beliebten Reihe „Kommissare im Talk“ neben Jackie Schwarz die drei Stars des gestrigen Abends zum Einsatz bringen möchte oder ob er (unter Absehung des gertenschlanken Kommissar Schäfer) die abgesetzte Reihe der zwei Dicken in einer Neuauflage als  „Die drei Dicken“ wiederbelebt……………………………………. ;-p

Wir lassen uns gerne überraschen.

Begeistert, euer Bernd

P.S.

Es geschehen Zeichen und Wunder. Als um 19:45 noch kein Schiri in Sicht war, wunderte sich niemand und Pankow war gerne bereit einen Behelfsschiedsrichter zu stellen. Doch dann kam behänden Schrittes der blutjunge Schiri Yalcin Yilmaz nebst kleinem Sohn  herangeeilt, der die Partie nicht nur sehr umsichtig leitete, sondern bei Bedarf auch jeden Sprint von uns Altherrenkickern locker mitgehen konnte. Das wir das noch erleben dürfen…

P.P.S.

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Und nachdem letzthin im Casino mediale Nacht herrschte. Hier, seht her! HSV gegen Rostock im Relive beim Uns Uwe Tag in Hamburg und auch bei uns im KSV Wohnzimmer.

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22.09.2022  Geh aus mein Herz …

…und suche Freud, in dieser späten Sommerzeit an des Fußballgottes Gaaaaben, tralala und la…! (Ein Nachtrag zum Trainingsdienstag)

Der und die treue Protestantin wird das wunderschöne Paul Gerhardt Lied in geringfügig anderer Version aus dem Sonntagsgottesdienst kennen.

Bernte jedenfalls kennt und singt es am späten Dienstagabend glückesfroh. Noch am Nachmittag, zwischen dem einen und dem anderen Gewitterschauer kann er diverse Trainingsanfragen nur vage beantworten: Training bei dem Wetter, zudem nach den ernüchternden Spielergebnissen der Vorwoche und Hollywood hatte eh abgesagt…???!!! Na, ja!

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Auf Regen folgt Sonne. Auf der Fahrt zum Training erscheint Bernd ein Regenbogen. Wenn das mal nicht sinnbildlich ist…

Welch‘ helle Freude aber, als er bei seiner verspäteten Ankunft am Trainigsplatz eine Heerschar von Kickern antrifft, als hätten sich zum Trotz alle, aber auch alle (Hollywood ausgenommen) verabredet. Die Liste der Anwesenden liest sich wie ein who ist who des KSV 2022: Die Vereinsgründer und -granden Justus, Gerald und Bernte, der verloren geglaubte Sohn Ronen, der Trainingsakkordler Rico, die ewigen Mikes, Andis und Marios, die Neustürmerhoffnungen Hagen und Mario, Sprinter Matthies sowie Dennis‘ seine Amazonfirmenvertretung, nur Evergreen Laszlo verpasst ausgerechnet dieses Highlight. Alter Falter! Zwei überkomplette Teams jagen den Ball 90 Minuten hoch und wieder runter. Geil! So soll es doch sein.

Gleiches Bild später im Casino. Die Bude ist gut gefüllt und man versteht kaum sein eigenes Wort, „Noch nen Bier!“ schafft es aber immerhin bis zu Sabine, die ganz schön zu flitzen hat.

Quo vadis KSV? Na weiter, immer weiter!

Nächste Highlights: Die 50er spielt am Freitag mit der ganz vollen Kapelle gegen Fortuna Pankow und Montag auswärts unsere Jugend gegen deren 40er.

Bernte

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17.09.2022  KSV im Konjunktiv

Hätten sich fürs heutige Spiel gegen die Reinickendorfer Füchse nicht zeitgleich sechs 40er Kicker in Urlaub und Krankhheit verabschiedet, hätten wir nachlegen können und definitiv mehr Körner gehabt. Hätte zudem Pierre den 9er zum zwischenzeitlichem 2:2 gemacht und hätte uns Schiri Peter (wir wissen wo dein Fahrrad steht) den „Wembleytreffer“ in Halbzeit Zwei als Tor gewertet,  hmmm, dann wäre es vielleicht doch spannend geworden. Immerhin bringen unsere KSV Jungs die Kugel dreifach gegen solide verteidigende Füchse unter. Einige andere Einschussmöglichkeiten bleiben jedoch leider in der Möglichkeitsform stecken. An guten Tagen hätte es sechs, sieben Mal in des Gegners Kasten geklingelt, nicht aber heute.

Kein Vorwurf jedoch an die tapferen Acht, die heute unsere Farben tragen, um sich gegen 10 gut aufgelegte Reinickendorfer zu verteidigen.

Vier Spiele der 40er: Zwei ehrbare Niederlagen, einmal nicht angetreten, einmal triumphal gesiegt. Die Bilanz eines Teams, dessen „qou vadis?“ auch das Orakel von Delphi aktuell nicht beantworten könnte, was in abgewandelter Weise ebenso für unsere 50er gilt.

Doch welches Motto galt stets für den KSV? Wir haben keine Chance, nutzen wir sie!

In diesem Sinne „Vamos“ ihr Männer des Kleinen Sportverein Johannisthal 1980 e.V. „Zeigt, was möglich ist!“

 


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