KSV Aktuell

 



„Regional, subjektiv, saisonal”,  best soccer entertainment in town


01.08.2022.  Sweet Caroline – Poppi ist die Größte 

-Elmar schwärmt –

Was war das für ein Endspiel in Wembley bei der Frauen EM? Fast 90000 Zuschauer, tolle Stimmung, keine Rauchschwaden, keine Beleidigungen, keine Schlägereien, die Polizei hatte frei. Von dem Publikum kann die sogenannte Fankultur in den Stadien der Männer Bundesliga und auch anderswo reichlich lernen.

Und ein Spiel war das, athletisch, schnell, tolle Torraumszenen, einfach klasse. Es ging auch zur Sache, aber immer fair. Es gab, glaube ich nicht eine rote Karte innerhalb des ganzen Turniers. Keine Pöbeleien unter den Spielerinnen, keine Beschimpfungen gegenüber den Schiedsrichterinnen und wie gesagt keine bekloppten „Fans“. Einfach herrlich, da kann die Männerwelt einiges lernen. Hoffentlich auch, dass die Prämien bei Erfolgen dieselben wie bei den Männern sein sollten. Da will ja unser Bundeskanzler mit Herrn Bierhoff persönlich drüber reden.

Na schaun wir mal was es bringen wird. Na und dann die Poppi. Die spielt das Turnier ihres Lebens, nachdem sie immer zu großen Ereignissen verletzt war. Ist super drauf, schießt in 5 Spielen 6 Tore, kann alleinige Torschützenkönigin werden und sagt dann eine Viertelstunde vor Spielbeginn Ihrer Trainerin, dass sie Muskelprobleme hat und lieber nicht spielen wird, der Mannschaft willen.

Ich behaupte mal, dass die meisten Männer in der Situation, bei einem Endspiel, nicht so gehandelt hätten, sondern auf den inneren Macho gehört hätten. Hauptsache dabei und wenn man nach 27 Minuten wieder raus muss. Poppi hat mein Respekt und meine Hochachtung und nicht nur wegen des Spielverzichts, sondern auch vor ihrer sportlichen Leistung .

Auch die Kommentatoren/innen waren klasse. Kein Bela Reti und andere Merkwürdige, sondern gut informierte und sprachlich gut fundiert sich ausdrückende Fachleute. Es war ein Ohrenschmaus. Ganz vorne stand bei mir Nia Künzel in der ARD. Der Höhepunkt war, dass ein kleiner Bericht gesendet wurde zum Bildungsstand der Nationalspielerinnen, am Beispiel einer Wirtschafts und Management Studentin und einer Ärztin, die gerade ihre Doktorarbeit schreibt und beide eben auch Nationalspielerinnen sind. Nia Künzel kommentierte auf Nachfrage im Anschluss süffisant, dass man ja als Profispielerin, auf Grund der schlechten Bezahlung an seine Ausbildung denken muss. Das war bei ihr auch so. Sie meinte, dass das bei den Männern auch nicht schlecht wäre. Dem kann ich mich nur anschließen.

Man merkte es auch bei den Interviews. Kein Muh und Mäh Gestottere wie bei den meisten Fußballern, da habe ich ja oftmals den Eindruck, dass immer die gleichen geschickt werden, die gerade noch 3-4 zusammen hängende Sätze sprechen können. Auch da können die Herrn der Schöpfung, so spielen sie sich ja öfters auf in ihrem Machogehabe, auch einiges von den Damen lernen.
Hoffentlich geht’s jetzt auch in Deutschland bergauf, mit dem Frauenfußball. Na und international erst recht. Wenn dann irgendwann einmal eine Frauen WM in Katar stattfinden wird und wenn dann so ein emotionales Tor wie das 2:1 für England fällt und die Torschützin in ihrer grenzenlosen Freude ihr Trikot auszieht und über den Platz spurtet und alle das als normale Begeisterung ansehen, dann haben wir es geschafft mit der Gleichberechtigung.
Mich würde es freuen, wenn ich es noch erleben würde. Auf jeden Fall bleibe ich ein Fußballfan und Feminist und gehe sicherlich auch weiterhin zu meinem Lieblingsverein Union. Da gibt es auch Frauenfußball und ich habe mir fest vorgenommen, dort mal hinzugehen.

