KSV Aktuell


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15.05.2022  Jetzt schlägt es sogar vierzehn:

Die Tage 13. und 14. Mai anno 2022 werden wahrlich nicht als Ruhmestage in die lange Geschichte des KSV eingehen.

Wer glaubt, dass ein 0:13 schlimmer sei als ein 1:9, der wurde gestern beim Heimspiel gegen den nominell  direkten Konkurrenten aus Friedenau eines besseren belehrt. Wie weit, weit, ganz weit sich der KSV aktuell jenseits der Demarkationslinie von „noch spielfähig“ befindet, mussten gestern die Fans an der Seitenlinie qualvoll mitanschauen. Armer Chicago, arme Alex!

Die müden KSV Krieger, in weiten Teilen aus den Restbeständen des vortäglichen 0:13 bestehend und verheert, hatten den Friedenauern, die keineswegs in Bestbesetzung aufliefen NIIIIIIIICCCCCCHHHHHTTTS entgegenzusetzen. Nehmen wir mal den einen schönen Spielzug zum einzigen KSV Tor und Tinos Supertackling gegen das schon zu 99% sichere zehnte Gegentor aus, boten alle Anwesenden eine Spielanlage und -duchführung zum Erbarmen. Und wieder erwies sich, dass die 40er Bezirksliga in vielen Begegnungen der 50er Kreisliga nicht das Wasser reichen kann, denn die 50er Kicker vom SSC hätten uns in der Galaform des Freitagabends wahrscheinlich mit 1:20 hingerichtet!

Was ist los? Ganz einfach! Die Schmach von gestern hat Namen: Steven (der sich nach fünfzehn Minuten in die nächste Verletzungspause verabschiedete), Matthies, Mario, Gerald, Rico, Pierre, Willy, Heiko, Micha, der doppelte Marco. Die Liste der Fehlenden ist lang.

Nun ist guter Rat teuer, wie wir den müden Kader in beiden Ligen noch über die Zielgerade der Saison schieben wollen. Hoffentlich halten die Rollstühle und Rollatoren und wenn ja, wer soll die eigentlich schieben?!

Bernte, schwer angeschlagen…

P.S.

Gute Besserung unserer Nr. 7. Es war schmerzlich. dich gestern davonhumpeln zu sehen.

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Freitag der… Mai 2022     Jetzt schlägt’s dreizehn!

Der KSV leider mal wieder in Notbesetzung ohne Micha, Heiko, Willy, Glenn, Justus, Rico, Pierre beim Abendspiel gegen den Tabellendritten von SSC Südwest.

Beim Anblick der schönen Sportanlage dürfen sich Gerald und Bernd an längst versunkene 40er Kreisligatage der 10er-Jahre erinnern. Gegen die in weiten Teilen gleiche SSC Truppe gelang damals z.B. ein hart umkämpftes 2:1 auf heimischem Echtrasen direkt vorm Casino. Siegtreffer von Bernte aus der Distanz nach gedankenschneller Ablage von Stefan Maiwald! Ach, war das schön!

Ein weiterer Heimsieg des KSV wurde uns später genommen, weil der SSC unserer Wunderstürmer Joshi monierte, für den zum Zeitpunkt des Sieges noch kein gültiger Spielerpass vorlag. Davon in Rage gebracht, hatte Elmar zur Halbzeit des Rückspiels beim Stand von 0:0 demjenigen lauthals eine Karte fürs DFB Pokalfinale Dortmund gegen Wolfsburg ausgelobt, dem das Führungstor gegen SSC gelänge. Und wieder war Bernte zur Stelle (der Wochen später leider die Niederlage seiner Borussen mitansehen musste, und dass in Begelitung seines Vaters, glühender BVB Verehrer).  Berntes vermeintlichen Siegtreffer konterte SSC damals spät, nachdem ein uns allen bekannter und nun zum SSV abgewanderter Kicker wegen Faustkampf mit dem Gegner vom Platz geflogen war und wir in Unterzahl doch noch ein Tor kassierten….