In diesem Sinne, Danke an Poppi und die ganze Damen Nationalmannschaft.
Elmar Werner

Und der Joke noch hinten dran.

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….und der noch…

Klein Tim kommt heulend zum Vater in die Wohnstube gerannt, „Papa, mein Trainer sagt, ich spiele Fußball wie ein Mädchen!“ Der Vater darauf voller Stolz: „GRATULIERE mein Sohn!“

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26.07.2022 Neue Ansetzungen

Die Ansetzungen für die neue Saison sind da. Schaut bitte unter Saison 22/23 oder unter Termine.

Bernd


 

25.07.2022  Metti gegen das Sommerloch

Nach Elmar möchte sich auch unser Wolfgang an etwas kurzweiliger Unterhaltung beteiligen.

Über Langhaar landete folgende Youtube Machenschaft beim leidenden HSV Fan. 0:1 in letzter Minute zuhause gegen Hansa. Ah, tut das weeeeeh. Wolfgang möchte jedenfalls Schmerz und Wut mit uns teilen. Wohl bekomms‘!

HSV leidet

Wer auf Blaming steht, guckt bis mindestens zur Mitte des Videos.

Metti

Dennoch stets solidarisch und hoffnungsvoll. Metti zeigt Flagge!

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20.07.2022  Schnitzel und Steine gegen das Sommerloch

Elmar war auf Reisen. Sein ebenso euphorischer wie hübsch bebilderter Reisebericht beendet sehr unterhaltsam das längste Sommerloch, dass sich unsere Homepage je geleistet hat. Lest selbst:

 

Wien ist immer eine Reise wert

Wien

 

Nach 6 Jahren Auslandsreisen und Flugabstinenz, war es nun endlich wieder soweit. Die erste positive Erfahrung machte ich im Flieger von Austrian Airlines. Eigentlich daran gewöhnt, dass mir die Stewardess eiligst einen Verlängerungsgurt reicht und beim Essen der Tisch vor mir auf halber Höhe gegen meine Wampe schlägt, war diesmal alles anders. Der normale Gurt passte und er saß nicht stramm und der Tisch klappte voll aus an der nicht mehr so starken Baucherhebung vorbei. Was für ein Gefühl!

 

Flieger

Na und dann Wien. Freundliche Taxifahrer, aufmerksames Personal und eine Küche, zu durchaus zivilen Preisen. Nun ja der Wiener Schmäh halt. Ein tolles Hotel, eine ehemalige Fabrik, familiengeführt, hatten wir auch. Was will man mehr.? Tolles Frühstück Bier, Radler und Frische Zitronen bzw Himbeer Soda und die Küche. Ich sage nur Rindsgulasch mit gerösteten Semmelknödeln, Fritatensuppe, Kaiserschmarren beim Demel und Wiener Schnitzel beim Figlmüller. – Man trägt wieder Schnitzel – zum Abschluss noch ein Mohr im Hemd und wir waren fast selig.

 

Schnitzeö

Kuchen

Dann hat Wien ja auch noch ein Fußballstadion, aber Fußball hat niemanden interessiert. Denn es war ein Rockkonzert angesetzt und nicht mit irgendeiner Band, sondern mit der Band überhaupt. Die Rolling Stones spielten auf. Und wie. Kein Schnickschnack. Drei große Leinwände, damit auch alle 56000, restlos ausverkauft, im Stadion alles sehen konnten. Drei Scheinwerfer und ein super Sound. Die alten Herren von fast 80 Jahren spielten über zwei Stunden und glaubt mir, es war irre. Vergesst alles andere. Was meint Ihr wo meine Gedanken überall waren, bei Geschichten aus meinem Leben der letzten fast 50 Jahre? Ein Wahnsinn. In den heutigen nicht gerade lustigen Zeiten, war dieses Konzert ein Labsal für die Seele. Einmalig!

 

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Als es dann Sonntag zurückging, sahen wir noch viele andere Fans in Stones Shirts auf dem Airport und wir trafen auch einen Fußballer. Eine Legende von Union. Bernd Quade war mit seine Frau auch beim Konzert und wir schwärmten viel von den Stones und sprachen nicht ein Wort über Fußball. Der war nicht interessant und bleibt wahrscheinlich doch die schönste Nebensache der Welt.
Außer wenn die Rolling Stones spielen. Da geht wirklich nichts drüber. Ach es war so schön – I can get no…-…satisfaction!
Schöne Grüße vom noch immer geflashten

Präsidenten Elmar

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30.06.2022    Ich sprüh’s an jede Wand…

….neue Spieler braucht das Land.

Beim geschätzt 486. Versuch des KSV sich wenigstens partiell neu zu erfinden, hatten wir am Dienstag ein hübsches Meeting mit Teilen des Vorstandes, Pierre, Matthies, Mario und nochmal Mario, Hagen und etlichen per Telefon Konferenzgeschalteten. So z.B. Mike, Marco, Maxe von Hollywood und Organisator Elmar sowieso, der sich eigentlich per Videocall melden wollte, aber das war denn doch von Hedwigshöhe aus nicht realisierbar.

Jedenfalls wurde intensiv, sehr freundlich, erhellend und insgesamt positiv gestimmt über eine mögliche Zukunft der 40er gesprochen. Alle waren sich einig, dass eine zuverlässige Prognose zur nächsten Saison etwa so sicher ist wie die Wettervorhersage für übernächste Woche. Schrecken lassen, wollen sich alle Beteiligten dennoch nicht.

Ein Anfang wird jedenfalls mit dem weitgehend spieltagsbefreiten Dienstag gemacht, an dem sich mit Vorfreude einige Ü-so-um-die-40 Spieler einfinden wollen, die über Pierre schon bei uns reingeschnuppert haben.  Wohlgestimmt erwarten wir also ein paar neue Gesichter zu den nächsten Trainingstagen, zusätzlich wohl auch Dennis mit einer je ausgewählten Untergebenenschar und natürlich wie immer den FC, dem natürlich alles Recht auf  gesondertes Training und Spielbetrieb zusteht.

Aus den gemeinsamen Spielen und sich Kennenlernen wird, so ist der Plan, hoffentlich eine sicheres Gefühl entstehen, was in der nächsten Saison eigentlich geht und was nicht. 40er und 50er sind jedenfalls angemeldet und nun helfe bitte der liebe Fußballgott und ansonsten unsere gute Kontaktpflege.

Auf geht’s! Allez les bleus!!!!

KSV, forever young.

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26.06.2022    Kinderfest

 

KSV Kinderparty

Das erste offizielle Kinderfest der KSV Geschichte fand bei allerbestem Hochsommerwetter statt. Während Sabine und Crew sowie Björni sich bei gepflegt 40 Grad im Casino um reichlich leckeres Essen und Dartswerfen mit Nachwuchs kümmerten, tummelten sich draußen eine handvoll Kinder und solche, die es im Herzen geblieben sind. Heike hatte einen kleinen Spielparcours im Schatten der großen Pappeln aufgebaut, der gerne genutzt wurde. Zudem gab es einige Spiele an mit Schirmen ausgestatten Tischen und Bänken, eine kleine Hüpfeburg von Maiwalds Stefan und zum Glück auch eine Gartendusche, unter der sich vor allem jene eine Abkühlung abholten, die sich vom Barfußbolzen auf ein Tor nicht abhalten ließen.

Hat Spaß gemacht. Sollten wir wieder machen.