Damals kühlten sich die Gemüter nach der Partie bei Shakehands und Bierchen. Freundschaftlich beim Bierchen endet auch gestern unser Ausflug. Da endet aber auch schon die Parallele zu früher. Sportlich gesehen, ist unser gestriger Auftritt vom damaligen 1:1 allerdings soweit entfernt,  wie das Eismeer am Nordkap vom Oberuckersee. In 60 Minuten gelingt es immerhin Andy zweimal auf das gegnerische Tor zu schiessen. Nach schönem Doppelpass mit Bernte ist es spät in der zweiten Halbzeit leider der Innenpfosten, der seinen Ehrentreffer verhindert. Ansonsten rennt der Kleine, Klägliche Sportverein Johannisthal nur hinterher und darf sich noch glücklich schätzen, dass es am Freitag dem Dreizehnten nur ebensoviele Gegentreffer gibt. Für den KSV in seiner aktuellen Besetzung ist es mehr als fünf nach zwölf, es schlägt eher dreizehn….

Müde, euer Bernd

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06.05.2022   Hans-Joachim Werner

Am Vortag unseres großen Diplomatencups hat uns Elmars Vater verlassen. Es war schon seit einiger Zeit sein Wunsch zu gehen. Nun hat ihm der Herrgott seinen Wunsch erfüllt und das Wiedersehen mit Rosemarie erlaubt, mit der er sich in stillen Zwiegesprächen schon lange verabredet hatte.

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Hans-Joachim Werner *21.09.1935 +06.05.2022                                                                                                                           Hier auch traut vereint und dem KSV immer wohlgesonnen. Hans-Joachim und Rosemarie, die schon vor ihm gegangen ist.

Lieber Hans-Joachim,

heute früh hast du deinen Lebensweg beendet. „Endlich!“,wirst du selbst gesagt haben, denn wir wissen alle, dass dich nach dem Weggang deiner Rosemarie vor gut einem Jahr kaum noch etwas auf Erden gehalten hat. Mit größter Mühe hast du dich nochmal in ein Leben ohne deine Frau und abseits eures über Jahrzehnte bewahrten Heims hineingefunden. Elmar berichtet, dass du in deinem Wohnheimzimmer mit dem Nötigsten zufrieden warst, Hauptsache, du konntest mit noch wachem Geist dem Weltgeschehen mittels diverser Zeitungen folgen, die du bis zuletzt ohne Brillen studiert hast. Das Wort, auch das von dir korrigierte, war über Jahrzehnte dein Leben und es ist noch nicht solange her, dass du dich wöchentlich in den Regionalzug nach Potsdam setztest, um der Landesregierung dort Texte zu redigieren. Ich hatte mehrfach das Vergnügen dein zufälliger Reisebegleiter auf dem Arbeitsweg zu sein. Gehen die Besten zuerst? Wohl kaum! Ein Ehepaar, so geradeaus, mutig, lebensfreudig und doch in Bescheidenheit zufrieden, aus Zeiten vor der digitalen Weltenwende, wird heute nicht mehr gebaut. Mit dir Hans-Joachim und mit Rosemarie ist etwas gegangen, dass die Welt noch bitter vermissen wird. Mit Bernds Worten in Gedenken an dich. Deine KSV Familie.

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04.05.2022  Diplomatencup in Sicht

Urkunde Diplomatencupa 2022

Am 07.05. geht der KSV erneut mit seinem beliebten Format des Diplomatencups an den Start und alle sind schon ganz heiß. Von den Türkischen Botschaftsmitarbeitern lässt sich berichten, dass sie gestern ein Minitrainingslager am Bruno-Bürgel-Weg abhielten und angesteckt vom Turnierfieber, baten erst heute die Botschafter des Kosovo um die Möglichkeit teilzunehmen. Natürlich sind sie herzlich Willkommen. So auch alle anderen am Samstag ab 10 Uhr. Offizielle Begrüßung ist dann um 10:45, erster Anpfiff 11:00 Uhr. Im Übrigen wird Elmar am Freitag um 10:10 im DomRadio aus Köln zum Turnier interviewt. Hört bitte rein: domradio/web-radio