Bernd

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21.06.2022    Müde bin ich….….…..

…. geh zur Ruh,

Die Mission Impossible dieser Saison ist beendet. Wer hätte darauf gewettet , dass wir diese Saison mit Ü40 und Ü50 tatsächlich bis zum Ende durchbringen?

Es ist gelungen! Sportlich sicher mit mäßigem Erfolg. Aber bedenken wir, wie winzig klein und fluktuativ unser Kader allein schon wegen der vielen Verletzungen war und ist, so müssen wir von einem kleinen Wunder sprechen bzw. von dem außergewöhnlichen Einsatzwillen aller Beteiligten.

Sofern mir das hier zusteht, sage ich von Herzen danke allen, denen in der abgelaufenen Saison kein Weg zu weit und keine Begegnung zu aussichtslos war.

Danke, Danke, Danke!

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Borkum zur Nachtruh. Der Mittsommer zaubert eine wunderbare Skyline an den Horizont.

 

Euer Bernd wünscht gute Erholung und Auffrischung aller Kräfte. Wir sehen uns am Sonntag beim KSV Kinderfest!?

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11.06.2022.  1:7 beim Legendentreff

Das reichlich bemühte Lokalderby der Johannisthaler sah in den Hauptrollen zwei Legenden des Amateurfußballs. Auf Seiten des KSV gab Micha seinen offiziellen Abschied vom Spielbetrieb, was den Himmel eigentlich zum Weinen hätte bringen müssen, denn warum müssen ausgerechnet die Besten vor der Zeit gehen?

Am Himmel stach allerdings eine späte Mittsommersonne. Dafür regnete es Tore. Sieben an der Zahl, ausgerechnet Micha in die Maschen, der sich angesichts seiner Blessuren ins Tor stellte, anstatt wie zu goldenen Zeiten im Feld mit feiner Klinge alle mit ihm Spielenden besser zu machen, als sie es eigentlich sind.

Der anderen Legende hingegen war beschieden das Spiel seines Lebens zu machen. Jedenfalls war Olaf, seines Zeichens ewiger Johannisthaler Sportfreund und Aushilfskeeper der besseren Sorte, für die KSV ‚Stürmer‘ ein nahezu unüberwindliches Hindernis.

Egal, wie sie es versuchten, ob aus drei Metern frontal, aus fünfzehn oder fünfzig mit Heber, mit Dribbling gegen ihn im 5er oder per 9er, es gab bis auf ein klägliches KSV Törchen kein Weg an ihm vorbei. Mit dem Ergebnis, dass die zahlreichen Zaungäste, die anlässlich seines gestrigen Geburtstages zum Gucken und Spanferkelessen gekommen waren, in Endlosschleife „Olaf, Olaf!“ skandierten.

Wir hätten uns gewünscht, sie hätten im Wechsel auch „Micha, Micha!“ gerufen, um wenigstens ansatzweise der Bedeutung der Trauerveranstaltung seines Abschiedes Ausdruck zu verleihen. Wer wird nun mit Michas Patent Eckbälle per Direktabnahme in die Maschen donnern oder per Kopf zu unhaltbaren Geschossen verwandeln? Wer wird sein unnachahmlich gesäßwackelndes Dribbling, das so irre schwer zu verteidigen ist, adaptieren und wo ist ein Nachfolger, der so traumwandlerisch wie Micha im Mittelfeld Räume bespielt, die der Normalkicker nichtmals sehen kann? Wir fürchten zurecht eine Leerstelle, die keiner je wird füllen können.

Micha, Micha was tust du uns und der Fussballwelt an? Es ist ein Trauerspiel, aber du bleibst der Dirigent und wirst wissen, was deinen alten Knochen gut tut, so wie du auch immer wusstest wohin mit dem Ball.

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Ehre, wem Ehre gebührt. Micha 2019 als Käpt’n des Überraschungszweiten in Plöwen!

Es schreibt ein Bewunderer

 


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