Der Kreis der teilnehmenen Teams wird wieder sehr prominent: Die Botschafterteams des Vereinigtes Königreich, der Türkei, Israels, Frankreichs, des Kosovo, ein Team des Bundesinnenministerium, die Damenauswahl von Pichanga FC, eine Heimbs/Schwadtke Kaffeeauswahl sowie das KSV Allstar Team, mit ein paar Ergänzungen von Spieler*innen aus aller Welt. Für beste Versorgung von Gaumen und Ohr sorgen übrigens Feinbäckermeister Rainer Schwadtke samt den Profis von Heimbs Kaffee mit schwarzem Gold aus sündteurer Maschine, Jörg  Adler mit seinem preisgekrönten Q Bier vom eigenen Stand, Björnie am Grill, und She*s the boss mit gewohnt heavy duty Mucke! Also nix wie ran ans Training. Wer nicht topfit ist, wird wohl kaum aufs Treppchen finden. Bernd P.S. Per Klick öffnet sich ein Rückblick auf den ersten Diplomatencup der KSV Neuzeit anno 2018 Diplomatencup, Juli 2018

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04.05.2022  Sehr teuer verkauft.

Noch wenige Stunden vor Anpfiff gegen Schmöckwitz-Eichwalde zählt das KSV Kontingent gestern Nachmittag 4 Spieler. Daraus werden schlussendlich 8, die beim 0:2 gegen den spielstarken Tabellenvierten ihre Haut sehr teuer zu Markte tragen. Die Eichwalder, angetreten in Bestbesetzung und mit fünf Wechselspielern, müssen viel für ihren Sieg investieren. Erst spät fällt deren zweites Tor, während ein 1:1 der KSV Helden mehrfach erst an einer sehr wachsamen Abwehr bzw. am glänzend agierenden Gästekeeper scheitert. Im KSV Tor brilliert übrigens Micha als Gelegenheitskeeper und Spielmacher in letzter Linie, der Neuer und Ter Stegen zeigt, dass ‚modernes‘ Torwartspiel schon lange vor ihnen erfunden wurde. Der Rest des KSV Kaders hat angesichts des Fehlens von Glenn, Marco, Mike, Heiko, Willy, Tino, Pierre und Rico nur auf der 9er Position eine Wechselmöglichkeit. Dort übergiebt Justus nach 30 Minuten an Uli, der in der 45′ Minute den Ausgleich auf dem Schlappen hat, was an einer tollen Parade des Gästetorwarts scheitert. Die anderen 6 KSVer müssen 60 Minuten durchmaschieren, was im Übrigen auch für Gerald gilt. Dessen Beine halten zum  Glück so gut, dass er weit in der zweiten Hälfte in letzter Instanz  eine Sensationsgrätsche gegen des Gegners besten Mann zeigt, welche einen Granulathagelschauer über der Ersatzbank auslöst und uns zugleich noch im Spiel hält. Standing ovations!!! Im Hinblick auf die ungünstigen Rahmenbedingungen dürfen sich die KSV 50er trotz Niederlage für eine extrem engagierte, sehr taktisch geprägte und sehr fehlerarme Darbietung feiern, die mehr verdient hätte. Leider fehlt vorne die letzte Konsequenz bzw. das nötige Quäntchen Spielglück. Berntes Kopfballaufsetzer zum möglichen 1:0 nach Ecke von Justus kratzt der Keeper in höchster Not von der Linie, ebenso Ulis Fastausgleich und diverse Versuche von Mario, der sich mehrfach gut in freie Räume vorm Tor bewegt und beim erfolgreichen Abschluss nur daran scheitert, dass sich auch die Schmöckwitz Eichwalder nichts vorwerfen lassen wollen und sich in jeden Ball werfen, Schade, dass es nicht wenigstens für ein Remis reicht. Auf die Leistung können wir dennoch aufbauen. Weiter so! Bernte ……………………………………………………………………………………………………………………


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